Russland vs. Ukraine
https://militaryland.net/news/internatio...disbanded/

Zitat:Ukraine’s International Legion, a unit created for foreign volunteers at President Volodymyr Zelenskyy’s initiative in the early days of the full-scale invasion, officially ceased to exist on December 31, 2025. The disbandment marks the end of a unique military experiment that saw thousands of foreign fighters join Ukraine’s defense against Russia.

The four international legion units have been reorganized into other military structures. The 1st and 3rd International Legions merged into the 475th Assault Regiment, while the 4th International Legion’s infrastructure became the 157th International Training Center. The 2nd International Legion was dispersed, with personnel also believed absorbed into the 475th Assault Regiment.

The reorganization has proven contentious among some unit members. Andriy Spivka, deputy commander of the 2nd International Legion, criticized how the disbandment was handled, saying established teams and crews were broken up arbitrarily.

“The teams, crews, they are broken up and people are simply placed absolutely randomly in vacant positions in the assault regiment,” Spivka said.

According to Spivka, the 2nd Legion’s commander opposed the dissolution and sought legal review from the State Bureau of Investigation. Shortly after filing his appeal with the SBI and Specialized Prosecutor’s Office, the commander was removed from his position and reassigned to duties in a distant part of the country.

The disbandment affects only the Ground Forces structure. The International Legion of the Defense Intelligence of Ukraine operates separately and remains fully operational.
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Was im Westen - insbesondere in dieser Bundesrepublik auch praktisch keine Beachtung findet ist, dass es in Russland bzw. unter Russen eine Menge Putin-Feindlicher Organisationen gibt. Viele davon sind Nationalistisch und werden von uns gerade eben deshalb regelrecht geächtet. Ihre Angehörigen werden in Europa politisch verfolgt, ihre Mitglieder haben Einreisesperren in die EU und der ach so edle bundesrepublikanische Wertewesten stuft sie teilweise als ach so inakzeptable rechtsextremistische Organisationen ein, statt das Potential das darin liegt zu nutzen. Zumindest die Ukrainer haben gleich aus mehreren dieser Gruppen militärische Einheiten aufstellen können. Die bekanntesten wären:

Легион «Свобода России"

https://t.me/legionoffreedom

https://www.youtube.com/channel/UC1QLYxn...XCQ/videos

Русский добровольческий корпус

https://rusvolcorps.com/

Боевая организация анархо-коммунистов

https://boakmirror.noblogs.org/

Национальная республиканская армия

https://cybershafarat.com/2022/08/22/rus...manifesto/

https://t.me/rospartizan

Русская Повстанческая Армия

Чёрный мост

https://t.me/BlackBridgeSupport

Und das ist gerade mal eine Auswahl. Und hierzulande wird diese ganze Thematik russischer Widerstand gegen Putin im günstigsten Fall ignoriert.
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(14.02.2026, 22:26)Quintus Fabius schrieb: Was im Westen - insbesondere in dieser Bundesrepublik auch praktisch keine Beachtung findet ist, dass es in Russland bzw. unter Russen eine Menge Putin-Feindlicher Organisationen gibt. Viele davon sind Nationalistisch und werden von uns gerade eben deshalb regelrecht geächtet. Ihre Angehörigen werden in Europa politisch verfolgt, ihre Mitglieder haben Einreisesperren in die EU und der ach so edle bundesrepublikanische Wertewesten stuft sie teilweise als ach so inakzeptable rechtsextremistische Organisationen ein, statt das Potential das darin liegt zu nutzen. Zumindest die Ukrainer haben gleich aus mehreren dieser Gruppen militärische Einheiten aufstellen können. Die bekanntesten wären:

Und welche realen Erfolge haben diese "Truppen" erzielt? Dagegen steht dass es die russ. Propaganda hinsichtlich Neonazis in der Ukraine bestens nährt. Meines Erachtens eine zu kurz gedachte Strategie mit der sich die Ukraine mehr schadet als nutzt. Noch lächerlicher wäre es allerdings wenn sich dieser Strategie der "Wertewesten" anschließen würde. Mehr Doppelmoral wäre ja kaum möglich.
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[quote[welche realen Erfolge haben diese "Truppen" erzielt? [/quote]

Die Erfolge liegen primär in Sabotage, Mordanschlägen, Angriffen tief in Russland selbst und vor allem anderen der strategischen Aufklärung. Es hat seinen Grund warum die inzwischen alle dem Militärgeheimdienst unterstehen und nicht mehr der Armee und die Internationale Legion des Militärgeheimdienstes diese Verbände sammelt.

Die Kampfkraft an der Front selbst ist zudem eine durchaus auch nicht zu verachtende Verstärkung der Ukrainer.

Man könnte deine Frage daher erweitern: was für Erfolge hätte die Ukraine ohne diese Einheiten erzielt?

Zitat:Dagegen steht dass es die russ. Propaganda hinsichtlich Neonazis in der Ukraine bestens nährt.

Die funktioniert auch ohne diese Verbände bzw. würde auch ohne diese Einheiten stattfinden, die übrigens eine der buntesten und heterogensten Organisationen sind die es gibt.

Da kämpfen kommunistische Anarchisten neben Neonazis neben buddhistischen Sibiriern neben islamistischen Tschetschenen, neben Georgiern, neben Karelischen Seperatisten usw. usf.

Gerade die Heterogenität dieser Verbände zeigt eigentlich klar auf, wie falsch die russsische Propaganda ist, während umgekehrt auf Seiten der Russen erhebliche Mengen an russischen Neonazis kämpfen.

Zitat:Noch lächerlicher wäre es allerdings wenn sich dieser Strategie der "Wertewesten" anschließen würde. Mehr Doppelmoral wäre ja kaum möglich.

Ich glaube nicht dass die verlogene Doppelmoral des Wertewestens noch steigerbar ist. Dessen ungeachtet möchte ich dich fragen, was daran lächerlich sein soll Nationalisten zu unterstützen wenn dies Russland schadet?

Es wäre keineswegs lächerlich diese Strategie massiv zu unterstützen und auszubauen. Die ukrainischen Geheimdienste können auch nur 24 Stunden pro Tag agieren. Entsprechend wären ergänzende klandestine Aktionen - ausgeführt über diese Kreise und durch uns orchestriert (bedingt findet das zudem sicher schon statt) eine wertvolle Ergänzung.
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  • Weiterhin kritisiert Bell, dass die Ukraine jegliche Zusammenarbeit mit den Besatzern in den besetzten Gebieten als Kollaboration betrachtet, auch Handlungen, die nicht strafwürdig sind, oder zu denen die Besatzer nach dem HVR verpflichten dürfen
[/quote]
Laut dieser These gibt es entweder einige Besonderheiten in der Übersetzung oder Bell lügt; dafür gibt es jedoch keine Beweise.

(12.02.2026, 11:25)Quintus Fabius schrieb: Viele Ukrainer würden gerne aufgeben und können es nicht, weil sie tatsächlich fürchten müssen vergewaltigt und verstümmelt zu werden.

Äußerst du deine eigene Meinung oder hast du Beweise?
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Definiere Beweise in einem zwangsweise systemisch verkürzten Forumsbeitrag?! Es gab im Laufe der Jahre etliche solche Äußerungen bei Interviews an der Front etc, aber schlussendlich ist das dennoch mehr meine Meinung als tatsächlich belegbare Realität.

Dessen ungeachtet stört dich natürlich primär die Aussage, dass Ukrainer überhaupt den Gedanken haben könnten sich ergeben zu wollen, oder?!

Aber zurück als konkrete Frage an dich:

Haben ukrainische Soldaten an der Front (querschnittlich / mehrheitlich) Angst davor dass sie sich den Russen ergeben müssen bzw. davor dass die Russen sie gefangen nehmen ? Ja oder Nein? Und warum?
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(15.02.2026, 12:43)Quintus Fabius schrieb: Definiere Beweise in einem zwangsweise systemisch verkürzten Forumsbeitrag?! Es gab im Laufe der Jahre etliche solche Äußerungen bei Interviews an der Front etc, aber schlussendlich ist das dennoch mehr meine Meinung als tatsächlich belegbare Realität.

Dessen ungeachtet stört dich natürlich primär die Aussage, dass Ukrainer überhaupt den Gedanken haben könnten sich ergeben zu wollen, oder?!

Aber zurück als konkrete Frage an dich:

Haben ukrainische Soldaten an der Front (querschnittlich / mehrheitlich) Angst davor dass sie sich den Russen ergeben müssen bzw. davor dass die Russen sie gefangen nehmen ? Ja oder Nein? Und warum?

Wir befürchten keine Kapitulation, denn wir kennen Putins Denkweise. Er braucht weder die vier ukrainischen Regionen noch die Krim. Er will russische Raketen in Lwiw stationieren. Nach vier bis fünf Jahren Erholung und Aufrüstung werden 500.000 ausgebildete ukrainische Soldaten, die über moderne Kriegstechnik verfügen und kampferprobt sind, als Teil der russischen Armee nach Warschau verlegt. Von dort aus kann man Berlin in wenigen Tagen erreichen. Sind die polnischen und deutschen Armeen bereit, es mit einer halben Million Soldaten aufzunehmen, die nichts mehr zu verlieren haben? Sind Sie sicher, dass die NATO kämpfen wird?


Nur wer bereits moralisch gebrochen in die Schützengräben geht, ergibt sich. Die Erfahrung zeigt, dass die Russen schlecht koordiniert sind und daher im Infanteriekampf oft keinen entscheidenden Sieg erringen können. Selbst wenn also zwei Ukrainer gegen fünf Russen antreten, lohnt sich der Kampf daher immer.
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Zitat:Ich glaube nicht dass die verlogene Doppelmoral des Wertewestens noch steigerbar ist. Dessen ungeachtet möchte ich dich fragen, was daran lächerlich sein soll Nationalisten zu unterstützen wenn dies Russland schadet?

Es wäre keineswegs lächerlich diese Strategie massiv zu unterstützen und auszubauen. Die ukrainischen Geheimdienste können auch nur 24 Stunden pro Tag agieren. Entsprechend wären ergänzende klandestine Aktionen - ausgeführt über diese Kreise und durch uns orchestriert (bedingt findet das zudem sicher schon statt) eine wertvolle Ergänzung.

Für diese russischen nationalisten zählt jetzt einzig der Kampf gegen das System Putin . Eine Ukraine in der NATO ist für diese genauso ein no Go und würde nicht geduldet werden . Da sind sich die verschiedenen Strömungen in Russland einig.
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alphall31:

Ja natürlich. Aber was die wollen ist weniger relevant als die Frage inwieweit sie Russland schaden.

Sprite_AB3:

Zitat:Die Erfahrung zeigt, dass die Russen schlecht koordiniert sind und daher im Infanteriekampf oft keinen entscheidenden Sieg erringen können. Selbst wenn also zwei Ukrainer gegen fünf Russen antreten, lohnt sich der Kampf daher immer.

Gab ja auch schon genug Fälle wo noch weniger Ukrainer den Kampf gegen deutlich mehr Russen herorisch aufgenommen haben. Niemand will hier das Heldentum der Ukrainer schmälern, und ich am allerwenigsten !

Ganz im Gegenteil: der Kampf der Ukrainer gibt Hoffnung, dass man mit Russland fertig werden kann.

Dessen ungeachtet haben Sie meine Frage nicht beantwortet.

Ich will sie noch mal umformulieren und auf drei Fragen aufteilen:

1. Was denken ukrainische Soldaten über die Kriegsgefangenschaft bei den Russen (also diesen lebend als Kriegsgefangener in die Hände zu fallen)?

2. Was denken Sie selbst über die Kriegsgefangenschaft bei den Russen (also diesen lebend als Kriegsgefangener in die Hände zu fallen)?

3. Gibt es ukrainische Soldaten die Angst davor haben den Russen lebend in die Hände zu fallen? Ja oder Nein?

Zitat:Nach vier bis fünf Jahren Erholung und Aufrüstung werden 500.000 ausgebildete ukrainische Soldaten, die über moderne Kriegstechnik verfügen und kampferprobt sind, als Teil der russischen Armee nach Warschau verlegt. Von dort aus kann man Berlin in wenigen Tagen erreichen. Sind die polnischen und deutschen Armeen bereit, es mit einer halben Million Soldaten aufzunehmen, die nichts mehr zu verlieren haben? Sind Sie sicher, dass die NATO kämpfen wird?

Wird sie. Und die Armeen der NATO wie der Europäischen Union sind zumindest theoretisch deutlich überlegen. Wie sich das dann praktisch auswirken wird ist eine andere Frage, aber meiner rein persönlichen Einschätzung nach wird weder Warschau erreicht werden noch wird man nach Berlin durchbrechen können. Es würde im günstigsten Fall auf einen weiteren Stellungskrieg in Ostpolen hinaus laufen.

Allein die Streitkräfte der EU addieren sich auf um die 1,5 Mio Soldaten. Am relevantesten aber wäre die drastische Überlegenheit unserer Artillerie und Luftwaffen im Verbund mit der weit überlegenen strategischen Aufklärung und Vernetzung.

Selbst die EU alleine könnte sogar im Drohnenkrieg nach kurzer Zeit jede Befähigung der Russen hierzu mit Leichtigkeit niederrüsten. Eine Umstellung der Wirtschaft in der EU auf Kriegswirtschaft im gleichen Ausmaß wie sie die Russen betreiben würde hier eine komplett andere Skalierung ermöglichen. Die Russen würden in den endlosen Drohnenschwärmen der Europäer untergehen.

Die Frage ob dies gelingt ist also keine militärische - sondern eine rein zivile, politische und soziale Frage.

Die Frage ist nicht, ob wir in der Lage sind Russland zu besiegen, sondern ob wir wirklich den Willen dazu hätten.

Meiner rein persönlichen Meinung nach würde jeder solche Krieg aber entweder als hybrider / unkonventioneller Krieg geführt werden - in dem Fall wären die 500.000 Ukrainer irrelevant - oder mit taktischen Nuklearwaffe, womit sich kriegserprobte Ukrainische Verbände auch ganz schnell erledigt haben.

Der konventionelle große mechanisierte Bewegungskrieg wird nicht stattfinden, in keine der beiden Richtungen. Weder werden russisch-ukrainische Verbände Berlin erreichen, noch werden NATO Verbände auch nur St. Petersburg erreichen.

Das ganz wird vollständig anders ablaufen.
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Erst einmal:
ja - die alten Einsatzüberlegungen sind insbesondere aufgrund der Erfahrungen durch Drohnen obsolet - die Zeit der beweglichen Panzerschlacht scheint vorbei zu sein - so die Erfahrung aus der Ukraine, die ukrainische Soldaten jetzt in der NATOV vermitteln sollen.

Und ja:
Top-Militärs warnen vor Russland - was eine ganz unspektakuläre Überlegung bestätigt:
Egal, ob die Ukraine jetzt gewinnt oder verliert - Putin braucht inzwischen die Kriegswirtschaft, um seine Herrschaft zu legitimieren. Und wenn er gewinnt, dann ist der Appetit erst recht geweckt.
Was man dann von US-Garantien selbst innerhalb der NATO halten kann - da habe ich inzwischen so meine Zweifel:
Zitat:Die Ukraine sagt: Wir wollen erst die Garantien bekommen, dann stimmen wir zu. Und die USA sagen: Ihr müsst erst zustimmen, dann bekommt ihr die Garantien. Wie verlässlich solche Garantien sind, darauf der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski in München nochmals hingewiesen: Bereits im Budapester Memorandum von 1994 hatten die Signatarstaaten der Ukraine Garantien gegeben, die sie eigentlich auch jetzt noch erfüllen müssten. Die USA waren damals Mitunterzeichner.

Damit zurück zum Thema: Reisners Blick auf die Front zeigt:
"Die Ukrainer haben russische Stützpunkte überflügelt"
Zitat:Die Ukrainer können Erfolge von der Front melden. Zwei Vorstöße gelingen. Nun müssen sie die Positionen halten, während die Russen versuchen, den Nachschub abzuschneiden, erklärt Oberst Reisner ntv.de.

...
Im Mittelabschnitt haben es die ukrainischen Truppen geschafft, in zwei Räumen mehrere Kilometer vorzumarschieren - einmal im Raum der Stadt Kupjansk, die sie zu 90 Prozent wieder in Besitz nehmen konnten, und einmal bei Pokrowske, das ist grob gesagt der Bereich 80 Kilometer südwestlich der Stadt Pokrowsk.
...

Dieser erfolgreiche Vormarsch ist bemerkenswert. Neben der Starlink-Abschaltung haben die Ukrainer von einem zweiten Faktor profitiert: Es gibt ja direkt an der Front, zwischen den Gegnern, kein Niemandsland, in dem sich niemand befindet, sondern es gibt eine breite Grauzone, in der Kämpfer beider Seiten präsent sind. Die Ukrainer unterhalten kleine Stützpunkte, die Russen greifen mit kleinen Sturm- und Stoßtrupps an. Oft lassen die ukrainischen Verteidiger die Russen auch erstmal vorbeimarschieren, weil im hinteren Bereich die Drohnen warten, die den russischen Angriff stoppen. Die ganze Situation an der Front ist also sehr porös und durchlässig.

Das haben die Ukrainer nutzen können?

Diese Durchlässigkeit und die fehlende Kommunikation. Die Ukrainer sind in wenigen Tagen gezielt und gleichzeitig vormarschiert und haben vereinzelte russische Stützpunkte überflügelt. Sie haben dazu den Fluss Wowtscha überquert. Nun wird der weitere Erfolg davon abhängen, ob die Russen den Angriff zum Stehen bringen. Sie versuchen, den Vormarsch zu behindern, indem sie die Brücken über den Wowtscha angreifen, hinter den Ukrainern. So könnten sie die vormarschierenden Ukrainer von der Versorgung abschneiden.

Welche Chancen haben die Ukrainer, ihren Erfolg zu halten?

Im Vergleich mit den Offensiven der Vergangenheit ist es schwierig geworden, einen offensiven Erfolg zu nähren. Die Ukrainer müssen sehr schnell Gerät, Versorgungsgüter und Personal nachschieben, um ihn nutzen zu können. Ich finde es bemerkenswert, dass die Ukrainer das überhaupt geschafft haben. Es sollte sicherlich auch ein Signal zur Münchner Sicherheitskonferenz senden und an die trilateralen Runden in dieser Woche: Wir können noch! Es lohnt sich, weiter auf uns zu setzen!
und lasst mich dazu eines bemerken:
die Ukrainer sind erstaunlich flexibel und kreativ.

Ich formuliere mal ein "Bauchgefühl", eine These, die sicher noch anhand von Recherchen verifiziert werden muss:

Wenn ich da rückwärts denke, dann ist auch der schnelle Vormarsch sowjetischer Truppen gegen die deutsche Wehrmacht sicher vor allem auch ukrainischen Soldaten zu verdanken. Die Ukraine war faktisch der Sowjetstaat, der am meisten unter der deutschen Besatzung zu leiden hatte - und dementsprechend motiviert waren die Ukrainer, ihr Land zu verteidigen und gegen Lederhosen-Adolf zurück zu schlagen.
Das waren nicht "Horden von schlitzäugigen Bauern aus Sibirien", sondern vor allem Ukrainer, die in den Reihen der Sowjets die Hauptlast der Angriffe getragen haben. Russland braucht die Ukraine und das ukrainische Volk, um auf die Weltbühne zurück zu kommen.
Und umso wichtiger ist es für die potentiellen Gegner eines auf Kriegswirtschaft setzenden Staates, die Ukraine selbst an seiner Seite und in seinen Reihen zu haben.
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Zitat:Die Ukraine war faktisch der Sowjetstaat, der am meisten unter der deutschen Besatzung zu leiden hatte - und dementsprechend motiviert waren die Ukrainer, ihr Land zu verteidigen und gegen Lederhosen-Adolf zurück zu schlagen.

Diese Unterkomplexität ist wahrlich unzureichend.

https://de.wikipedia.org/wiki/14._Waffen...che_Nr._1)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_Hilfspolizei

https://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainisch...sche_Armee

https://de.wikipedia.org/wiki/Organisati...ionalisten

Auch in dieser Bundesrepublik kaum bis gar nicht bekannt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_i...stgalizien

Filmempfehlung in diesem Kontext:

https://www.youtube.com/watch?v=PqZtVIIcQYQ
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(16.02.2026, 23:13)Quintus Fabius schrieb: Diese Unterkomplexität ist wahrlich unzureichend.
...
ach komm, Du wirst jetzt doch nicht von den Kollaborateuren, die es beispielsweise auch in den baltischen Staaten gab (und die vielfach den Einmarsch der Wehrmacht als Befreiung vom russisch / sowjetischen Joch empfunden haben) auf das gesamte ukrainische Volk oder alle baltischen Völker schließen wollen ...
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' schrieb:Die Ukraine sagt: Wir wollen erst die Garantien bekommen, dann stimmen wir zu. Und die USA sagen: Ihr müsst erst zustimmen, dann bekommt ihr die Garantien. Wie verlässlich solche Garantien sind, darauf der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski in München nochmals hingewiesen: Bereits im Budapester Memorandum von 1994 hatten die Signatarstaaten der Ukraine Garantien gegeben, die sie eigentlich auch jetzt noch erfüllen müssten. Die USA waren damals Mitunterzeichner.

Die einzige Zusicherung, die 1994 gegeben wurde, für den Fall, dass die Ukraine angegriffen würde, war, die Angelegenheit der UN zu unterbreiten. Sonst nichts, nada, niente.

https://treaties.un.org/doc/Publication/...-52241.pdf

Punkt 4 im pdf.

Egal wie das Ding betitelt wird, ob Englisch "security assurances" oder russisch und ukrainisch "security guarantees", im eigentlichen Text werden überhaupt keine eigenen militärischen Massnahmen oder sonstige finanzielle oder materielle Unterstützung versprochen, sollte die Ukraine angegriffen werden, nur dass man dann eben den Sicherheitsrat der UN um "nun tu was!" ersuchen wird (seek "UN security council action")

Logischerweise kann das nicht funktionieren, wenn eines der UN-Veto-Mitglieder der Angreifer ist. Papiertiger.
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Zitat:Die Ukraine war faktisch der Sowjetstaat, der am meisten unter der deutschen Besatzung zu leiden hatte - und dementsprechend motiviert waren die Ukrainer, ihr Land zu verteidigen und gegen Lederhosen-Adolf zurück zu schlagen.

Die Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik war der Staat , der unter der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg proportional am meisten gelitten hat. Nicht bloß am Teil der Bevölkerungsverlusten sondern auch am Ausmaß der Zerstörungen. Was unter anderem daran lag das in Weißrussland der Schwerpunkt des partisanenkampfes lag.
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Ukraine erreicht offenbar größte Geländegewinne seit 2023
Zitat: ...
Die ukrainische Armee hat zwischen Mittwoch und Sonntag laut Auswertung des „Institute for the Study of War“ (ISW) 201 Quadratkilometer von Russland zurückerobert – so viel wie seit drei Jahren nicht mehr. Die Fläche entspricht fast den gesamten russischen Geländegewinnen im Dezember. Die Vorstöße konzentrieren sich vor allem auf ein Gebiet rund 80 Kilometer östlich von Saporischschja. Russische Gewinne wurden zuletzt nur am 9. Februar gemeldet, an den übrigen Tagen rückte die Ukraine vor.

Nach Einschätzung des ISW profitiert die Ukraine dabei von einer Blockade des Satellitensystems Starlink für russische Truppen. Russland hatte das System unter anderem zur Steuerung von Drohnen genutzt. Insgesamt kontrolliert die russische Armee derzeit rund 19,5 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets – nach 18,6 Prozent ein Jahr zuvor; etwa sieben Prozent davon standen bereits vor Kriegsbeginn 2022 unter russischer Kontrolle.
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