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Zitat:Europäisches Parlament billigt Beschluss zur Einrichtung eines Darlehens in Höhe von 90 Mrd. EUR für die Ukraine
Mittwoch, 21. Januar 2026 – Tetyana Vysotska, aus Straßburg
Am 21. Januar billigte das Europäische Parlament einen Vorschlag für einen Beschluss des Rates der EU, der die Aktivierung einer verstärkten Zusammenarbeit zur Einrichtung eines Darlehens für die Ukraine in Höhe von 90 Mrd. EUR für den Zeitraum 2026-2027 ermöglicht.
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Ich verstehe die Ukrainer, und etwas anderes geht wohl aktuelle nicht; aber - lieber würde ich europäische Gelder für europäische Systeme ausgeben:
Weil Europa nicht liefern kann: Ukraine könnte mit EU-Milliarden US-Waffen anschaffen
Zitat: ....
Die Europäische Union hat für den Zeitraum von zwei Jahren insgesamt 60 Milliarden Euro Militärhilfe zugesagt. Ein erheblicher Teil dieser Summe könnte nach dem Willen mehrerer Mitgliedsstaaten zur Beschaffung von Rüstungsgütern außerhalb Europas verwendet werden. So fordern etwa Deutschland und die Niederlande, dass rund ein Viertel der vorgesehenen Mittel in Waffen aus Nicht-EU-Ländern investiert werden darf. Im Zentrum steht dabei die Zusammenarbeit mit den USA, heißt es im Bericht des Kyiv Independent.
Der Grund: Wichtige Systeme für die ukrainische Verteidigung seien in Europa derzeit nicht schnell genug oder nicht in ausreichender Menge lieferbar, wie aus Dokumenten hervorgehe, die dem Kyiv Independent vorliegen.
US-Raketenabwehrsystem als unverzichtbar eingestuft
Besonders hoch sei der Bedarf an Patriot PAC-3-Systemen. Diese gelten laut dem Bericht als wirksamstes Mittel gegen russische ballistische Raketen und sollen durch kein anderes System zu ersetzen sein. Die europäische Alternative SAMP/T, ein gemeinsames Produkt aus Frankreich und Italien, sei weniger effektiv, so die Darstellung aus Kiew.
...
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Zitat:Verteidigung der Ukraine
@DefenceU
X
Stärkung der Luftwaffe und Luftabwehr der Ukraine – wichtigste Ergebnisse der Gespräche zwischen
@FedorovMykhailo
und dem französischen Verteidigungsminister
@CaVautrin
: Frankreich bereitet die Lieferung von Mirage-2000-Kampfflugzeugen an die Ukraine vor.
Die Arbeiten zur Lieferung einer Rekordzahl von AASM Hammer-Lenkbomben,
zur Beschleunigung der Produktion und Lieferung sowie von antiballistischen Aster-Raketen werden fortgesetzt.
Langstrecken-Angriffskapazitäten, darunter SCALP-Raketen, werden derzeit diskutiert.
Eine Absichtserklärung über die gemeinsame Waffenproduktion in der Ukraine und Frankreich wurde unterzeichnet.
Vielen Dank, Frankreich, für Ihre unerschütterliche Unterstützung!
[Bild: https://pbs.twimg.com/media/HAtw10uasAA-...name=small]
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Zitat:Die europäische Alternative SAMP/T, ein gemeinsames Produkt aus Frankreich und Italien, sei weniger effektiv, so die Darstellung aus Kiew.
Schon Patriot ist in letzter Zeit nicht mehr so effektiv , wie ist die Quote dann bei Samp/t?
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Zitat: Kommission führt nach Verzögerungen neues Sanktionspaket gegen Russland ein
Das neue Paket umfasst ein vollständiges Verbot maritimer Dienstleistungen sowie Beschränkungen für Handel, Energie und Finanzen. Die EU will die Maßnahmen bis zum 24. Februar, dem vierten Jahrestag des Krieges, offiziell genehmigen.
Die Europäische Kommission hat am Freitag ihr 20. Sanktionspaket gegen Russland vorgestellt, das erstmals die Aktivierung ihres Instruments zur Umgehungsbekämpfung umfasst, um Exporte in Länder mit hohem Risiko einer Weiterausfuhr nach Moskau einzudämmen.
Das neue Paket folgt auf tagelange Verzögerungen, die Berichten zufolge sowohl auf parallele diplomatische Bemühungen neben den von den USA geführten Gesprächen zwischen Kyjiw und Moskau in Abu Dhabi als auch auf die Versuche Brüssels zurückzuführen sind, die Unterstützung der USA für ein vorgeschlagenes Verbot von Seeverkehrsdiensten für russisches Öl zu gewinnen.
„Wir müssen uns darüber im Klaren sein: Russland wird nur dann mit ernsthaften Absichten an den Verhandlungstisch kommen, wenn es dazu gedrängt wird. Das ist die einzige Sprache, die Russland versteht“, erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer Stellungnahme.
EU-Blacklist der russischen Schattenflotte ausweiten
Im Kern schlägt die Kommission ein vollständiges Verbot von Seeverkehrsdiensten im Zusammenhang mit russischem Rohöl vor, das mit den Partnern in der G7 abgestimmt werden soll. Außerdem will sie die EU-Blacklist der sogenannten Schattenflotte Russlands auf 640 Schiffe ausweiten und die Beschränkungen für LNG-Tanker und Eisbrecher verschärfen, um künftige Gasexportprojekte weiter einzuschränken.
Handelsmaßnahmen runden das Paket ab, mit neuen Exportverboten für Waren und Dienstleistungen im Wert von mehr als 360 Millionen Euro und neuen Importverboten für Metalle, Chemikalien und kritische Mineralien im Wert von mehr als 570 Millionen Euro.
Zwanzig weitere russische Regionalbanken sollen auf die Liste gesetzt werden, neben neuen Maßnahmen, die auf Krypto-Vermögenswerte und Plattformen abzielen, die zur Umgehung von Sanktionen genutzt werden. Banken in Drittländern, denen vorgeworfen wird, den illegalen Handel mit sanktionierten Gütern zu erleichtern, stehen ebenfalls im Fokus der EU.
Das Paket wird den EU-Botschaftern voraussichtlich am Montag vorgelegt, wie drei Diplomaten gegenüber Euractiv angaben. Die EU will die Maßnahmen bis zum 24. Februar, dem vierten Jahrestag des Krieges in der Ukraine, offiziell genehmigen.
https://euractiv.de/news/kommission-fueh...sland-ein/
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Zitat: EU-Parlament billigt 90-Milliarden-Kredit an die Ukraine – er enthält brisante US-Klausel
Das Europäische Parlament hat den Plänen für ein neues Darlehen in Milliardenhöhe an die Ukraine zugestimmt. Es sieht vor, dem von Russland angegriffenen Land über zwei Jahre bis zu 90 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. 60 Milliarden davon sind für verteidigungsrelevante Ausgaben vorgesehen.
Damit die ersten Gelder ausgezahlt werden können, muss nun nur noch der Rat der Mitgliedstaaten zustimmen. Dies gilt als Formalie, weil sich die Regierungen bereits auf die Konditionen für das Darlehen geeinigt haben.
US-Waffen kaufen? Nur unter einer Bedingung
Der Beschluss sieht vor, dass die Ukraine mit dem Geld nur dann Rüstungsgüter in Ländern wie den USA kaufen darf, wenn diese auf dem europäischen Binnenmarkt und in der Ukraine entweder gar nicht oder nicht zeitnah verfügbar sind. Für das Nicht-EU-Land Großbritannien ist eine Sonderregelung geplant.
Vereinbarung zur Beschaffung
....
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(10.02.2026, 10:16)alphall31 schrieb: Schon Patriot ist in letzter Zeit nicht mehr so effektiv , wie ist die Quote dann bei Samp/t? Kann man nicht sagen es gibt zu wenige Aaster 30 Raketen in der Ukraine um das festzustellen.
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(10.02.2026, 10:16)alphall31 schrieb: Schon Patriot ist in letzter Zeit nicht mehr so effektiv , wie ist die Quote dann bei Samp/t? Lässt sich schwer nummerisch feststellen, da es wenig Daten dazu gibt. MWn befinden sich aktuell nur 2x Batterien in der Ukraine die auch nicht mit allzu viel Munitionsreserven geliefert wurden, entsprechend "selten" werden diese eingesetzt und wenn dann gegen Hochwertziele.
Bislang wissen wir, dass SAMP/T in der Ukraine erfolgreich gegen Flugzeuge, sub-/supersonic Cruise Missiles und TBM erfolgreich eingesetzt wurde. Dabei soll es spürbare Unterschiede zwischen der Block 0 und der Block 1 gegeben haben, erstere soll wohl besonders anfangs Probleme gehabt haben. Die größte Herausforderung sind, wie auch bei Patriot, die geringen gelieferten Munitionsbestände und die schleppende Nachfüllung der Bestände, da hat mWn nur die IRIS-T aktuell wenig Probleme mit.
https://www.kyivpost.com/post/64378
Interessanterweise sprechen inzwischen aber mehrere Quellen davon, dass SAMP/T im BMD inzwischen bessere Leistungsresultate zeigen soll als Patriot. Demnach sollen die gelieferten Patriot-Batterien große Probleme mit den jüngst modifizierten Flugprofilen von Iskander und co haben, wohingegen SAMP/T mit diesen maneuvering Targets gut klarzukommen scheint. Vermutlich handelt es sich hierbei um die Block 1 die im Gegensatz zur Block 0 auch tatsächlich gegen diese Art von Ziel befähigt ist.
https://united24media.com/latest-news/uk...ield-14481
https://norskluftvern.com/2026/01/02/eur...n-patriot/
Das spiegelt auch ungefähr die Erfahrungen mit der Block 0/1 wieder, die wir im Roten Meer beobachten konnten.
Das Bild ist natürlich ein wenig unvollständig. Die aktuellste Version der ASTER 30, die B1NT, findet in der Ukraine mWn aktuell keine Anwendung und ich wäre jetzt auch überfragt, ob es Pläne gibt, SAMP/T NG zu liefern. Das wäre natürlich wichtig um die Effektivität der Version besser beurteilen zu können.
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(11.02.2026, 17:10)DopePopeUrban schrieb: Das Bild ist natürlich ein wenig unvollständig. Die aktuellste Version der ASTER 30, die B1NT, findet in der Ukraine mWn aktuell keine Anwendung und ich wäre jetzt auch überfragt, ob es Pläne gibt, SAMP/T NG zu liefern. Das wäre natürlich wichtig um die Effektivität der Version besser beurteilen zu können. Ist vorgesehen ( 1 Batterie Vereinbarung Macron Zelensky) abhängig von der Erprobung in Frankreich
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(11.02.2026, 17:10)DopePopeUrban schrieb: Interessanterweise sprechen inzwischen aber mehrere Quellen davon, dass SAMP/T im BMD inzwischen bessere Leistungsresultate zeigen soll als Patriot. Demnach sollen die gelieferten Patriot-Batterien große Probleme mit den jüngst modifizierten Flugprofilen von Iskander und co haben, wohingegen SAMP/T mit diesen maneuvering Targets gut klarzukommen scheint. Könnte das auch umgekehrt darin begründet sein, dass die Russen ihre Raketen speziell mit Blick auf Patriot optimieren und sich um SAMP/T weniger kümmern, weil es einfach nicht so häufig zum Einsatz kommt?
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(11.02.2026, 20:13)Broensen schrieb: Könnte das auch umgekehrt darin begründet sein, dass die Russen ihre Raketen speziell mit Blick auf Patriot optimieren und sich um SAMP/T weniger kümmern, weil es einfach nicht so häufig zum Einsatz kommt?
Kann sein, kann aber auch sein das der direkte Zugriff auf die Entwickler Vorgänge beschleunigt, wie im Roten Meer.
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Hier noch ein ganz spannender Chart des Kieler Instituts:
[Bild: https://cdn.bsky.app/img/feed_fullsize/p...gnlii@jpeg]
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„voyageur“ schrieb:Ist vorgesehen ( 1 Batterie Vereinbarung Macron Zelensky) abhängig von der Erprobung in Frankreich Danke für das Update. Gibt es bereits ein ungefähres Zulaufdatum oder ist das noch offen?
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„Broensen“ schrieb:Könnte das auch umgekehrt darin begründet sein, dass die Russen ihre Raketen speziell mit Blick auf Patriot optimieren und sich um SAMP/T weniger kümmern, weil es einfach nicht so häufig zum Einsatz kommt? Das wäre zumindest logisch von russischer Seite aus. Ich frag mich allerdings ob das so möglich wäre, das Leben für Patriot schwer zu machen aber SAMP/T davon „unberührt“ zu lassen. Die Quellen sprechen davon, dass russische TBM seit einiger Zeit vermehrt auf irreguläre Flugbahnen setzen, das haben wir hier im Forum damals ja auch bereits thematisiert. Und dagegen sollte zumindest die PAC 3 MSE eigentlich gewappnet sein. Maneuvering Targets sind ja jetzt nicht unbedingt ein neu aufkommendes Hindernis.
Leistungstechnisch war Patriot ja nie das System, für das es oft gehalten wird. Die Performance dieses Systems war nie weltbewegend und auch die Doppelsalven wendet man nicht aus Langeweile an. Aber es war eigentlich immer „gut genug“ wenn man das so sagen kann, entsprechend bin ich hier schon etwas verwundert. Ich halte SAMP/T zwar für ein potentes System aber ich bin eigentlich nicht davon ausgegangen, dass sich hier derart große Leistungsunterschiede abzeichnen.
Vielleicht liegt es daran, dass wie @voyageur schon angeführt hat, dass SAMP/T leichter an solche Situationen angepasst werden kann. Könnte vielleicht auch daran lügen, dass ASTER natürlich mehr Leistungsreserven hat als die PAC-3, was für maneuvering targets ja durchaus relevant sein kann. Bleibt spannend.
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Zitat:Könnte vielleicht auch daran lügen, dass ASTER natürlich mehr Leistungsreserven hat als die PAC-3, was für maneuvering targets ja durchaus relevant sein kann
Was ich mir vorstellen kann ( bin nun mal Infanterie) ist ein Vorgehen wie im Roten Meer. Dort wurden Entwickler/Techniker via Djibouti direkt an Bord gebracht, und haben an der Software rumgefeilt.
Fûr die Ukraine. Wir haben ja eine weitere (französische) Batterie in Rumänien, dort können Techniker in Frontnähe mit Echtdaten arbeiten, und anschließend in der Ukraine live testen lassen.
Zitat:Gibt es bereits ein ungefähres Zulaufdatum oder ist das noch offen?
Italien hat offiziell eine erstes NG Batterie bekommen, Frankreich wohl schon vorher "Einzelteile" zur Truppenerprobung; Seitdem Funkstille; Wir werden wahrscheinlich erste Informationen lange nach der Installation in der Ukraine (und Rumänien ?) bekommen. Frustriert mich auch, ist aber grundsätzlich richtig.
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Zitat: US-Waffen kaufen? Nur unter einer Bedingung
Der Beschluss sieht vor, dass die Ukraine mit dem Geld nur dann Rüstungsgüter in Ländern wie den USA kaufen darf, wenn diese auf dem europäischen Binnenmarkt und in der Ukraine entweder gar nicht oder nicht zeitnah verfügbar sind.
Wie sieht es den mit Waffen aus der eigenen Produktion aus ? Hat man in der Richtung wenigstens gelernt das man nicht wieder so eine Farce erlebt wie bei den Verhandlungen über RCH155.
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