(See) IRIS-T Navalisiert (See-Luft)
Wie sieht das denn bei SLM aus, wären diese in einem MK41quadpackfähig ?
Das habt ihr doch bestimmt schonmal zum Thema gehabt oder gibt es da seitens von Diehl schon Infos, die ich überlesen habe?

Danke im Voraus
Zitieren
(Gestern, 11:43)Superkinger schrieb: Wie sieht das denn bei SLM aus, wären diese in einem MK41quadpackfähig ?
Das habt ihr doch bestimmt schonmal zum Thema gehabt oder gibt es da seitens von Diehl schon Infos, die ich überlesen habe?

Danke im Voraus

Aktuell ist das nicht möglich. Das Problem sind die sehr großen Flügel unten, welche nicht einklappbar sind. Will man hier Quadfähigkeit, müsste man an das Design ran oder eine navalisierte Version schaffen. Der Flugkörper selbst ist schlanker als die ESSM, welche aber von vornherein für das Quadpack Thema optimiert wurde.

Die Frage die sich Diehl stellen muss ob man so ESSM mit der SLM und der SLX angreifen möchte oder ob man es bei der SLX belässt. Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass die Leistungsklasse auf ESSM Niveau in Zukunft verschwindet. Für Hochwertziele zu leistungsschwach und für andere zu teuer bzw. zu leistungsstark. Eine Kombination von SLS, SLX und sehr günstigen Flugkörper für die Drohnenabwehr ist da sinnvoller.

An der Stelle von Diehl würde ich nach Einführung der SLX auch noch eine SLX+ welche dann nur einzeln gepackt werden kann auf den Markt bringen. Booster nochmal vergrößern. Die Lücke zwischen SLX und Hydeff ist vermutlich zu groß.
Zitieren
Zur Erinnerung:

lt. SUV Report vom 07.01.26 werden weitere 57 Millionen Euro in die Weiterentwicklung der ESSM Block 2 investiert. Der SUV Report konnte keine näheren Angaben machen.

Es sollte sich dabei um die NSV handeln.
https://www.twz.com/sea/evolved-sea-spar...ht-by-navy
Evolvierter Sea Sporrow-Raketen-Nachfolger Von Navy gesucht
Die sich entwickelnden Luftbedrohungen treiben die Nachfrage der Marine und 11 US-Verbündeten nach einer verbesserten Kurz- bis Mittelstrecken-Luftabwehrrakete der Marine voran.

Joseph Trevithick

Veröffentlicht Aug 27, 2025 (Auszüge)

Die US Marine arbeitet zusammen mit 11 Verbündeten Amerikas daran, eine Fortsetzung der Block 2-Version der RIM-162 Evolved Sea Sparrow Missile (ESSM) zu entwickeln. Der ESSM ist ein Grundnahrungsmittel für die Luftverteidigung auf einer Vielzahl von amerikanischen und ausländischen Marineschiffen, aber die Sorge um ein zunehmend komplexes Ökosystem der Luftbedrohung treibt jetzt das Interesse an einer Rakete mit verbesserten Fähigkeiten an.

Das Office of Naval Research (ONR) hat gestern online eine Mitteilung veröffentlicht, in der potenzielle Auftragnehmer zu einem Treffen im Oktober eingeladen wurden, um das zu besprechen, was derzeit als "Next Significant Variant (NSV)-Raketensystem" bezeichnet wird, um den ESSM-Block 2 nachzufolgen. NavalX, ein Technologie-Inkubator innerhalb von ONR, der mit der Förderung von Innovationen für die Marine und das Marine Corps beauftragt ist, ist derzeit mit dem NATO SEASPARROW Project Office (NSPO) bei diesen Bemühungen zusammen. Das NSPO-Konsortium, das aus dem Jahr 1968 stammt, umfasst derzeit die Vereinigten Staaten, Australien, Belgien, Kanada, Dänemark, Deutschland, Griechenland, die Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien und die Türkei.

"Die NSPO erforscht die Technologie, die in ein Next Significant Variant (NSV) -Raketensystem integriert werden soll", heißt es in der Mitteilung von gestern. "Dieser Nachfolger des ESSM-Blocks 2 muss in der Lage sein, aktuelle und zukünftige Bedrohungen zu beauftragen und gleichzeitig die bestehende Quad-Pack-Größe mit einem Raketendurchmesser von 10" aufrechtzuerhalten."

„Um das NSV-Raketensystem zu entwickeln, wird sich die NSPO stark auf digitales Engineering und modellbasiertes System Engineering stützen, um Raketendesigns und Anforderungen effizient zwischen Konsortialnationen und Industriepartnern in einer gemeinsamen Entwicklungsumgebung zu kommunizieren. Diese Werkzeuge werden verwendet, um Waffensysteme und Raketentechnologien durch einen alternativen Bewertungsprozess zu bewerten“, erklärt die ONR-Mitteilung. Es wird erwartet, dass White Papers alle Aspekte der NSV-Rakete umfassen, einschließlich Suchertechnologien, Autopilot, Computer-Stack, interne Kommunikation, Raketenmotor-Alternativen, Sprengkopf-Design, Raketen-zu-Raketen-Kommunikation, Datenverbindungen, Kampfsystemintegration usw."

In der Mitteilung sind keine besonderen Anforderungen festgelegt. Ein Multi-Mode-Sucher, der eine bildgebende Infrarot-Fähigkeit (IIR) enthält, ist ein Merkmal, das häufig im Kontext zukünftiger Luftabwehrraketen diskutiert wird. Ein IIR-Modus wäre immun gegen das Stören der elektronischen Kriegsführung und würde nicht von den radarabsorbierenden oder ablenkenden Tarnfunktionen eines Ziels beeinflusst. Als passiver Suchermodus würde es auch keine Signale abpumpen, die eine Bedrohung erkennen könnte, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie ins Visier genommen werden. Ein neuer hoch belasteter Kornraketenmotor könnte auch eine erweiterte Reichweite bieten, ohne den Formfaktor der Rakete zu ändern. Dies sind nur einige der möglichen Funktionen, die in einen Nachfolger des ESSM Block 2 aufgenommen werden könnten. Zitate Ende

Damit will ich nichts gegen die IRIS-T sagen, nur als Info.
Zitieren
„Leuco“ schrieb:Dualpack ist für die SLX das Ziel.
Ist das so, bzw wurde das bisher jemals so kommuniziert? MWn ist die Dualpack-Fähigkeit der SLX einzig und alleine ein Produkt dieses Forums und wurde bis jetzt noch nie offiziell angerissen.
Nicht falsch verstehen, ich würde diese Fähigkeit sehr begrüßen aber ich hab so ein wenig die Sorge, dass das genauso wie L/RAW einfach nur ein Selbstläufer sein wird, der sich am Ende nicht bestätigt.
Zitieren
(Gestern, 14:43)DopePopeUrban schrieb: Ist das so, bzw wurde das bisher jemals so kommuniziert? MWn ist die Dualpack-Fähigkeit der SLX einzig und alleine ein Produkt dieses Forums und wurde bis jetzt noch nie offiziell angerissen.

Ein Statement ist mir hier leider auch nicht bekannt. Ich denke die Summe an Fakten die wir kennen, legen den Schluss aber nahe:

- Quadpack ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen
- Mit Singlepack wäre die SLX nicht marktfähig (im Marinebereich)
- Die SLX wird von vornherein auch für VLS entwickelt
- Es gibt die Kooperation mit LM
- Die neue Camm, welche in der gleichen Klasse spielt macht Dualpack bereits vor
Zitieren
Ich glaube nicht, dass man so darauf schließen kann. Nur weil a nicht wahr ist, muss es nicht gleich b sein, c ist auch eine Option. All das was wir bisher wissen schließt Dualpack zwar nicht aus, impliziert aber auch in kleinster Weise diese Fähigkeit. Deshalb störe ich mich da so dran.

Die SLX entsteht nicht im Kontext der nasalisierten Anwedung. Obgleich der Lfk Laut Aussage Diehls per VLs verschossen werden können soll, entsteht die SLX primär im Kontext einer landgestütztem Anwendung, genauer gesagt als Fähigkeitssteigerung der SLM Batterien. Das spiegelt sich so auch in den Leistungsdaten wieder, die deutlich näher an Lfk wie der Patriot PAC-3 MSE zu liegen scheinen, als an anderen Lfk wie bspw der SM-2.
Obgleich eine Mk41 Verwendung hier durchaus angedacht sein wird, wird man sich nicht darauf versteifen. Dafür ist die potenzielle Nutzerbasis auch zu gering.

Entsprechend reicht mir das nicht um auf eine Dualpack-Befähigung zu schließen. Das wird sich vermutlich auch erst ändern, wenn genauere Informationen zu den Maßen des Lfks veröffentlich werden.
——

Aber wie gesagt schießen wir uns hier mit der vorerst ausschließen Mk41 Integration sowieso ins Knie, weil es für die SLX in Europa somit kaum Abnehmer geben wird. Gesichert kommen hier nur noch Großbritannien, Norwegen, Polen und Spanien infrage, von denen die ersten drei auf die CAMM-MR setzen würden wenn ein Bedarf bestehen würde. Dänemark dürften wir als Mk41 Nutzer vollständig streichen können und wenn aus der ASTER 30 Integration ins Mk41 nichts wird, fallen auch die Niederlande als potenzieller Nutzer Weg.
Warum man hier keine SYLVER Integration anstrebt um die bislang unbesetzte Lücke zwischen CAMM-ER und ASTER 30 zu schließen, ist mir immer noch ein rätsel. Mit ein bisschen Pech bleibt hier nur noch die DM als Nutzer der SLX und aktuell zeichnet sich ja nicht einmal das ab.
Zitieren
(Gestern, 15:05)Leuco schrieb: Ein Statement ist mir hier leider auch nicht bekannt. Ich denke die Summe an Fakten die wir kennen, legen den Schluss aber nahe:

- Quadpack ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen
- Mit Singlepack wäre die SLX nicht marktfähig (im Marinebereich)
- Die SLX wird von vornherein auch für VLS entwickelt
- Es gibt die Kooperation mit LM
- Die neue Camm, welche in der gleichen Klasse spielt macht Dualpack bereits vor

Sea Ceptor ist nicht einmal in der selben Ortschaft wie die SLX Variante.
Zitieren
(Gestern, 17:31)Pmichael schrieb: Sea Ceptor ist nicht einmal in der selben Ortschaft wie die SLX Variante.

Es gibt CAMM (SeaCeptor), CAMM-ER (vgl. SLM) und CAMM-MR (vgl. SLX).
Die sind aber noch nicht fertig entwickelt.

(Gestern, 17:10)DopePopeUrban schrieb: Aber wie gesagt schießen wir uns hier mit der vorerst ausschließen Mk41 Integration sowieso ins Knie, weil es für die SLX in Europa somit kaum Abnehmer geben wird. Gesichert kommen hier nur noch Großbritannien, Norwegen, Polen und Spanien infrage, von denen die ersten drei auf die CAMM-MR setzen würden wenn ein Bedarf bestehen würde. Dänemark dürften wir als Mk41 Nutzer vollständig streichen können und wenn aus der ASTER 30 Integration ins Mk41 nichts wird, fallen auch die Niederlande als potenzieller Nutzer Weg.
Warum man hier keine SYLVER Integration anstrebt um die bislang unbesetzte Lücke zwischen CAMM-ER und ASTER 30 zu schließen, ist mir immer noch ein rätsel. Mit ein bisschen Pech bleibt hier nur noch die DM als Nutzer der SLX und aktuell zeichnet sich ja nicht einmal das ab.
1. Die Herleitung, wer "gesichert in Frage kommt", ergibt keinen Sinn.
Was ist mit Finnland? Mit Griechenland? Oder beispielsweise Belgien/Niederlande?
2. Es gibt eine MENGE Abnehmer für SLX.
Wer will denn nicht einen etwas teureren aber dafür deutlich besseren LFK einfach in seine Iris-T Batterie packen können?
Das ist gerade DER Vorteil einer navalisierten Iris-T: Interoperabilität innerhalb der Bw und die Nutzerbasis der landbasierten Iris-T.
3. Warum können wir Dänemark und die Niederlande streichen?
Das ist rein spekulativ.
Zitieren
(Gestern, 17:39)HeiligerHai schrieb: 3. Warum können wir Dänemark und die Niederlande streichen?
Das ist rein spekulativ.

DPU ist sich sicher, das die Dänen, dem "Teuflischen mk41" abschören werden und seine geliebte FDI kaufen werden. Sorry war zu tief hängend.TongueBig Grin

Das ist auch rein aus der sehr auf Kommunalität ausgerichteten (Stanflex, SH CUBE) Dänischen Warte "ganz Logisch", da man sowohl die iver huitfeld, als auch Absalon weiter betreiben möchte und v.a die Iver huitfeld noch 20 Jahre vor sich hat.

Die niederländer, die auf jeden Fall Tomahawk auf ihren FUAD haben wollen und erst gerade entschieden haben bei den mk41 ausgestatteten ASWF nachzubestellen werden sich auch definitv für Sylver bei FUAD entscheiden was ihnen die Flotteninteroperabilität zerschießt und sämtliche lagerbestände an Munition der LCF nutzlos macht, jetzt wo die Aster 30 Integration in mk41 aktiv verfolgt wird und es u.a. Mockups auf Messen gibt.

Sarkasmus aus.
Zitieren
Zumal LM selbst scheinbar großes Interesse hegt, Partnerschaften und mehr Integrationen anzugehen, wenn auch sicher zu großem Teil nur, um Raytheon ans Bein zu pinkeln. Aber so müssen sie nicht selbst entwickeln, sondern nur Vermarkten.
Zitieren
(Gestern, 18:10)roomsim schrieb: DPU ist sich sicher, das die Dänen, dem "Teuflischen mk41" abschören werden und seine geliebte FDI kaufen werden. Sorry war zu tief hängend.TongueBig Grin

Das ist auch rein aus der sehr auf Kommunalität ausgerichteten (Stanflex, SH CUBE) Dänischen Warte "ganz Logisch", da man sowohl die iver huitfeld, als auch Absalon weiter betreiben möchte und v.a die Iver huitfeld noch 20 Jahre vor sich hat.

Die niederländer, die auf jeden Fall Tomahawk auf ihren FUAD haben wollen und erst gerade entschieden haben bei den mk41 ausgestatteten ASWF nachzubestellen werden sich auch definitv für Sylver bei FUAD entscheiden was ihnen die Flotteninteroperabilität zerschießt und sämtliche lagerbestände an Munition der LCF nutzlos macht, jetzt wo die Aster 30 Integration in mk41 aktiv verfolgt wird und es u.a. Mockups auf Messen gibt.

Sarkasmus aus.
Die Iver Huitfeldts sollen frühzeitig außer Dienst gestellt und eben durch die neuen Fregatten ersetzt werden.
Zitieren
Ich denke es ist vor allem wichtig dass sich die SLX in der Land Version nicht von der navalisierten unterscheidet, es also nur einen Flugkörper gibt. Diehl möchte ja auch für die Landbatterien für einen Starter für SLM und SLX nutzen. Insofern ist das packen wohl ganzheitlich interessant. Naheliegen ist hier zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Aber ja, alles Spekulation.

Der Absatzmarkt dürfe international da sein. Ich gehe davon aus dass wir bei den Kosten deutlich niedriger liegen als SM2 und Aster 30, evtl. auch günstiger als ESSM. Die Camm Mr ist ein Konkurrent aber weniger leistungsfähig und kommt voraussichtlich später. Auch gibt es hier nicht die Masse an Nutzern landgestützt.
Zitieren
(Gestern, 18:51)Leuco schrieb: Ich denke es ist vor allem wichtig dass sich die SLX in der Land Version nicht von der navalisierten unterscheidet, es also nur einen Flugkörper gibt. Diehl möchte ja auch für die Landbatterien für einen Starter für SLM und SLX nutzen. Insofern ist das packen wohl ganzheitlich interessant.
Das kann ich nicht nachvollziehen.
Der FK-Container für die Landanwendung wird immer ein anderer sein als der für den Einsatz im VLS. Und für die Marinen werden eigene Munitionsbestände beschafft, unabhängig von denen der Flugabwehr. Die Kommunalität ist hinsichtlich Entwicklung, Herstellung und Wartung relevant, spricht aber nicht gegen eine navalisierte Ausführung mit z.B. abweichend gestalteten Finnen, um eine andere Packung im VLS zu ermöglichen, während diese in der Landversion dem dort durch SLM vorgegebenen Container entsprechen.
Zitieren
„HeiligerHai“ schrieb:1. Die Herleitung, wer "gesichert in Frage kommt", ergibt keinen Sinn.
Was ist mit Finnland? Mit Griechenland? Oder beispielsweise Belgien/Niederlande?
Damit meine (da es hier in diesem Thread um den navalisierten Anwedungsbereich geht) die Marinen abseits der DM, die bis jetzt gesichert das Mk41 auf ihren Einheiten verwenden (bzw. in den 2030ern auch weiter verwenden) und einen potenziellen nutzen daraus ziehen könnten.

Das sind aktuell gesichert „nur“ Großbritannien, Norwegen, Polen und Spanien, von denen Polen bereits auf die CAMM-MR entfällt (die für die Wicher Klasse entwickelt wird), sowie Großbritannien/ Norwegen sofern en Effektor dieser Leistungsklasse dort eingeführt werden sollte, da die CAMM natürlich zum Großteil im Vereinigten Königreich entsteht und Norwegen seine Seestreitkräfte im Rahmen des Lunan House Agreements eng mit der Royal Navy verzahnt.

Ob Belgien Verwendung für die SLX auf seinen ASWF hätte kann man diskutieren, aber zumindest in der aktuellen Finanzierungssituation würde ich das als unwahrscheinlich einschätzen.
Griechenland steigt mit FREMM, FDI und eventuell Gowind hingegen auf SYLVER um, für das aktuell keine SLX Integration vorgesehen ist.

Und bei den Niederländern wird das davon abhängen, ob man für den FuAD auf das Mk41 setzt. Zwar hat man für die LCF erstmal Tomahawk beschafft, was für eine weiterverwendung des MK41s spricht, favorisiert für den FuAD aber die ASTER 30 und ist Teil des HYDIS2 Konsortiums, was eher für SYLVER spricht.

Daher die Einschätzung. Das besprochen wir hier auch nicht zum ersten mal.
Zitat:2. Es gibt eine MENGE Abnehmer für SLX.
Wer will denn nicht einen etwas teureren aber dafür deutlich besseren LFK einfach in seine Iris-T Batterie packen können?
Das ist gerade DER Vorteil einer navalisierten Iris-T: Interoperabilität innerhalb der Bw und die Nutzerbasis der landbasierten Iris-T.
Wie gesagt geht es in diesem Thread um die nasalisierten Anwendung der IRIS-T, nicht um die landgestützte Anwendung.
Zitat:3. Warum können wir Dänemark und die Niederlande streichen?
Das ist rein spekulativ.
Niederlande siehe oben.
Dänemark sollte nach Grönland eigentlich selbsterklärend sein. So wird seitdem in der Politik heftig über die dänische US-Abhängigkeit diskutiert und einen Besichtigungstermin bei TKMS um die F127 als Möglichkeit zu evaluieren hat man auch bereits abgesagt.
https://www.navalnews.com/naval-news/202...horization.
—————

„roomsim“ schrieb:Das ist auch rein aus der sehr auf Kommunalität ausgerichteten (Stanflex, SH CUBE) Dänischen Warte "ganz Logisch", da man sowohl die iver huitfeld, als auch Absalon weiter betreiben möchte und v.a die Iver huitfeld noch 20 Jahre vor sich hat.
Die Iver Huitfeldts sollen relativ zeitnahe außer Dienst gestellt und durch neue Fregatten ersetzt werden.
Die Absalons hingegen verwenden kein Mk41 VLS und erreichen ebenfalls Mitte der 2030er ihr Nutzungsdauerende.
Zitat:Die niederländer, die auf jeden Fall Tomahawk auf ihren FUAD haben wollen und erst gerade entschieden haben bei den mk41 ausgestatteten ASWF nachzubestellen werden sich auch definitv für Sylver bei FUAD entscheiden was ihnen die Flotteninteroperabilität zerschießt und sämtliche lagerbestände an Munition der LCF nutzlos macht, jetzt wo die Aster 30 Integration in mk41 aktiv verfolgt wird und es u.a. Mockups auf Messen gibt.
Die Niederländer favorisieren eine europäisierte Tomahawk-Akternative, Tomahawk ist aktuell nur auf den LCF geplant.
https://moderndiplomacy.eu/2026/01/07/eu...20tomahawk.
https://msrisk.com/uncategorized/netherl...0MS%20Risk
Das man die existierende Stockpile Tomahawk noch auf dem FuAD weitervwenden möchte, halte ich zwar für wahrscheinlich, daran wird sich allerdings nicht das VLS-Ökosystem entscheiden.
Das wird deutlich mehr davon abhängen, ob ASTER 30 und AQUILLA auch per Mk41 verschossen werden können wird. Falls dem nicht so sein sollte, wird es auch kein Mk41 auf dem FuAD geben, da man eine AEGIS-Lösung, die für die Verwendung von SM-6 und co erforderlich wäre, bereits während der deutsch-niederländischen Kooperation ausgeschlossen hatte.
—————

„Leuco“ schrieb:Die Camm Mr ist ein Konkurrent aber weniger leistungsfähig und kommt voraussichtlich später.
Die CAMM-MR soll eine Reichweite von über 100km aufweisen und in Höhen bis zu 25km wirken können, was sie zu einem ungefähren Äquivalent der SLX macht. Sie soll vor allem eine native AAW-Fähigkeit auf der Mittel-/Langstrecke auf den neuen polnischen Fregatten der Wicher Klasse stellen, die selber in den späten 2020ern bis frühen 2030ern in Dienst gestellt werden sollen.
Zitieren
(Gestern, 19:06)Broensen schrieb: Das kann ich nicht nachvollziehen.
Der FK-Container für die Landanwendung wird immer ein anderer sein als der für den Einsatz im VLS. Und für die Marinen werden eigene Munitionsbestände beschafft, unabhängig von denen der Flugabwehr. Die Kommunalität ist hinsichtlich Entwicklung, Herstellung und Wartung relevant, spricht aber nicht gegen eine navalisierte Ausführung mit z.B. abweichend gestalteten Finnen, um eine andere Packung im VLS zu ermöglichen, während diese in der Landversion dem dort durch SLM vorgegebenen Container entsprechen.

Ich denke da vor allem an den Preis, welche bei keiner Abweichung geringer ausfallen wird. Auch die Logistik wird vereinfacht.

Der Starter an Land wird ein anderer sein, dass ist mir klar. Ich denke aber, dass sich hier ähnliche Probleme ergeben hinsichtlich der Packfähigkeit, wenn ein Startet für SLM und SLX genutzt werden soll. Einklappbare Flügel durften hier z.B. in beiden Fällen hilfreich sein.

(Gestern, 19:08)DopePopeUrban schrieb: Die CAMM-MR soll eine Reichweite von über 100km aufweisen und in Höhen bis zu 25km wirken können, was sie zu einem ungefähren Äquivalent der SLX macht. Sie soll vor allem eine native AAW-Fähigkeit auf der Mittel-/Langstrecke auf den neuen polnischen Fregatten der Wicher Klasse stellen, die selber in den späten 2020ern bis frühen 2030ern in Dienst gestellt werden sollen.

Die angestrebte Höhe der SLX liegt bei 30 km. Zudem wird ein Dualsuchkopf verwendet. Nach meinem Stand ist die Iris T auch manövrierfähiger als die Camm. Nach meinem Stand nutzt nur die Iris T die Schubvektorsteuerung. Aber ich bin da sicher kein Experte.
Zitieren


Gehe zu: