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https://defence-network.com/maus-nachfol...undeswehr/
Sehr komischer Artikel. Naja, Hauptaussage:
"Der Störpanzer Hummel mit Störsender EK 33. Der Nachfolger der Hummel soll die Maus auf 6x6-Fahrzeugplattform von GDELS werden."
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Meinen die damit Pandur oder Eagle ?
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(12.08.2025, 22:45)alphall31 schrieb: Meinen die damit Pandur oder Eagle ? Wenn, dann wohl eher Piranha als Pandur und eher DURO/YAK als Eagle.
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Meint ich ja Piranha, danke . Aber Yak wird man sich glaub ich nicht wieder zurück holen, die dürften auch bloß noch als Wasserwerfer bei feldjäger und paar sani unterwegs sein.
Eagle gibt es auch als 6x6 schon in der Bundeswehr .
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(12.08.2025, 23:05)alphall31 schrieb: Eagle gibt es auch als 6x6 schon in der Bundeswehr . Der DURO passt eigentlich vom Aufbau her besser zu den Anforderungen dieses Systems. Aber kann gut sein, dass man den aufgrund des Eagle 6x6 als besserer Alternative nicht mehr beschafft. Ich würde aber mal vermuten, dass es da bereits eine Basis bei GDELS geben wird, die das Modell vorgeben wird, so wie es bei TaWAN auch der Fall war. Was haben die Schweizer für die Aufgaben der Hummel im Dienst?
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(13.08.2025, 00:06)Broensen schrieb: Was haben die Schweizer für die Aufgaben der Hummel im Dienst? Aufgrund anderer Vorgehensweise nicht direkt vergleichbar, aber im wesentlichen den Mehrzwecksendepanzer auf Piranha IIIC 8x8. Das MZS-System ist allerdings auch um einiges größer als bei Hummel. Bei Recherche dazu beachten dass Anzahl, Nutzung, Zweck und mögliche Nachfolge dieser Fahrzeuge aktiv verschleiert werden. Vor allem die Tatsache dass es von dem Ding im Internet mehr Werbevideos mit Falschdarstellung des Zwecks durch die Schweizer Armee gibt als sie solche Fahrzeuge hat irritiert.
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Defence-Network: „Aus die MAUS“ – Haushaltsausschuss verweigert 90 Störpanzer
Zitat:Erstmals hat es ein Beschaffungsprojekt für die Bundeswehr nicht durch den Haushaltsausschuss geschafft. Gestern scheiterte das rund 600 Millionen Euro schwere Projekt „Mobiles Aufklärungsunterstützungssystem (MAUS)“. Bis zu 90 Systeme für die elektronische Kampfführung der Bundeswehr sollten via Direktvergabe beschafft werden. Den Parlamentariern im Haushaltsausschuss passte dies nicht – aus mehreren Gründen.
[...] Das Verteidigungsministerium hatte beabsichtigt, die Nachfolge des Störpanzers HUMMEL via Direktvergabe an den Hauptauftragnehmer Rohde & Schwarz zu beschaffen. Die Trägerplattform sollte von GDELS, weitere Technik von Elbit Systems aus Israel kommen.
„Das, was uns vorgelegt wurde, hat sich durch die Erkenntnisse aus dem Ukrainekrieg überholt“, erklärte der Abgeordnete Andreas Schwarz gegenüber Defence Network. „Es macht wenig Sinn, mit einem EloKa-Fahrzeug, das nur leicht geschützt ist, an die Frontlinie zu fahren. Man braucht ein gepanzertes Fahrzeug, zum Schutz der Truppe, ein größeres Fahrzeug, das auch mehr Reichweite in der Störung und in der Erfassung hat“, so der SPD-Haushälter weiter. [...]
Die Haushälter im Bundestag sahen dies fraktionsübergreifend anders. Neben zu wenig Schutz beim Fahrzeug selbst war auch von einem mangelnden Vertrauen in Rohde & Schwarz zu hören, die bei DLBO in der jüngsten Vergangenheit nicht das liefern konnten, was die Politik erwartet hatte.
Das Projekt Maus scheint am Ende. Der Haushaltsausschuss hat das Projekt abgelehnt. Neben dem fehlenden Schutzniveau wurde auch der Auftragnehmer Rohde&Schwarz kritisiert.
Laut dem Ausschussmitgliedern soll das Projekt auf einer neuen, besser geschützen Chassis und mit mehr Reichweite erneut eingebracht werden.
Die Frage ist, welche andere Chassis käme in Frage? Bringt ein Boxer das ausreichende Schutzniveau (und hat der genug Platz für leistungsstärkere Systeme), oder muss es gleich ein Kettenfahrzeug werden?
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(29.01.2026, 20:15)Gecktron schrieb: Bringt ein Boxer das ausreichende Schutzniveau (und hat der genug Platz für leistungsstärkere Systeme), oder muss es gleich ein Kettenfahrzeug werden? Eigentlich ist der BOXER ja das am höchsten geschützte Radfahrzeug, das momentan verfügbar ist. Also bleibt nur das oder eben Kette, allerdings dann auch eben auf höherem Schutzniveau als BOXER, somit reden wir dann schon über LYNX/PUMA. Kann ich mir aber kaum vorstellen, dass jetzt ausgerechnet die Hummel-Nachfolge uns entweder eine weitere Kettenplattform oder einen Mehrrollen-Puma einbringt, während Skyranger auf GTK bleibt.
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Interessant aus dem Artikel:
Zitat:Es war bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden: Die Beschaffung des neuen Störpanzers MAUS würde im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags keine Zustimmung finden.
Spricht ein bißchen Bände über die Arbeitsweise des BMVg? Man kann's ja trotzdem mal versuchen? Was sind schon ein paar Monate Zeitverlust in der heutigen Zeit... oder wie darf man diesen Passus verstehen?
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Dann nimmt man einfach 8x8 , immerhin gibt es eine solche Ausführung schon und CIR führt Piranha eh ein .
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(30.01.2026, 00:04)alphall31 schrieb: Dann nimmt man einfach 8x8 , immerhin gibt es eine solche Ausführung schon und CIR führt Piranha eh ein . Die Kritik am zu geringen Schutz klingt jetzt nicht danach, als ließe sich das mit einer zusätzlichen Achse so einfach ausräumen.
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Der Boxer hat auch keinen besseren Schutz als der Piranha V 8x8 , dazu hat man durch die höhere Tragkraft die Möglichkeit an der Panzerung zu arbeiten wenn das wirklich nötig ist. Der Piranha bietet durch seine Bauweise schon bedeutend mehr Platz. Und größere Reichweite sollte mit mehr sendeleistung und besseren übertragungsmöglichkeit (z.B. Antenne) zusammen hängen.
Die Russen haben zwar einige eloka Fahrzeuge auf Kette aber der größte Teil Ist auf LKW .
Also was will man hier wirklich ? Oder ist das nur gegen R&S gedacht weil man jetzt selber den shitstorm ernten muss im Zusammenhang mit der Umstellung auf Digitalfunk. Das kleckerhafte bestellen von Funkgeräten bei L3Harris von jährlich um die 100 Funkgeräten ist schon lächerlich. Für die Pioniere oder Aufklärer reicht CAVS aber für eloka soll Piranha nicht genug Schutz bieten ? Als nächstes heißt es noch es gäbe militärische Kompetenz in der Politik .
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Zitat:Die Trägerplattform sollte von GDELS......kommen.
Zitat:„Das, was uns vorgelegt wurde, hat sich durch die Erkenntnisse aus dem Ukrainekrieg überholt“, erklärte der Abgeordnete Andreas Schwarz gegenüber Defence Network. „Es macht wenig Sinn, mit einem EloKa-Fahrzeug, das nur leicht geschützt ist, an die Frontlinie zu fahren. Man braucht ein gepanzertes Fahrzeug, zum Schutz der Truppe, ein größeres Fahrzeug, das auch mehr Reichweite in der Störung und in der Erfassung hat“,
Warum eigentlich sollte der Piranha 6x6 hierfür unzureichend sein vom Schutzniveau, wenn er zugleich für das SpähFz NG vom Schutzniveau her als ausreichend betrachtet wird und für den Richtfunkpanzer auf 8x8 Verwendung findet ?!
Schutz ist im weiteren nicht allein eine Frage der Dicke der Panzerung die am Dach bei GTK und Piranha weit-gehend gleich von Drohnen und Verzögerungs-Munition durchschlagen würde. Sondern beispielsweise auch erheblich von der Frage wieviel Gelände man nutzen kann (bei Radpanzern in erheblichem Ausmaß eine Gewichtsfrage) sowie von Fragen der Signatur im allgemeinen (6x6 sind durch Gefechtsfeldradar etc. schwerer aufklärbar, schwerer identifzierbar, ihre Spuren lassen sich nicht so leicht verfolgen usw.)
Es hat schon seine Gründe, warum die Panzeraufklärer das Spähfahrzeug Neue Generation Luchs 2 genau so wollten und nicht anders.
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Geht die Diskussion hier, die sich nur um das Schutzniveau des Trägerfahrzeugs dreht, nicht an einem absoluten Kernpunkt der Haushälter vorbei? Denn man fordert doch:
...ein größeres Fahrzeug, das auch mehr Reichweite in der Störung und in der Erfassung hat.
Was nützt das beste Trägerfahrzeug, wenn die verbaute Erfassungs- und Störtechnik nicht den Anforderungen entspricht?
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Ja ein gutes Argument.
Gegenargument: Im Zuge der Beschaffung des TaWAN LBO war ein Argument für die Beschaffung des Piranha für dieses System, dass es mehr Platz bietet als der GTK Boxer.
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