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Zitat:Kanada vor der Wahl
Wie der Trotz gegen Trump die Kanadier eint
Die Attacken des US-Präsidenten zerstören das innige Verhältnis der Kanadier zu den Vereinigten Staaten. Jetzt wählen sie ein neues Parlament. Die entscheidende Frage: Wer schützt sie vor dem übergriffigen Nachbarn?
fragt sich der SPIEGEL
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Fahrzeug-Rammangriff auf ein philippinisches Straßenfest in Vancouver:
Zitat:Vancouver driver plows into crowd of people attending Filipino festival, killing multiple victims
The suspect, a 30-year-old man from Vancouver, has been taken into custody, police said [...]
At least nine people were killed when the driver plowed into a crowd at the Lapu Lapu Day block party shortly after 8 p.m., the Vancouver Police Department said in a social media post. The exact number of injured was not immediately available. [...] The festival was being held in a South Vancouver neighborhood. Video posted on social media showed victims and debris strewn across a long stretch of road, with at least seven people lying immobile on the ground. A black SUV with a crumpled front section could be seen in still photos from the scene.
https://www.foxnews.com/world/vancouver-...le-victims
Schneemann
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(23.04.2025, 09:55)Kongo Erich schrieb: zurück zu Kanada:
Das Weiße Haus gibt bekannt, dass Trump weiterhin will, dass Kanada der 51. Bundesstaat wird was soll das
Zitat: Trumps Ultimatum an Kanada: Sicherheit als 51. Bundesstaat oder Milliarden zahlen
mit welcher Rechtfertigung glaubt DT, Kanada solche Ultimaten stellen zu können?
Welche Mögiichkeiten sieht DT, das eine oder andere gegen die Kanadier durchsetzen zu können?
Da trifft Egomanie auf Größenwahn und Selbstbetrug - oder sucht DT den Konflikt, um von größeren Problemen der Innenpolitik ablenken zu können?
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DT benimmt sich nach wie vor wie ein dominanter Hegemon - nachdem er zuletzt Brasilien und Indien unter Druck gesetzt hat, startet er jetzt bei Kanada durch:
Zitat:Donald Trump: US-Präsident verknüpft Zoll-Deal mit Kanada mit Palästina-Frage
US-Präsident Donald Trump erhöht im Zollkonflikt den Druck auf Kanada und verknüpft das Thema mit einer politischen Entscheidung: Dass Kanada Palästina als Staat anerkenne, mache einen Handelsdeal schwierig.
,,,
Kopie hier
Mit anderen Worten: DT verlangt Unterwerfung unter seine Vorstellungen und die Akzeptanz einer Vormachtstellung der von ihm vertretenen USA. Und zwar auch in Fragen, die absolut der Souveränität der jeweiligen Nation unterliegen - die vom Partner auf den Status einer halbsouveränen Kolonie herabgestuft werden soll.
Aber so kann man mit selbstständigen, selbstbewussten und unabhängigen Nationen nicht umgehen.
Niemand lässt sich gerne erpressen.
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Zitat:... Der US-Präsident hat zudem die Abgaben für weitere Länder bekannt gegeben – Kanada ... trifft es hart.
...Einer vom Weißen Haus veröffentlichten Liste zufolge gehören unter anderem Kanada mit 35 Prozent und die Schweiz mit 39 Prozent zu den am meisten belasteten Ländern.
Kanada habe bei der Bekämpfung des Fentanyl-Schmuggels in die USA »nicht kooperiert«, hieß es. Gegenüber dem Nachrichtensender NVC News sagte Trump aber, dass er möglicherweise noch einmal mit Kanadas Ministerpräsident Mark Carney sprechen werde und allgemein für weitere Gespräche offen sei.
...
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[Video: https://m.youtube.com/watch?v=CQOr9FcSf-...cGVlY2g%3D]
Zitat:middle powers must act together because if we're not at the table, we're on the menu
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Sprachs und flüchtete sich in die Xis Arme.
Wer sein möglichstes tut, um seine Nation an die Chinesen auszuliefern braucht sich über die Einlassungen aus Washington auch nicht mehr beschweren.
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"Auszuliefern"? Das hängt von den konkreten Bedingungen der zu intensivierenden Beziehungen ab. Xi ist nicht dumm, er wird die Kanadier (und Europäer) auf absehbare Zeit mit Samthandschuhen anfassen, um sich als verlässliche Alternative zu den USA zu inszenieren.
Und was wahr ist, muss wahr bleiben: Im Vergleich zu den USA unter Trump, ist China wesentlich berechenbarer und auch weniger aggressiv.
Wobei man sagen muss, dass Trump als Präsident kein Monopol darauf hat, amerikanischen Handelspartnern zu schaden, er tut es bloß schamloser als seine Vorgänger. Die auch nicht zimperlich waren, bspw. hat Obama knallhart die CIA eingespannt, um General Electric die Alstom-Übernahme zu ermöglichen.
Wer sich nicht beschweren kann, ist Washington. Trump hat sehenden Auges eine Situation herbeigeführt, in der es für Kanada und die Europäer attraktiv wird, der amerikanischen Hegemonie entgegenzutreten.
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Diese Herangehensweise ist genauso destruktiv für die transatlantische Partnerschaft wie die zu plumpen US-Bestrebungen bezüglich Grönland.
Wir haben einen Dissens im Bündnis und der unmögliche Trump agiert sehr undiplomatisch. Soweit so schlecht.
Wenn nun die Reaktion der angeblichen Verbündeten auf diese Kappelei nun darin besteht, sich dem geopolitischen Rivalen an die Brust zu werfen wird das den Groll auf den anderen Seite des Atlantiks nur vertiefen. Und zwar nachhaltig, auch über Donalds Schreckensherrschaft hinweg.
Es ist dabei egal das man die Schuld dafür allein auf Trump schieben wird - diese Neuausrichtung schadet dem Bündnis, ganz gleich was sie auslöst oder der Globalist Carney jetzt als Rechtfertigung heranzieht.
Und eines noch: Eine amerikanische Hegemonie ist für uns unendlich mal besser als eine Rivalität auf Augenhöhe zwischen Amerika und China oder gar keine chinesische Vorherrschaft. Manchmal scheint es als möchte niemand mehr wahrhaben, wie bequem wir im Windschatten des amerikanischen Hegemons seit dem letzten Krieg gefahren sind.
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"Zu plump" stellt eine drastische Untertreibung dar. Trump kokettiert mehrmals mit dem Einsatz militärischer Gewalt gegen einen Verbündeten, sein Umfeld und er verspotten Dänemark und die USA. Er stellt KI-Bilder ins Netz, die Kanada, Grönland und Venezuela als US-Territorium darstellen oder wo er auf dem neuen US-Territorium Grönland die US-Flagge hisst.
Es handelt sich hier nicht einfach um einen Dissens wie man z. B. die Frage der Lastenverteilung zwischen den USA und Europa betrachten könnte. Man droht seinen Verbündeten nicht mit militärischer Gewalt, man droht nicht damit, sich Teile deren Territoriums einzuverleiben.
Und Carney sagt doch in seiner Rede, dass es vorteilhaft unter amerikanischer Hegemonie und der teilweisen Fassade der regelbasierten Ordnung war.
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(21.01.2026, 10:05)Nightwatch schrieb: Wenn nun die Reaktion der angeblichen Verbündeten auf diese Kappelei nun darin besteht, sich dem geopolitischen Rivalen an die Brust zu werfen wird das den Groll auf den anderen Seite des Atlantiks nur vertiefen. Da bin ich ausnahmsweise deiner Meinung. Das hat aber noch nicht mal etwas mit Trump zu tun. China ist für uns einfach ein noch weniger tragbarer "Partner" als Trump es momentan ist, der poltert halt nur lauter.
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(21.01.2026, 07:28)Nightwatch schrieb: Sprachs und flüchtete sich in die Xis Arme.
Wer sein möglichstes tut, um seine Nation an die Chinesen auszuliefern braucht sich über die Einlassungen aus Washington auch nicht mehr beschweren. da verwechselt jemand "Ursache und Wirkung" - und ich sehe nirgends eine "Auslieferung an China"
(21.01.2026, 10:22)emjay schrieb: "Zu plump" stellt eine drastische Untertreibung dar. Trump kokettiert mehrmals mit dem Einsatz militärischer Gewalt gegen einen Verbündeten, sein Umfeld und er verspotten Dänemark und die USA. Er stellt KI-Bilder ins Netz, die Kanada, Grönland und Venezuela als US-Territorium darstellen oder wo er auf dem neuen US-Territorium Grönland die US-Flagge hisst.... China hat den Europäern jedenfalls noch nie mit militärischer Gewalt gedroht. Es lockt vielmehr mit wirtschaftlichen Vorteilen. Das mag verwerflich sein, oder eleganter. Aber es ist deutlich zivilisierter, so miteinander umzugehen.
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Oops, da ist mir jetzt ein Fehler in meinem zitierten Beitrag aufgefallen.
Es muss natürlich heißen "sein Umfeld und er verspotten Dänemark und die EU".
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(21.01.2026, 20:59)Broensen schrieb: Da bin ich ausnahmsweise deiner Meinung. Das hat aber noch nicht mal etwas mit Trump zu tun. China ist für uns einfach ein noch weniger tragbarer "Partner" als Trump es momentan ist, der poltert halt nur lauter.
Das sehen sicher auch die Europäer und Kanadier so.
Die sind ja nicht doof und wissen auch, was in der Mao-Bibel steht.
Trumps Masche ist ja im wesentlichen die verbale Entgleisung und Entgrenzung, die Drohung als Beweis der eigenen Omnipotenz etc.
Möglicherweise wäre es eine taugliche Taktik im Umgang mit ihm, die verbale Androhung eines Übels mit einem tatsächlichen Übel zu beantworten.
Er droht Kanada mit Zöllen.
Antwort: Kanada schliesst die Grenze, bis er die Drohung zurücknimmt.
Würden alle Staaten in einer konzertierten Aktion so handeln, wäre Trump noch schneller Geschichte als er es ohnehin bald sein wird.
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(25.01.2026, 00:53)Schwabo Elite schrieb: ...
Würden alle Staaten in einer konzertierten Aktion so handeln, wäre Trump noch schneller Geschichte als er es ohnehin bald sein wird. dass Trump schon in einigen Jahren "ad Personam" Geschichte ist, wird (soweit nicht die US-Verfassung geändert oder ausgehobelt wird) relativ sicher sein. Ich glaube aber nicht, dass sich die US-Politik wesentlich ändern wird. Demokraten mögen im Ton konzilianter sein, in der Sache - wohl eher nicht. Und von anderen Republikanern, die ja auch gewählt werden könnten, erwarte ich mir keine Änderung.
Wer sollte die denn einleiten - der jetzige Vize? Da wird es eher noch schlimmer ...
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