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Um mal das Extrem des Geschäftszimmer-Soldaten aufzugreifen, wobei sich mir seit jeher die Frage stellt warum es so viele davon gibt und warum man für diese Stelle überhaupt einen Soldaten verwendet und dafür nicht Zivilisten mit einem ganz regulären Arbeitsvertrag einstellt was aus einer Vielzahl von Gründen besser wäre - so könnte und sollte man selbst solche Posten im Rahmen ihrer Möglichkeiten weitergehend militärisch qualifzieren, denn die entscheidende Stellgröße sind einsetzbare Reserven und diese kommen nachdem die Fallis innerhalb weniger Wochen praktisch bis zur Nichteinsetzbarkeit abgenutzt (vernichtet) wurden gerade eben diese Kreise.
Man sollte das im übrigen keineswegs auf die Frage von Schießbahn und Sprint begrenzt sehen. Es gäbe auch sonst noch viele Möglichkeiten insgesamt Kampfkraft zu generieren. Aber selbst eine weitergehende infanteristische Befähigung von praktisch allen Soldaten wäre problemlos machbar, wenn man nur nicht so dermaßen vorschriftshörig und vorschriftenüberladen wäre. Da ginge so unendlich viel mehr.
Es stellt sich auch die Frage, inwieweit solche reinen Verwaltungsaufgaben von Soldaten nicht nebenbei erledigt werden könnten, sozusagen im Nebenjob, wenn die monströse innere Bürokratie der Bundeswehr nicht wäre.
Der Geschäftszimmer-Soldat ist damit also ein bloßes Symptom tiefer sitzender Übel. Es braucht ihn eigentlich so gar nicht, weil er ein bloßer Ausfluss von militärischer Dysfunktionalität ist. Und bei der Bundeswehr gibt es viele solche Posten die allesamt mit Soldaten besetzt sind. Man könnte eine komplette Division mit diesen Dienstposten aufstellen.
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(22.01.2026, 16:37)Quintus Fabius schrieb: Um mal das Extrem des Geschäftszimmer-Soldaten aufzugreifen, wobei sich mir seit jeher die Frage stellt warum es so viele davon gibt und warum man für diese Stelle überhaupt einen Soldaten verwendet und dafür nicht Zivilisten mit einem ganz regulären Arbeitsvertrag einstellt was aus einer Vielzahl von Gründen besser wäre - so könnte und sollte man selbst solche Posten im Rahmen ihrer Möglichkeiten weitergehend militärisch qualifzieren, denn die entscheidende Stellgröße sind einsetzbare Reserven und diese kommen nachdem die Fallis innerhalb weniger Wochen praktisch bis zur Nichteinsetzbarkeit abgenutzt (vernichtet) wurden gerade eben diese Kreise.
Man sollte das im übrigen keineswegs auf die Frage von Schießbahn und Sprint begrenzt sehen. Es gäbe auch sonst noch viele Möglichkeiten insgesamt Kampfkraft zu generieren. Aber selbst eine weitergehende infanteristische Befähigung von praktisch allen Soldaten wäre problemlos machbar, wenn man nur nicht so dermaßen vorschriftshörig und vorschriftenüberladen wäre. Da ginge so unendlich viel mehr.
Es stellt sich auch die Frage, inwieweit solche reinen Verwaltungsaufgaben von Soldaten nicht nebenbei erledigt werden könnten, sozusagen im Nebenjob, wenn die monströse innere Bürokratie der Bundeswehr nicht wäre.
Der Geschäftszimmer-Soldat ist damit also ein bloßes Symptom tiefer sitzender Übel. Es braucht ihn eigentlich so gar nicht, weil er ein bloßer Ausfluss von militärischer Dysfunktionalität ist. Und bei der Bundeswehr gibt es viele solche Posten die allesamt mit Soldaten besetzt sind. Man könnte eine komplette Division mit diesen Dienstposten aufstellen.
Ich bin auch quasi ein reiner "Schreibtisch bzw. Turnschuh/Techniker-Job Reservist".... Ohne jeglichen Kampfauftrag.
(Habe nur Feldanzug minimal zu Hause...ohne KBS SK...nur die notwendigen Klamotten für meinen Dienst.
Meinen Job in der Reserve Einheit könnten (in den nicht sicherheitsrelevanten Bereichen, wo nur S1 Stufe Prüfung erforderlich ist) auch problemlos Zivilangestellte Fachleute machen...ja...
... aber diese Zivilisten (i.d.R. Menschen, die nicht unter das neue Wehrpflicht Gesetz fallen) kannst Du im V-Fall nicht einberufen....wenn Du am Standort plötzlich 200% Besetzung brauchst, um die Einheit 24/7 laufen zu lassen und zudem stetig neue Soldaten dazu kommen, die in den Fach-Tätigkeiten des Standorts (zusätzlich zum Friedensbetrieb) ausgebildet werden müssen.
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(22.01.2026, 16:37)Quintus Fabius schrieb: Um mal das Extrem des Geschäftszimmer-Soldaten aufzugreifen, wobei sich mir seit jeher die Frage stellt warum es so viele davon gibt und warum man für diese Stelle überhaupt einen Soldaten verwendet und dafür nicht Zivilisten mit einem ganz regulären Arbeitsvertrag einstellt was aus einer Vielzahl von Gründen besser wäre
Fällt schon wegen der Unattraktivität der BW als Arbeitgeber für viele Fachkräfte aus. Wenn du da ausreichend Zivilisten haben wolltest, braucht es deutlich attraktivere Vergütung um dem teils sehr begrenzten Pool an Fachkräften (zwischen Mangel an Fachkräften und Anforderung der BW, ausl. Fachkräfte würden ja bspw. rausfallen) das auch nur irgendwie schmackhaft zu machen, im Vergleich zur Privatwirtschaft. Das ist ja bereits ein Problem für viele Behörden und Ämter, sowie staatliche Dienstleister wie ITDZ bspw.
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Durch ein massives zurückdrängen der Bürokratie und der Vorschriftenhörigkeit, durch den Einsatz von KI und effizientere Strukturen, könnte man hier problemlos so viele Stellen einsparen, oder so gestalten, dass sie nebenbei erledigt werden können, dass sich die ganze Frage nicht stellen würden.
Um nur ein einziges besonders plakatives Beispiel zu nehmen: Die Wehrmacht hatte auf dem Höhepunkt ihrer Truppenstärke weniger Personal für die Personalverwaltung ihrer Offiziere als die Bundeswehr heute Personalverwaltung hat. Damit ist schlussendlich bereits alles gesagt. Und die hatten damals nicht die technischen Möglichkeiten welche man heute hat. Und welche eigentlilch ein sehr viel effizienteres Arbeiten möglich machen würden.
Und dieses ständige Gerede von angeblich fehlenden Fachkräften ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten und entsteht nur aus den völlig aus dem Ruder gelaufenenen Vorstellungen was für manche Tätigkeiten angeblich notwendig sein soll. Wir überblähen so vieles so dermaßen künstlich, und dass ist meiner Meinung nach das wesentliche Stichwort: Künstlichkeit. Die scheinbaren Probleme sind vollkommen künstlich.
Ein Staat der da erklärt, dass er im Kriegsfall keine Zivilisten einziehen kann, ist aber ohnehin nicht kriegstauglich. Von daher ist ohnehin alles müßig.
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Gäbe es doch nur den Befehl "Bundeswehrverwaltung zerlegen und danach richtig zusammensetzen. Ausführng!"
So aber sind die Verkrustungen dermaßen stark, dass nur ein Krieg die Disfunktionalität gnadenlos aufdecken und dann zwangsläufig beseitigen würde. Da das aber keiner wollen kann, wird es bis auf ein paar Reförmchen einfach so weiter gehen.
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(22.01.2026, 19:16)aramiso schrieb: Gäbe es doch nur den Befehl "Bundeswehrverwaltung zerlegen und danach richtig zusammensetzen. Ausführng!"
So aber sind die Verkrustungen dermaßen stark, dass nur ein Krieg die Disfunktionalität gnadenlos aufdecken und dann zwangsläufig beseitigen würde. Da das aber keiner wollen kann, wird es bis auf ein paar Reförmchen einfach so weiter gehen.
Die Minister und Politiker im allgemeinen stammen doch ALLE aus der elenden Verwaltung und Juristen Kaste, die nie gelernt hat, wie RICHTIG PRODUKTIV gearbeitet wird.
Das würde sich nur ändern, wenn die Wahl Bürger mal (so wie ich) auf ihre Kandidaten Zettel schauen würden und die wählen, die ECHTE Berufe erlernt haben und ausüben (oder als Rentner ausgeübt haben) wo vorsätzlich scheitern i. d. R. sofort bestraft wird.. (Arzt ist allerdings auch ein richtiger Beruf, wo bewusstes vorsätzlich scheitern zumeist nie bestraft wird... Von wegen Eule und auskratzen und so...Die wähle ich dann auch nicht)
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Zitat: Ich würde das sogar noch steigern: du kämpfst schlussendlich nur für deine Pseudo-Familie und die psychische Übertragung von Großfamilie / Clan auf die Organisation der du angehörst - und deshalb damit nur für die Kameraden und in keinster Weise für die Demokratie.
Ob es sich am Ende um eine Pseudo-Familie oder nicht handelt entscheidet letztendlich einzig und allein das innere Gefüge jeder Kompanie und jeder Soldat für sich alleine . Dazu kommt das die kameradschaft das höchste Gut des Soldaten ist und der Zusammenhalt einer Armee darauf beruht zu großem Teil beruht.
Als Soldat der Bw hat man der BRD treu zu dienen und das recht und die Freiheit des deutschen Volkes zu verteidigen . Das verlangt uns der gegebene Eid ab, die Demokratie zu verteidigen wird da nicht verlangt.
Eine Gefahr für die demokratischen Verhältnisse hiezulande bestand in den letzten Jahren zu großen Teil aus dem inneren heraus und stellenweise auch durch regierende .
Mir ist nicht ganz klar an was ihr euch hier hoch zieht ? Der Fallschirm ist nicht mehr als ein verbringungsmittel , nach der Landung ist jeder Soldat entweder Pionier , Logistiker , sani , Infanterist oder Gezi Soldat. Zur Elite wird die Truppe doch von außerhalb gemacht . Wenn es für Außenstehende ausreichend ist wenn jemand deutlich mehr Leistung erbringt als das Sportabzeichen verlangt um ihn zur Elite zu zählen istbdas nicht der Truppe selbst zuzuschreiben.
Das man neuerdings körperliche Leistung und leidensfähigkeit auf der Schulbank oder aus Büchern erlernen kann ist auch mir neu. Daher hingt der Vergleich mit Tätigkeiten die ein reines lernen erfordern. Die kämpfende Truppe ist letztendlich die welche den Krieg führen , ohne diese lässt sich schlecht ein Krieg führen.
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Bei der Bw beginnt jetzt ebenfalls das Zeitalter der Ki , allerdings erst einmal in der Truppenküche. An einem Standort der Bw wird ein KI-Verpflegungszubereitungs- und Verteilungsroboters installiert werden um die dort stationierten Soldatinnen und Soldaten rund um die Uhr – unabhängig von Dienstzeiten oder Einsatzrückkehr – zuverlässig zu versorgen.
https://www.hartpunkt.de/ca-1-von-circus...rpflegung/
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Zitat: Dazu kommt das die kameradschaft das höchste Gut des Soldaten ist und der Zusammenhalt einer Armee darauf beruht zu großem Teil beruht.
Echte Kameradschaft ist aber deutlich auf dem Rückzug in dieser Bundeswehr. Stattdessen gibt es eine zunehmende Pseudo-Kameradschaft und ist diese weitgehend zu einer Worthülse verkommen. Man redet ständig davon. Man hält es ständig noch. Aber es hat keine Substanz mehr in weiten Teilen dieser Organisation.
Zitat:Die kämpfende Truppe ist letztendlich die welche den Krieg führen , ohne diese lässt sich schlecht ein Krieg führen.
Die Logistik ist letztendlich das, was die kämpfende Truppe dazu befähigt überhaupt Krieg führen zu können. Die Fernmelder sind es, welche ihr die Kommunikation ermöglichen. usw. usf. In Wahrheit sind alle nur eins, EINE Gesamtmaschinerie.
Es sollte eben keine gedankliche Trennung von Kampftruppe und Unterstützungstruppe geben, ich mag bereits die Begriffe nicht weil sie diese Trennung geistig zementieren und eine erhebliche Blockade darstellen.
Zitat:Zur Elite wird die Truppe doch von außerhalb gemacht . Wenn es für Außenstehende ausreichend ist wenn jemand deutlich mehr Leistung erbringt als das Sportabzeichen verlangt um ihn zur Elite zu zählen istbdas nicht der Truppe selbst zuzuschreiben.
Das ist ein gutes Argument. Um es aufzugreifen und noch auszuweiten: mehr sportliche / körperliche Leistung als das Sportabzeichen verlangt ist eben keine Leistung die über anderen Höchstleistungen steht die ebenfalls notwendig sind, sondern nur eine weitere spezialisierte Leistung. Und entsprechend begründet körperliche Leistungsfähigkeit keine Elite.
Aber ja du hast recht, dass wird auch stark von außen aufoktroyiert. Dessen ungeachtet wirkt so ein Bild natürlich auch in der Truppe selbst bzw. in diese hinein.
Zitat:Der Fallschirm ist nicht mehr als ein verbringungsmittel , nach der Landung ist jeder Soldat entweder Pionier , Logistiker , sani , Infanterist oder Gezi Soldat.
Fallschirme als Verbringungsmittel für "größere" Einheiten zu verwenden ist nicht nur völlig veraltet, es ist halt auch ein perfektes Beispiel für die bloße Strukturextrapolation im militärischen Denken der Friedenszeit. Und es ist in Wahrheit im Verhältnis zum Nutzen ein extrem aufwendiges Verbringungsmittel.
Man hat also einen erheblichen Gesamtaufwand um ein solches Verbringungsmittel nutzen zu können, nur damit die dadurch gelandete Truppe ebne nichts weiter ist als leichter Infanterist, leichter Pionier, Sani usw.
Kurz und einfach: die Fallschirmtruppe stellt ein Musterbeispiel militärischer Ineffizienz dar, welches für Streitkräfte in Friedenszeiten nur allzu typisch ist und eignet sich daher besonders gut als illustrierendes Beispiel für diesen Komplex. Man stilisiert noch darüber hinaus einen schlussendlich ineffizienten Verband zur Elite, nur weil "Gefahr" und "körperliche Leistung" höher sind, statt zu erkennen, dass der reale Einsatzwert dieser Verbringungsmethode inzwischen fast 0 ist.
Schlussendlich ist das also eine perfekte Verkörperung der heillosen militärischen Ineffizienz und der ebenso typischen völligen Verkennung der realen Begebenheiten. Aber natürlich nicht das einzige solche Beispiel. Davon gibt es einen Haufen. Die Fallis sind halt nur besonders illustrativ da andere Komplexe wesentlich obskurer sind und noch weniger verstanden werden.
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"Die Logistik ist letztendlich das, was die kämpfende Truppe dazu befähigt überhaupt Krieg führen zu können. Die Fernmelder sind es, welche ihr die Kommunikation ermöglichen. usw. usf. In Wahrheit sind alle nur eins, EINE Gesamtmaschinerie."
Und vor diesem Hintergrund kann letztendlich jede Truppengattung Elite werden. Wenn die Instandsetzung der Bundeswehr einen Panzermotor schneller austauschen kann, als irgendeine Inst-Einheit anderer NATO-Länder, dann sind diese Leute absolute Elite. Das gleiche Prinzip gilt für das Sanitätswesen, die Fernmelder, usw. Dazu gehört immer Stolz und Leistungsbereitschaft. Und das Bewusstsein, dass man einen bewaffente Konflikt nur lösen kann wenn alle Truppen höchste Leistungen bringen. Natürlich werden Spezialkräfte immer einen besonderen Nymbus behalten, aber ohne die Hubschrauber- Flugzeug- oder von mir aus U-Boot-Besatzungen, die sie ins Zielgebiet bringen, können sie nicht viel erreichen.
Aber Elitedenken ist in Deutschland nun einmal verpönt. Es git unter den besten Unis der Welt keine deutschen Einrichtungen mehr. Die Technische Universität München (TUM) kommt erst auf Platz 26. LMU und Uni Heidelberg mühen sich in die 30er und 50er Ränge. Und das hat Gründe. Ohne Ambition keine Höchstleistung. In diesem Zusammenhang auch: Es gibt in diesem Land 170 Professuren für Geschlechterforschung aber nur eine für Militärgeschichte. Militär interessiert einfach nicht. Das Kriegswesen hat trotz allem politischen Getöse der letzten Jahre keine Bedeutung und Würdigung in der Gesellschaft. In den USA ist man stolz, wenn man seinem Vaterland dient. Ich fand das immer etwas überzogen, aber es macht in der Selbstwahrnehmung und der Außenwahrnehmung eine großen Unterschied.
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Mit dem heutigen Tag tritt der „Aktionsplan Luftlandetruppe“ in Kraft .
Als PDF : https://www.bundeswehr.de/resource/blob/...e-data.pdf
Man hat vor durch politische und historische Bildung die individuelle Widerstandsfähigkeit gegen extremistische Verhaltensweisen und sexualisiertes Fehlverhalten präventiv zu erhöhen.
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Der wesentlichste Punkt des „Aktionsplans“ ist jedoch Handlungsfeld Nr. 4) Werdegänge:
„Ein Großteil der Aktionen zur Weiterentwicklung der Werdegänge und zur Gestaltung des Verwendungsaufbaus von militärischem Personal in der Luftlandetruppe , von Fachpersonal und von dort querschnittlich eingesetztem Personal , ist darauf ausgerichtet, künftig durch Verwendungen außerhalb der Luftlandetruppe neue Perspektiven und Erfahrungen zu gewinnen."
Begrenzung der Verwendungsdauer in Schlüsselpositionen zur Gewährleistung einer regelmäßigen Rotation
Das bedeutet:
- Einheitsführer sollen Vorwendungen ausserhalb der FschJgRgt/ LLBrig durchlaufen haben. Keine Verwendung in Kompanien in denen bereits als Zugführer gedient wurde.
- Zugführer der Feldwebellaufbahnen dürfen die Führung eines Zuges nicht in jener Kompanie übernehmen, in der sie zuvor eingesetzt waren. Die Verwendungsdauer ist auf 5 (max. 8) Jahre vorgesehen. Die Folgeverwendung muss in anderen Einheiten erfolgen.
- Feldwebel sollen nach Ernennung zum BS ihre „Lehrjahre“ ausserhalb der Regimenter und Brigaden absolvieren.
- Kompaniefeldwebel und OStFw müssen mindestens eine Verwendung ausserhalb der LLBrig durchlaufen haben
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