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(Gestern, 20:48)Fox1 schrieb: Also, auf Triebwerksseite kann es keine Einschränkungen bzgl. Größe geben, außer evtl., dass Infrastruktur wie ein Höhenprüfstand mit ausreichender Größe fehlt - das kann man aber bauen, da ist noch genug Zeit. Es kann also immer nur von der Flugzeugseite kommen. Wenn also sowas von EUMET kommen soll - na ja ...
Es geht nicht um Teststände. Hier geht es um Parameter wie die maximale Inlet Temperatur, SFC, usw, die die Möglichkeiten für das Triebwerk bestimmen. Und diese sind eben nicht vom Flugzeugentwurf sondern vom antizipierten technologischen Stand der Triebwerkstechnologie zum Zeitpunkt der Produktion abhängig. Man kann nicht beliebig große Triebwerke verbauen. Um ein effizientes, bezahlbares und wartbares Triebwerk zu liefern, das auch die geforderte Leistung bringt, bewegt man sich in diesem Bereich am technologischen Limit.
Aus diesem Grund gab es eine Vielzahl an Machbarkeitsstudien die gemeinsam von Safran, MTU und ITP durchgeführt wurden. Die MTU hat zum Beispiel mit dem DLR über ein Dutzend verschiedene Triebwerksarchitekturen simuliert.
[Bild:
https://i.imgur.com/C1GrWEJ.png]
Dieser Prozess etwas komplexer, als es sich hier offensichtlich vorgestellt wird. Das ist auch ein Grund dafür, wieso ein nationaler NGF ohne fremde Hilfe beim Triebwerk eine echte Herausforderung für uns wäre.
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(Vor 11 Stunden)Polyphem schrieb: Es geht nicht um Teststände. Hier geht es um Parameter wie die maximale Inlet Temperatur, SFC, usw, die die Möglichkeiten für das Triebwerk bestimmen. Und diese sind eben nicht vom Flugzeugentwurf sondern vom antizipierten technologischen Stand der Triebwerkstechnologie zum Zeitpunkt der Produktion abhängig. Man kann nicht beliebig große Triebwerke verbauen. Um ein effizientes, bezahlbares und wartbares Triebwerk zu liefern, das auch die geforderte Leistung bringt, bewegt man sich in diesem Bereich am technologischen Limit.
Aus diesem Grund gab es eine Vielzahl an Machbarkeitsstudien die gemeinsam von Safran, MTU und ITP durchgeführt wurden. Die MTU hat zum Beispiel mit dem DLR über ein Dutzend verschiedene Triebwerksarchitekturen simuliert.
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Dieser Prozess etwas komplexer, als es sich hier offensichtlich vorgestellt wird. Das ist auch ein Grund dafür, wieso ein nationaler NGF ohne fremde Hilfe beim Triebwerk eine echte Herausforderung für uns wäre.
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(Vor 11 Stunden)Polyphem schrieb: Es geht nicht um Teststände. Hier geht es um Parameter wie die maximale Inlet Temperatur, SFC, usw, die die Möglichkeiten für das Triebwerk bestimmen. Und diese sind eben nicht vom Flugzeugentwurf sondern vom antizipierten technologischen Stand der Triebwerkstechnologie zum Zeitpunkt der Produktion abhängig. Man kann nicht beliebig große Triebwerke verbauen. Um ein effizientes, bezahlbares und wartbares Triebwerk zu liefern, das auch die geforderte Leistung bringt, bewegt man sich in diesem Bereich am technologischen Limit.
Aus diesem Grund gab es eine Vielzahl an Machbarkeitsstudien die gemeinsam von Safran, MTU und ITP durchgeführt wurden. Die MTU hat zum Beispiel mit dem DLR über ein Dutzend verschiedene Triebwerksarchitekturen simuliert.
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Dieser Prozess etwas komplexer, als es sich hier offensichtlich vorgestellt wird. Das ist auch ein Grund dafür, wieso ein nationaler NGF ohne fremde Hilfe beim Triebwerk eine echte Herausforderung für uns wäre.
Das, was Du schreibst bzgl. Technologie und Leistung stimmt, allerdings hat das überhaupt nichts mit der Triebwerksgröße zu tun. Ich gehe mal davon aus, dass ein EJ200 durchaus technologisch mit einem PW F100 mithalten kann.