(Luft) Future Combat Air System (FCAS) und New Generation Fighter (NGF)
Über das, was wir brauchen, scheiden sich die Geister. Es gilt abzuwarten, wie das NGF im FCAS und das FCAS als System aussehen wird.

Ich habe mich meine Ansichten zu der Thematik sehr ausführlich hier geäußert, dort können wir gern allgemein (also nicht spezifisch FCAS-bezogen) über Anforderungen im modernen Luftkrieg diskutieren.
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Ich stelle es mal (unter Vorbehalt) hier ein:
Zitat:Portugal eyes joining sixth-generation fighter programme

Portugal is to join one of the two competing European ‘sixth-generation' combat aircraft programmes as an observer, the country's Minister of National Defence João Nuno Lacerda Teixeira de Melo recently said.

Melo said in July the country will look to join either the Future Combat Air System (FCAS)/Système de Combat Aérien du Futur (SCAF) programme with France, Germany, and Spain (and Belgium as an observer) or the Global Combat Air Programme (GCAP) with Italy, Japan, and the United Kingdom.
https://www.janes.com/osint-insights/def...-programme

Schneemann
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Entscheidung wie es weitergeht, verschonen auf Ende 2025:

https://www.aero.de/news-50567/Merz-Bis-...-FCAS.html
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Scheinbar will Frankreich ein weiteres französisches Unternehmen in das Projekt einbringen, das dann vermutlich den anderen nicht-französischen Unternehmen Anteile abnimmt.

Das ist meine Interpretation des Artikels. Trappier hat immer gesagt, dass er Entscheidungen über Zulieferer gegen Airbus und Indra durchsetzen will, im Sinne der Effizienz. Das Thema würde so aber einen anderen Spin bekommen.

Wenn es um die Abstimmung in einem JV geht, würde ich ihm zustimmen, wenn es aber um aushebeln bestehender Verträge geht, wäre das ein Abbruchsignal.

interessant wäre zu erfahren, welches Unternehmen neu integriert werden soll.
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(28.08.2025, 16:49)Frank353 schrieb: Scheinbar will Frankreich ein weiteres französisches Unternehmen in das Projekt einbringen, das dann vermutlich den anderen nicht-französischen Unternehmen Anteile abnimmt.

Das ist meine Interpretation des Artikels. Trappier hat immer gesagt, dass er Entscheidungen über Zulieferer gegen Airbus und Indra durchsetzen will, im Sinne der Effizienz. Das Thema würde so aber einen anderen Spin bekommen.

Wenn es um die Abstimmung in einem JV geht, würde ich ihm zustimmen, wenn es aber um aushebeln bestehender Verträge geht, wäre das ein Abbruchsignal.

interessant wäre zu erfahren, welches Unternehmen neu integriert werden soll.

Das kann nur Thales sein.
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Man schaue sich die Zulieferer für Rafale an, dann wird man auch gleich erkennen wer FCAS bauen soll.

Was mich halt nur wundert ob Frankreich halt 80 Milliarden nur für die reine Entwicklung einfach so stemmen könnte oder glaubt man, die Finanzierung soll so bleiben?
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(28.08.2025, 17:13)Bairbus schrieb: Das kann nur Thales sein.
Die sind doch schon an zwei (?) FCAS-Säulen beteiligt. Oder geht es da nur um den NGF?
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(28.08.2025, 17:31)Broensen schrieb: Die sind doch schon an zwei (?) FCAS-Säulen beteiligt. Oder geht es da nur um den NGF?

Ja, Thales ist schon an FCAS beteiligt. Dass das weitere Unternehmen nur bei NGF dabei sein soll sehe ich in dem Artikel nicht.

Ich wüste auch nicht welches wichtige französische Unternehmen aus dem Bereich Luft bei FCAS noch fehlt.
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(28.08.2025, 17:59)Gecktron schrieb: Ja, Thales ist schon an FCAS beteiligt. Dass das weitere Unternehmen nur bei NGF dabei sein soll sehe ich in dem Artikel nicht.

Ich wüste auch nicht welches wichtige französische Unternehmen aus dem Bereich Luft bei FCAS noch fehlt.
Was Merz zu diesem Thema zu sagen hat, war bisher nicht sonderlich geistreich.
Würde mich wirklich interessieren, wer Merz berät.
Ich vermute, dass es hier um den größeren Share für Dassault geht.
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Ich denke auch, dass Merz es falsch formuliert hat und es eigentlich um den größeren Anteil Dassaults geht.

Nur: Wie soll das Projekt in Zukunft weitere Teilnehmer bekommen können, wenn jetzt schon so um die eigentlich bereits festgelegte Aufteilung zwischen den 3+1 Partnern geht?

Belgien wird von Dassault nicht wahrgenommen und andere Länder wie Portugal oder Schweden, die gerade überlegen, einem der beidem großen Projekte beizutreten, werden wohl eher bei Tempest andocken, wenn sich die Situation bei FCAS nicht verbessert.

Andersrum ist auch so, dass mit jedem Jahr Verzögerung die Entwicklung von Loyal Wingmen, oder wie auch immer sie am Ende bezeichnet werden, weitergeht und das NGF immer weniger wichtig werden lassen.
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Zitat:Spanien bekräftigt Beteiligung an FCAS und Taurus Neo

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat am 28. August seine spanische Amtskollegin Margarita Robles im Bendlerblock zum Antrittsbesuch empfangen. Hauptthemen waren das Future Combat Airsystem FCAS und das Cruise Missile Taurus Neo. [...] Da es im Projekt immer wieder hakt, hat Pistorius die drei FCAS-Nationen nach Berlin eingeladen, um die Fallstricke zu identifizieren und dafür zu sorgen, dass sie beseitigt werden. [...]

Robles unterstrich das Engagement ihres Landes und verwies auf die leistungsfähige spanische Industrie. „Wir möchten das Projekt zu Ende bringen. Wir werden alles dafür tun, dass es möglich ist,“ so Robles wörtlich.
https://esut.de/2025/08/meldungen/62920/...aurus-neo/

Schneemann
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Mal eine hypothetische Frage:

Was passiert eigentlich, wenn Frankreich, Spanien, Deutschland und Belgien an FCAS Festhalten, aber Dassault aussteigt?
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