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Jawollja, man brüstet sich damit, zweieinhalb Jahre nach den Massakern ein paar Hamas-Angehörige zu sanktionieren und stellt sie dann noch gleich auf eine Stufe mit den bösen Siedlern. Top.
Man könnte ja vielleicht mal die Türkei sanktionieren für ihre Unterstützung der Hamas. Oder den Antisemiten aus Al-Andalus.
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Man könnte auch die Streitkräfte sanktionieren, die seit 2025 in den besetzten Gebieten zu Kinder erschossen und mehr als 800 Kinder verletzt haben, und so dafür sorgen, dass der Hamas und ähnlichen Terrororganisationen der Nachschub an Kämpfern erhalten bleibt - und weil wir gerade bei Schrödingers Hamas sind: Zitat: +++ 12:55 WHO: Reha-Geräte für Gaza stecken an Grenze fest +++
Im Gazastreifen haben nach neuen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 43.000 Menschen durch die Angriffe Israels seit Oktober 2023 lebensverändernde schwere Verletzungen erlitten. Material, um ihnen zu helfen, stecke aber teils mehr als ein Jahr beim Zoll fest, kritisiert die WHO-Vertreterin für die besetzten palästinensischen Gebiete, Reinhilde van de Weerdt. Rund ein Viertel dieser Verletzten seien Minderjährige. Rund die Hälfte der 43.000 Menschen haben schwere Verletzungen an den Gliedmaßen, mehr als 5000 Amputationen, gut 2000 Verletzungen des Rückenmarks, mehr als 3400 Verbrennungen und gut 1300 schwere traumatische Hirnverletzungen, wie die WHO berichtet. Zusammen mit weniger komplizierten Fällen liege die Gesamtzahl der Verletzten bei rund 172.000. ...
+++ 17:00 Außerhalb des Gazastreifens: 70 Kinder seit 2025 in besetzten Palästinensergebieten getötet +++
In den besetzten Palästinenser-Gebieten außerhalb des Gazastreifens sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef seit Anfang 2025 70 Kinder getötet worden. Zudem seien mehr als 800 Kinder verletzt worden, teilt die Organisation mit. Die meisten Opfer im Westjordanland und in Ost-Jerusalem seien von scharfer Munition getroffen worden. "Dies sind keine Einzelfälle", sagt Unicef-Sprecher James Elder. Sie weisen auf ein anhaltendes Muster der schlimmsten Art von Verstößen gegen Kinder hin. Rund 93 Prozent der getöteten Kinder seien durch israelische Streitkräfte ums Leben gekommen. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt zunächst nicht vor..
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(12.05.2026, 21:12)Kongo Erich schrieb: Man könnte auch die Streitkräfte sanktionieren, die seit 2025 in den besetzten Gebieten zu Kinder erschossen und mehr als 800 Kinder verletzt haben, und so dafür sorgen, dass der Hamas und ähnlichen Terrororganisationen der Nachschub an Kämpfern erhalten bleibt - und weil wir gerade bei Schrödingers Hamas sind: Primitive Ablenkung. Das die Palästinenser ihre Kinder systematisch zum Kampf gegen Israel missbrauchen und das zutiefst antiisraelische UNICEF alles unter 18 als Kind tituliert sollte dir bekannt sein.
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Rechtfertigungsversuche für Kindermörder? "Steine werfen" rechtfertigt keine Todesschüsse - auch nicht bei palästinensischen Jugendlichen.
Die ZEIT berichtet differenziert:
Zitat: gestern
16:06 Uhr
70 Kinder im Westjordanland und in Ostjerusalem in 16 Monaten getötet
Seit Januar 2025 sind in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten des Westjordanlands sowie Ostjerusalems laut dem UN-Kinderhilfswerk Unicef 70 Kinder und Jugendliche getötet worden. Weitere 850 Minderjährige seien im gleichen Zeitraum verletzt worden, sagte Unicef-Sprecher James Elder am Dienstag in Genf. 93 Prozent der Angriffe erfolgten demnach durch israelische Streitkräfte. Die meisten der getöteten Kinder seien von scharfer Munition getroffen worden, sagte Elder.
Gleichzeitig beobachte man eine historisch hohe Zahl von Angriffen durch extremistische israelische Siedler. Dies führt neben körperlichen Angriffen auch zu immer weiter zunehmender Vertreibung und der Zerstörung der Lebensgrundlage vieler Kinder und ihrer Familien. Allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres seien mehr als 2.500 Palästinenser vertrieben worden – 1.100 von ihnen seien minderjährig, sagte Elder. Auch Bildungseinrichtungen und Wasser- und Sanitäranlagen werden zunehmend zum Ziel von Siedlerangriffen. »Kinder und Jugendliche zahlen einen untragbaren Preis für die Eskalation militarisierter Einsätze und die zunehmenden Angriffe durch Siedler im besetzten Westjordanland, einschließlich Ostjerusalem«, teilte der Unicef-Sprecher mit.
Im Gazastreifen werden derweil deutlich mehr Kinder getötet als in den anderen palästinensischen Gebieten. Im Januar meldete Unicef, seit Inkrafttreten der Waffenruhe seien dort um die 100 Kinder getötet worden – das sei mindestens ein Kind pro Tag. Im Oktober 2025 meldete Unicef, dass seit dem 7. Oktober 2023 schätzungsweise 64.000 Kinder im Gazastreifen getötet oder verwundet worden seien. Einem Bericht der WHO (PDF) zufolge entfiel von den über 5.000 Amputationen, die infolge israelischen Bombardements im Gazastreifen durchgeführt werden mussten, jede fünfte auf ein Kind.
Die ZEIT berichtet über die neuesten Untaten in Palästina
Zitat:Israel reißt palästinensische Geschäfte nahe Jerusalem ab
Israel hat mehrere Geschäfte von Palästinensern in einem Vorort von Jerusalem im Westjordanland abgerissen. Die israelischen Behörden begründen das Vorgehen mit dem Bau einer Straße, die palästinensische Gemeinden in dem Gebiet erschließen soll. Laut palästinensischen Vertretern ist die Straße jedoch Teil eines Plans, um palästinensische Fahrzeuge von einer neuen Schnellstraße fernzuhalten, die derzeit für völkerrechtswidrige israelische Siedlungen errichtet wird.
»An der Stelle der abgerissenen Geschäfte plant Israel den Bau einer neuen Straße, die den gesamten palästinensischen Verkehr auf diese Trasse umleiten soll«, sagte Hagit Ofran, Leiterin der israelischen Organisation Peace Now, die den Siedlungsbau ablehnt. Ziel sei demnach, das besonders sensible Gebiet E1 im Westjordanland für Palästinenser abzuriegeln. Das Projekt würde zur Vertreibung Tausender in diesem Gebiet lebender Beduinen führen, kritisierte Ofran.
...
Kopie hier
dazu Wikipedia:
Zitat:E-1 (East-1; hebräisch: מְבַשֶּׂרֶת אֲדֻמִּים, Mevaseret Adumim) ist ein Gebiet im Westjordanland, östlich von Ostjerusalem. Es erstreckt sich über eine Fläche von 12 Quadratkilometern. Im Jahr 2012 erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu seine Absicht, E1 für den Siedlungsbau freizugeben.[1]
Im August 2025 genehmigte das Higher Planning Committee of the Civil Administration, ein beim Verteidigungsministerium Israels bestehendes Planungsgremium der Verwaltung der israelisch besetzten Gebiete, Pläne für den Bau einer Siedlung mit 3400 Häusern.[2] Die israelische Besetzung ist laut einem nicht bindenden Gutachten des Internationalen Gerichtshofs von 2024 völkerrechtswidrig, was von Israel bestritten wird. Unter anderem die Europäische Union und die deutsche Bundesregierung bezeichneten die geplante Siedlung als völkerrechtswidrig und Verstoß gegen einschlägige Resolutionen des UN-Sicherheitsrats.[3]
Telepolis Zitat:E1-Projekt: Israels Todesstoß für den Palästinenserstaat
Israel genehmigt neues Siedlungsprojekt. E1 würde Westjordanland teilen und Zweistaatenlösung unmöglich machen. Was bedeutet das für die Zukunft der Region?
"Nicht mit Parolen, sondern mit Taten" schreibe Israel den palästinensischen Staat ab. Mit diesen Worten straft der israelische Finanzminister Smotrich die Behauptung, Israel sei an einer friedlichen Lösung interessiert, Lügen.
Er kommentierte damit eine Entscheidung des zuständigen israelischen Bauausschusses, im Westjordanland den Bau von 3400 Wohneinheiten zu erlauben. ...
und die ZEIT: Zitat:"So begräbt man einen palästinensischen Staat"
Israels Finanzminister kündigt den Bau der umstrittenen Siedlung E1 an. Sie würde Jerusalem isolieren und das Westjordanland zweiteilen. ...
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(13.05.2026, 12:02)Kongo Erich schrieb: Rechtfertigungsversuche für Kindermörder? Es ist nicht mein Problem wenn du dich weigerst die Realität zu Kenntnis zu nehmen.
(13.05.2026, 12:02)Kongo Erich schrieb: "Steine werfen" rechtfertigt keine Todesschüsse - auch nicht bei palästinensischen Jugendlichen. Strohmann. Wenn die IDF tödliche Gewalt gegen Minderjährige Steinewerfer einsetzen würde hätte man wahrscheinlich ein Dutzend Kinder in der Woche.
Davon ab, wer mit den dort verbreiteten Wurfschleudern Steine als Geschosse einsetzt wird nicht lustig harmlos Steine sondern setzt eine tödliche Waffe ein. Dagegen können und müssen die Soldaten dann auch vorgehen, nach Lage auch mit tödlicher Gewalt.
(13.05.2026, 12:02)Kongo Erich schrieb: Die ZEIT berichtet über die neuesten Untaten in Palästina Die Karte zeigt, dass das eine massive Erleichterung für die Palästinenser ist und die angebliche Isolierung Ostjerusalems deutlich verringert.
Geradezu unglaublich das die superduperultrarechte Israelische Regierung eine derartige Erleichterung auch nur in Betracht zieht.
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Es ist nur marginal von Interesse, was international von wem wie gewichtet wird oder wer gegen wen welche Sanktionen verhängt. Aber um eines klar zu sagen - und das betrifft hier alle Seiten: Wenn hier nicht sofort ein freundlicherer und vor allem sachlicherer Umgangston Einzug erhält, dann verhängt die Moderation hier umgehend Sanktionen. Und diese Androhung sollte bitte ernst genommen werden.
Schneemann
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