(Asien) Irans Marine
Der Kahn soll angeblich inzwischen versenkt worden sein - so wie eine iranische Fregatte vor Sri Lanka.

Nach DT gibt es die iranische Marine nicht mehr (Anmerkung:
die Versenkungserfolge dürften überwiegend die kleinen Schnellboote der Garden betreffen;
von den U-Booten der Iraner hört man dagegen kaum etwas. Lediglich ein Fateh-U-Boot soll von den USA in den vergangenen Tagen schwer beschädigt worden sein).

Sicher ist, dass der Iran massenhaft eigene Schiffe verliert.

Das heißt aber nicht, dass die Iraner die Straße von Hormuz nicht weiter sperren können - durch landgestützte Schiffsabwehrraketen zum Beispiel.
Angeblich ist China bereit, dem Iran solche Raketen zu liefern. Das würde aber den chinesischen Interessen zuwider laufen. Die möchten die Straße eigentlich frei haben, um möglichst schnell ihre Gas- und Ölimporte aus dem Golf wieder auf zu nehmen.
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Die Iranische Marine ist schwer geschlagen - das Marineforum führt eine Liste der Verluste
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Chronologie

Tag 1–5: Der Kollaps der iranischen Seekriegskapazitäten verlief in drei präzise aufeinander abgestimmten Phasen:

Tag 1–2 (SEAD & C2): Massive Schläge gegen Radaranlagen und Kommunikationsknoten. Ein chirurgischer Luftschlag auf das Hauptquartier in Bandar Abbas führte zum Tod von Konteradmiral Shahram Irani, dem Oberbefehlshaber der regulären Marine (Artesh). Dies löste ein operatives Vakuum aus, von dem sich die Flottenführung nicht mehr erholt hat.

Tag 3–4 (IRGC-Neutralisierung): Gezielte Angriffe auf die Schnellboot-Basen der Revolutionsgarden. Schätzungsweise 70 % der Kleinkampfmittel (Zolfaqar- und Tondar-Klasse) wurden durch Loitering Munition bereits in ihren Verstecken zerstört.

Tag 5: Systematische Versenkung der verbliebenen Überwassereinheiten in den Häfen von Chah Bahar und Buschehr.

Analyse der Hauptverluste (Stand 05.03.2026)

Die aktuelle Battle Damage Assessment (BDA) weist den Verlust der technologischen und strategischen Spitze Irans aus.

IRIS „Dena“
(Moudge-Klasse Fregatte): In einer historisch bedeutsamen Operation wurde die Dena ca. 40 Seemeilen südlich von Galle, Sri Lanka, durch ein US-Atom-U-Boot der Virginia-Klasse mittels Mark 48 ADCAP Torpedo versenkt. Die Fregatte befand sich auf dem Rückmarsch von der Übung MILAN 2026 und wurde als „Out-of-Area“-Bedrohung neutralisiert. Siehe Ziff. III.
IRGC „Shahid Mahdavi“ (Hilfsschiff für asymmetrische Seekriegsführung): Das umgebaute Containerschiff sank im Golf von Oman nach massiven Treffern durch LRASM-Seezielflugkörper. Mit ihr verliert der Iran seine einzige mobile Basis für Drohnenstarts und ballistische Container-Raketen weitab der eigenen Küste.
Während die Korvette „Jamaran“ bereits am 03. März in Chah Bahar versenkt wurde, kenterte die schwer beschädigte Fregatte „Sahand“ gestern, am 04. März, an ihrem Liegeplatz in Bandar Abbas.
U-Boot-Waffe: Die drei Einheiten der Kilo-Klasse (Projekt 877) gelten als „blockiert“. Durch Luftschläge auf die Bunkerzugänge in Bandar Abbas sind diese Einheiten derzeit manövrierunfähig und für den Konflikt faktisch ausgefallen.

Die Versenkung der „IRS Dena“ und Hegseth’ s Irrtum
Besondere Aufmerksamkeit erregte die Versenkung der Fregatte IRIS „Dena“ am 04. März 2026. Das Schiff wurde ca. 40 Seemeilen südlich von Galle (Sri Lanka) durch einen Mark 48 ADCAP Torpedo eines US-U-Boots der Virginia-Klasse zerstört. Das sei laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth der „erste Torpedoeinsatz gegen ein feindliches Kriegsschiff seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs“.
Das ist nicht korrekt:
Im Falklandkrieg 1982 wurde der argentinische Kreuzers ARA „General Belgrano“ durch das britische U-Boot HMS „Conqueror“ versenkt, zudem hat die indische INS Khukri durch einen Torpedo die pakistanische Hangor 1971 versenkt. Es handelt sich aber um den ersten Torpedoeinsatz eines US-amerikanischen U-Boots gegen eine feindliche Überwassereinheit seit 1945.

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Das Ende der iranischen Blue-Water-Ambitionen
Der Kollaps lässt sich nicht nur an den Verlusten festmachen. Ohne integrierte Luftverteidigung und moderne Führungs- und Waffeneinsatzsysteme (FüWES) bleiben die verbleibenden iranischen Einheiten weitgehend schutzlos. Bei fortschreitender Vernichtung werden die iranischen Seestreitkräfte auf den Status einer reinen Küstenverteidigungskraft zurückgeworfen.

Die Straße von Hormus entwickelt sich zu einem hochkomplexen Schauplatz der hybriden Absicherung. Die Herausforderung liegt nun darin, asymmetrischen Angriffen und den Minen etwas entgegenzusetzen. Zudem besteht die Herausforderung für die sich bildende maritime westliche Koalition darin, von der massiven Zerstörung zur Sicherung umzustellen, um die Ölmärkte zu beruhigen.
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Iranische Schiffsverluste
Geolokalisation iranischer Schiffsverluste
(Stand: 05.03.2026)

Standort Koordination (ca.) / Region Betroffene Einheit(en) Status Zugehörigkeit
Buschehr (Marinebasis) 28°59'N 50°50'E Schnellboot-Flottille (Tondar-Klasse) Ca. 40% zerstört (Hafenbecken) IRGC
Buschehr (Hafen) 28°58'N 50°51'E Unterstützungsschiff (Karkas-Klasse) Schwer beschädigt am Kai Artesh (Marine)
Bandar Abbas (Hauptbasis) 27°08'N 56°12'E Sahand (Moudge-Klasse Fregatte) Gekentert am Ausrüstungskai Artesh (Marine)
Bandar Abbas (Trockendock) 27°09'N 56°15'E Unbenannte Moudge-Klasse Fregatte Zerstört im Dock (Luftschlag) Artesh (Marine)
Bandar Abbas (U-Boot-Bunker) 27°08'N 56°12'E Kilo-Klasse (Projekt 877) (3 Einheiten) Blockiert/Eingeschlossen (Bunkerschäden) Artesh (Marine)
Straße von Hormus (Qeshm) 26°45'N 55°50'E Diverse Patrouillenboote (Zolfaqar) Multiple Wracks in Küstennähe IRGC
Golf von Oman (Offene See) 25°10'N 59°30'E Shahid Mahdavi (Expeditionsschiff) Versenkt (tiefes Wasser) IRGC
Chah Bahar (Ost-Becken) 25°17'N 60°37'E Jamaran-Klasse (Korvette) Versenkt (Wrack ragt aus dem Wasser) Artesh (Marine)
Indischer Ozean 5°55' N, 80°13' E IRIS Dena (Moudge-Klasse Fregatte) Versenkt (Torpedotreffer, Los Angeles – Klasse) Artesh (Marine)
Jask (Küstenstation) 25°38'N 57°46'E Mobile Küstenbatterien (Noor/Qader) Einige Stellungen neutralisiert IRGC / Artesh
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Ergänzend:

- eines der größten Schiffe der Marine, die Makran, ein umgebauter Öltanker von 230 Metern Länge und über 50.000 Tonnen, der als Expeditionary Mobile Base dienen sollte, wurde in Bandar Abbas versenkt.
- das größte Schiff der Revolutionsgarden, die Shahid Bagheri, ein umgebautes Containerschiff von 240 Metern Länge und rund 42.000 Tonnen, wurde schwer beschädigt, soll aber noch schwimmfähig sein.
- die IRGC-Katamaran-Raketenkorvetten Shahid Soleimani, Hassan Bagheri, Sayyad Shirazi und Ra'is-Ali Delvari sind versenkt worden.
- die kleinere IRGC-Katamaran-Raketenkorvette Abu Mahdi al-Muhandis der gleichnamigen Klasse wurde am 10.03. versenkt.
- der Versorgungstanker Bushehr (übrigens in Deutschland gebaut) der offiziellen Marine ist in Sri Lanke interniert worden.
- das Landungsschiff Lavan wurde in Indien interniert.

Schneemann
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Ergänzend - der erste U-Boot Verlust:
Vom Land aus versenkt: US-Bodenrakete schickt iranisches U-Boot auf den Meeresgrund
Zitat:In einem Briefing bestätigten der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und General Dan Caine den Einsatz des Raketensystems Atacms (Army Tactical Missile System) gegen iranische Seestreitkräfte, wie das finnische Fachmagazin „Tekniikka & Talous“ berichtet. Caine erklärte demnach, die Artillerie von Heer und Marineinfanterie habe „mehrere iranische Schiffe, darunter ein U-Boot“ versenkt. Genauere Angaben zu Ort und Zustand des U-Boots machte er nicht. Laut „Tekniikka & Talous“ könnte das Boot an der Oberfläche oder im Hafen gelegen haben.
es ist leider auch nicht klar, ob das jetzt eines von den selbst gebauten iranischen Kleinst-U-Booten war oder eines von den drei aus Russland erhaltenen Kilo-SSKs. Nachdem letztere aber woa in einem U-Boot-Bunker eingeschlossen sein sollen, dürfte es sich um eines der Kleinst-U-Boote handeln.
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Ein Kilo liegt in Bandar Abbas am Pier auf Grund
https://www.twz.com/wp-content/uploads/2...=971&h=690
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Zitat:21:46 Uhr – Berichte: Israel greift erstmals iranische Marineschiffe an
Israels Luftwaffe hat israelischen Berichten zufolge erstmals Schiffe der iranischen Marine im Kaspischen Meer ins Visier genommen. Der TV-Sender N12 sprach von einem „ungewöhnlichen Angriff“ in der nordiranischen Hafenstadt Bandar Ansali und berief sich auf israelische Sicherheitskreise. Auch die Nachrichtenseite „ynet“ und der Sender Kan 11 meldeten einen Angriff auf Ziele der iranischen Marine. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Berichten.
das war eindeutig ein Akt der Selbstverteidigung, schließlich bedrohen diese Schiffe die Küste vor Tel Aviv ...
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