(Allgemein) BW-Brigade in Litauen
Sagt auch keiner das man schneller verlegen will . Allerdings geht es bei der Aussage von 10 Monaten nur um den ersten Bauabschnitt der die Unterbringung und dienstgebäude für 600 Soldaten beinhaltet. Der Bedarf im ersten Abschnitt am Standort läge aber bei Unterbringungsmöglichkeiten und dienstgebäuden für 1200 Soldaten und dem endZiel mit 3700. Die hauptinfrastruktur insgesamt sollte ja bis 2027 fertig gestellt werden. Selbst wenn man wirklich zehn Monate vorraus wäre deckt man denn tätsächlicgen Bedarf nur mit 50%.
Der infrastrukturplan sieht insgesamt 120 Gebäude vor die gebaut werden sollen . Mitte Dezember wurde das Richtfest für das erste Gebäude (Stabsgebäude) gefeiert .
Die Aussage von den zehn Monaten wurde auch nicht im Zusammenhang mit dem jetzigen Treffen gemacht weshalb ich von von Rukla ausgegangen bin. Die Aussage stammte vom Dezember vom Richtfest in Rūdninkai . Der Standort an den im laufe des Jahres 2027 ca 1200 Soldaten verlegt werden sollen.
Also kurz gesagt man baut derzeit für 600 Soldaten , verlegt werden aber 1200.
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(06.02.2026, 00:53)alphall31 schrieb: Sagt auch keiner das man schneller verlegen will . Allerdings geht es bei der Aussage von 10 Monaten nur um den ersten Bauabschnitt der die Unterbringung und dienstgebäude für 600 Soldaten beinhaltet. Der Bedarf im ersten Abschnitt am Standort läge aber bei Unterbringungsmöglichkeiten und dienstgebäuden für 1200 Soldaten und dem endZiel mit 3700. Die hauptinfrastruktur insgesamt sollte ja bis 2027 fertig gestellt werden. Selbst wenn man wirklich zehn Monate vorraus wäre deckt man denn tätsächlicgen Bedarf nur mit 50%.
Der infrastrukturplan sieht insgesamt 120 Gebäude vor die gebaut werden sollen . Mitte Dezember wurde das Richtfest für das erste Gebäude (Stabsgebäude) gefeiert .
Die Aussage von den zehn Monaten wurde auch nicht im Zusammenhang mit dem jetzigen Treffen gemacht weshalb ich von von Rukla ausgegangen bin. Die Aussage stammte vom Dezember vom Richtfest in Rūdninkai . Der Standort an den im laufe des Jahres 2027 ca 1200 Soldaten verlegt werden sollen.
Also kurz gesagt man baut derzeit für 600 Soldaten , verlegt werden aber 1200.
Vielleicht eine dume Frage,aber wird die Munition für ür 30 Tage für die Panzerbrigade 45 in Litauen gelagert odersind da keine detschen Munitionsdepots geplant?
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Es sind zwei Depots fr Material und Munition geplant.
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(06.02.2026, 12:56)alphall31 schrieb: Es sind zwei Depots fr Material und Munition geplant.

Danke
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Die aufzustellende Brigade Litauen, immerhin aktuell bestehend rein aus Freiwilligen, scheint nach Recherchen des Spiegels Probleme mit der Rekrutierung des Personals zu haben (Paywall: Artikel vom 12.02.2026).

Es ist hierbei aber so, dass es durchaus Unterschiede in den Laufbahngruppen gibt. So finden sich genügend Offiziere, sodass die Stäbe der Brigade bereits ausreichend Bewerbungen aufweisen. Hingegen ein Mangel gibt es an den unteren Laufbahngruppen, insbesondere den Mannschaften.

Konkret fehlt es beim Panzerbattaillon 203 noch um 217 Soldaten, um die 414 Dienstposten zu besetzen. Beim Panzergrenadierbataillon 122 ist es gar noch drastischer, hier haben sich erst 181 Freiwillige auf für die 640 Dienstposten gefunden.

Demzufolge kommt man auch im BMVg zu der Erkenntnis, dass es ggfs. nicht ausreicht die Brigade ausschließlich auf der Basis der Freiwilligkeit aufzubauen. Man möchte jetzt aber noch einmal intensiv werben, so sollen nach den Recherchen „43.000 Informationsschreiben“ an potenzielle Soldaten versendet werden.

Letztendlich dürfte es ja auf der Hand liegen, dass es für den „einfachen Mannschafter“ weitaus weniger interessant ist zwei Jahre von der Familie getrennt zu sein, als für den Offizier der noch eine Karriere anstrebt und seinen Dienst im Stab leistet, um seine Verwendungsbreite darzustellen. Das ist dann aber der Moment, wo man m. E. die Freiwilligkeit schlichtweg verlassen sollte.
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Zitat:Konkret fehlt es beim Panzerbattaillon 203 noch um 217 Soldaten, um die 414 Dienstposten zu besetzen. Beim Panzergrenadierbataillon 122 ist es gar noch drastischer, hier haben sich erst 181 Freiwillige auf für die 640 Dienstposten gefunden.

Sind es doch die Laufbahnen die auch so schon die höchste Fehlquote aufweisen.
Welche sich gerade beim Pzgrenbtl seit der Ausstattung mit Puma zusätzlich noch erhöht hat, genau wie bei allen anderen Pzgrenbtl.

Zitat:Letztendlich dürfte es ja auf der Hand liegen, dass es für den „einfachen Mannschafter“ weitaus weniger interessant ist zwei Jahre von der Familie getrennt zu………

Die Zahlen sahen ja schon mal besser aus , einzig die Politik hat ihre Zusagen finanzieller Seite nicht erfüllt was letztendlich dazu geführt hat das selbst die BG derzeit Probleme hat ihr Personal zu stellen dank der schlauen Entscheidungen die unsere Politik trifft. Mannschaften befehlen bringt überhaupt nichts , diese bringen sehr oft überhaupt nicht die nötige Dienstzeit mit oder verkürzen Einfach .


Dabei stellen die beiden Verbände gerade mal ein Drittel des Bedarfs , die restlichen Verbände gibt es noch nicht einmal.
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(Gestern, 14:44)Phalanx schrieb: Letztendlich dürfte es ja auf der Hand liegen, dass es für den „einfachen Mannschafter“ weitaus weniger interessant ist zwei Jahre von der Familie getrennt zu sein, als für den Offizier der noch eine Karriere anstrebt und seinen Dienst im Stab leistet, um seine Verwendungsbreite darzustellen. Das ist dann aber der Moment, wo man m. E. die Freiwilligkeit schlichtweg verlassen sollte.
Kandidat 1: SaZ 4, 19 Jahre, ledig

Kandidat 2: SaZ 12, 28 Jahre, Langzeitpartnerschaft, ein Kind

Kandidat 3: BS, 36 Jahre, verheiratet, drei Kinder

Ist aus meinen Augen nicht offensichtlich, dass die Kandidaten 2 und 3 eher zu Litauen bereit sein werden als Kandidat 1.

Meiner Meinung nach hat man das Thema damals falsch angegangen, man hätte erst mal ein Meinungsbild gewinnen müssen, bevor man Zusagen macht, und dann hätte man die Stationierung ganz anders bewerben sollen, nämlich viel offensiver, viel öffentlichkeitswirksamer, statt durch einen Flyer hier oder einen Beitrag im Intranet dort …

Ich habe mit einigen Soldaten gesprochen, die prinzipiell bereit wären, für ein, zwei Jahre nach Litauen zu gehen, aber sich einfach nicht gut genug informiert fühlten, um die Entscheidung zu treffen.
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Man hätte als erstes erst einmal nicht irgend welche finanziellen Summen umherwerfen sollen . Außerdem ist Bis heute ist nicht ein DP der Brig 45 mit einer Haushaltskarte hinterlegt. Außerdem hätte man das ganze nicht so überstürzen sollen, wir haben heute Einheiten in Einkaufszentren oder Bürogebäuden eingemietet weil es an entsprechender Infrastruktur mangelt. Vor allem für eine FmKp mit ihrem geheimmaterial ist das tötlich. Von den sinnlosen kosten mal ganz zu schweigen.

Zitat: Ich habe mit einigen Soldaten gesprochen, die prinzipiell bereit wären, für ein, zwei Jahre nach Litauen zu gehen, aber sich einfach nicht gut genug informiert fühlten, um die Entscheidung zu treffen.

Für ein oder zwei Jahre bringt es aber nichts , da sind die Kosten viel zu hoch die man für die Person ausgibt .
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