Russland vs. Ukraine
Die Ukraine und der US-Thinktank Institute for the Study of War (ISW) "dass die Ukraine einen Großteil der russisch eroberten Gebiete im Oblast Dnipropetrowsk schon zurückerobert habe". (Bericht des Merkur, Kopie hier)
Zitat:Mit der neuen Analyse bestätigt sich ein Trend, welcher sich bereits Mitte Februar andeutete: Das ISW meldete damals, dass die Ukraine 63 Quadratkilometer eigenes Staatsgebiet von der russischen Armee zurückerobert habe. Laut einer AFP-Analyse, auf Basis der ISW-Daten, eroberten die ukrainischen Streitkräfte 91 Quadratkilometer von Russland besetztes Gebiet zurück. Die russischen Streitkräfte hingegen eroberten 28 Quadratkilometer ukrainisches Gebiet. Ergo, gewann die Ukraine netto 63 Quadratkilometer zurück.

Die neue Analyse vom 10. März bestätigt diese Einschätzung. Ukrainische Offizielle behaupten, seit Ende Januar 2026 in dem umkämpften Oblast Dnipropetrowsk mehr als 400 Quadratkilometer Territorium befreit zu haben. Dabei berichten Kommandeure, mit ihren Truppen in zwei separaten Vorstößen etwa 10 bis 12 Kilometer tief in russisch besetzte Stellungen eingedrungen zu sein. Das ISW rechnet die Gebietsgewinne konservativ und geht von etwa 279 Quadratkilometern aus, die seit dem 1. Januar in den Richtungen Oleksandriwka und Huljaipole zurückerobert wurden. Jedoch mit dem Verweis, dass ihre Methodik die tatsächlichen Fortschritte oft unterschätze. Für die umfassenden Gebietsgewinne nennt das Institut auch die Ursachen, bei denen ein ehemaliger Trump-Verbündeter eine wesentliche Rolle spielte.
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Die Ukraine hat Russland in der Drohnenproduktion überholt und erweitert die Luftraumkontrolle über dem "Kontaktbereich" zunehmend in die Tiefe der russischen Besatzungsareale
Zitat: ... ukrainische Drohnen schlagen in strategischen Objekten ein. Am Montag geriet in der Region Krasnodar in Labinsk ein Öllager in Brand, danach ein anderes im 120 Kilometer entfernten Tichorezk. Auch Rüstungsbetriebe trifft es. In der Nacht auf den 21. Februar attackierte die Ukraine 1.200 Kilometer östlich von Moskau die Raketenfabrik Wotninsk; nach ukrainischen Angaben war außer den Drohnen auch eine neue Flamingo-Rakete beteiligt, eine Fabrikhalle wurde zerstört.
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Die „Ukros“ unterliefen die russischen elektronischen Kampfmittel auf neuen Funkfrequenzen, ihre Drohnen würden immer zahlreicher und wetterfester, selbst zu Fuß seien logistische Bewegungen innerhalb der 15-Kilometer-Zone unmöglich. Soldat:innen in den vordersten Linien könnten oft nicht mehr abgelöst werden.

Und die „absolute Todeszone“, so der Kanal Soldatskaja Prawda, werde immer breiter. „Der Himmel gehört dem Gegner, sogar im tiefen Etappengebiet.“ Nach Angaben des US-Instituts für Kriegsstudien attackieren die ukrainischen Drohnen jetzt Treibstoff- und Munitionslager, aber auch Luftabwehrsysteme bis zu 110 Kilometer hinter der russischen Front. Laut Bloomberg stellte die Ukraine 2025 bis zu vier Millionen taktische Drohnen her. Die Zahlen der Gegenseite sind unbekannt, aber der ukrainische Geheimdienst schätzte die Jahresproduktion taktischer Drohnen in Russland auf zwei Millionen. Russland wiederum liege mit einer Stückzahl von 30.000 beim Bau strategischer Langstreckendrohnen deutlich vorn. „Aber praktisch zieht die ukrainische Drohnenwaffe inzwischen gleich“, sagt der exilierte Militärexperte Juri Fjodorow.

Der russische Telegram-Kanal Dwa Majora warnt, die Ukraine könnte mit Hilfe ihrer Verbündeten an einem Tag Zehntausende Kampfdrohnen über die russische Grenze schicken. „Mehrere Tausend Drohnen, die auf ein militärisches oder industrielles Objekt gesteuert werden, erreichen die Wirkung eines taktischen Atomsprengkopfes.“ Drohnen seien die Massenvernichtungswaffen der Zukunft.
Quelle
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Ein recht interessanter Artikel über die oberste militärische Führung der Ukraine:

https://militaryland.net/article/opinion...to-resign/
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Die Ernennung Oleksandr Syrskyjs war meines Erachtens der größte Fehler der ukrainischen Regierung in diesem Krieg—größer als die zögerlichen Kriegsvorbereitungen im Winter 2021/2022, und selbst größer noch als die Festlegung auf klar definierte, realistische Kriegsziele.

Zwar war er als Heereschef gewissermaßen Walerij Saluschnyjs natürlicher Nachfolger. Andererseits gab es von Anfang an Skepsis an der Personalie und Warnungen, dass es genauso kommen würde, wie es gekommen ist, und zwar bis weit in die Sluha narodu-Fraktion hinein.

Syrskyj sollte schon deshalb abgesetzt werden, weil er das Vertrauen der Truppe ganz offenkundig verloren hat. Viele "prominente" Soldaten wie Roman Ponomarenko und Denys Prokopenko haben in den sozialen Medien unverhohlene Kritik an ihm geübt, andere, wie Oleksandr Schyrschyn, sogar offen den Gehorsam verweigert. Wie angeschlagen Syrskyj ist, kann man daran sehen, dass er ostentativ die Nähe und Zustimmung von Leuten wie Robert Browdi und Brigadegeneral Oleh Apostol sucht, wie in der Hoffnung, dass ihre Beliebtheit auf ihn abfärbt.

Das Schlimmste ist, dass seine Ablösung wahrscheinlich nichts mehr ändern würde, außer vielleicht die Moral der Truppe zu heben. Syrskyjs Operationsführung hat viele erfahrene Führer das Leben gekostet und etliche weitere den Dienst quittieren oder gleich die Flucht ergreifen lassen. Selbst wenn man jetzt bspw. Saluschnyj zurückholen würde, könnte der nicht mehr führen wie noch vor zwei Jahren, der Aderlass war zu groß.
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Der ukrainische Geheimdienst infiltriert ein russisches Hilfsprojekt für Soldaten .

https://militarnyi.com/uk/news/trotylovi...-peredaly/
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Ukrainische EloKa trollt den Gegner: Ein Jammer überlagert das russische Drohnensignal mit einer Fotomontage von Selenskyj, untertitelt "Ich gebe dir 15 Sekunden, um diese Drohne zu landen!" (Link)
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