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(06.01.2026, 01:09)Broensen schrieb: Es sollte dabei auch nicht vergessen werden, dass sich der wahrscheinlich nächstliegende Kriegsraum dadurch auszeichnet, dass Bodentruppen massiv aus der Luft bedroht werden, sehr viel stärker als durch gepanzerten Feind. Insofern ist ein Fokus auf die Beschaffung von ABM-Munition absolut nachvollziehbar.
Gibt's da eigentlich irgendwelche News bzgl. Nachrüstung für das Drohnenabwehrkit auf unseren Pumas? Da gabs doch was bzgl. zus. Sensorik und Trackingsoftware. Brauchen wir das überhaupt? Die maximale Rohrerhöhung ist sicher nicht ideal, aber passabler Selbstschutz ist ja immer noch besser als keiner.
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Mein Einwand ging eher dahin das es sich ja um programmierbaren Munition handelt . Da ist also was drin was ich programmieren muss. Deutschland ist ja nun nicht bekannt dafür das wir in diesem Industriezweig stark aufgestellt sind.
Eine weitere Frage wäre, was passiert wenn das Geschoss beim verlassen des Rohres nicht programmiert wird ?
Man hat ja immer nur eine munitionssorte geladen und bestimmt auch dabei .
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(06.01.2026, 01:09)Broensen schrieb: Es sollte dabei auch nicht vergessen werden, dass sich der wahrscheinlich nächstliegende Kriegsraum dadurch auszeichnet, dass Bodentruppen massiv aus der Luft bedroht werden, sehr viel stärker als durch gepanzerten Feind. Insofern ist ein Fokus auf die Beschaffung von ABM-Munition absolut nachvollziehbar. Zumal ja eben auch Pfeilgeschosse beschafft werden. Man muss sich dann auch fragen, welches Ziele denn für herkömmliche "Billig"-Munition in dem Kaliber überhaupt zu erwarten sind, für die nicht auch MGs ausreichen oder ohnehin ganz andere Wirkmittel sinnvoller sind.
Gegen alles, was nur bis 12,7mm geschützt ist.
Gegen Hauswände, Holz Scheunen, Gepanzerte LKW, Improvisierte Feind Fahrzeuge... Etc.
Normale splitter und spreng und vollkern Munition...je nach Lage und Auftrag Gemischt am Gurt.... Oder an zwei.
War das nicht beim Marder 1985 schon so?
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(06.01.2026, 02:06)alphall31 schrieb: Mein Einwand ging eher dahin das es sich ja um programmierbaren Munition handelt . Da ist also was drin was ich programmieren muss. Deutschland ist ja nun nicht bekannt dafür das wir in diesem Industriezweig stark aufgestellt sind.
Eine weitere Frage wäre, was passiert wenn das Geschoss beim verlassen des Rohres nicht programmiert wird ?
Man hat ja immer nur eine munitionssorte geladen und bestimmt auch dabei .
Die 30mm Kanone des Pumas hat Doppelgurtzufuhr. Es kann also zwei Munitionsarten mitgeführt und bei Bedarf gewechselt werden.
Ich verstehe nicht was du damit meinst dass Deutschland mit programmierbarer Munition Probleme hätte. Dazu kommt, dass AHEAD selber nicht so komplex wie gelenkte Munition ist. Es ist einfach nur ein Timer der gesetzt wird. Der komplexe Teil erfolgt außerhalb des Geschosses im Rechner des Pumas selber.
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(06.01.2026, 02:06)alphall31 schrieb: Mein Einwand ging eher dahin das es sich ja um programmierbaren Munition handelt . Da ist also was drin was ich programmieren muss. Deutschland ist ja nun nicht bekannt dafür das wir in diesem Industriezweig stark aufgestellt sind.
Eine weitere Frage wäre, was passiert wenn das Geschoss beim verlassen des Rohres nicht programmiert wird ?
Man hat ja immer nur eine munitionssorte geladen und bestimmt auch dabei .
Wieso sollten wir da nicht gut aufgestellt sein? AHEAD ist jetzt auch nicht so neu und bei der BW auch schon eine Weile im Einsatz (zumindest bis die MANTIS abgegeben wurden). Rheinmetall (und diverse Töchter wie Oerlikon) haben Produkte mit AHEAD jetzt auch schon seit Jahren vermarktet und im Einsatz für diverse Kunden. Das ist jetzt keine unbewehrte Technik.
Und bzgl. Puma: Doppelgurtzuführer - also kannst du durchaus mehr als eine Munition mitführen und abwechselnd verschießen. Was passiert wenn die jetzt nicht programmiert wird, weiß ich auch nicht, aber ich schätze mal du hast ein ziemlich bescheidenes, teures, wie mag man es nennen... Wucht-Geschoss?
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(06.01.2026, 02:24)DrKartoffelsalat schrieb: Was passiert wenn die jetzt nicht programmiert wird, weiß ich auch nicht, aber ich schätze mal du hast ein ziemlich bescheidenes, teures, wie mag man es nennen... Wucht-Geschoss?
Genau das passiert, ein teures Vollmantelgeschoss  Ein sehr teures... Da es nicht so stabil ist, wird es eher wie eine TP-T Wirkung erzielen.
Jedes andere Verhalten der Munition wäre wohl ziemlich gefährlich für eigene Truppen.
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Aus dem Strang zur Litauen-Brigade:
(Gestern, 17:36)alphall31 schrieb: Zitat:Konkret fehlt es beim Panzerbattaillon 203 noch um 217 Soldaten, um die 414 Dienstposten zu besetzen. Beim Panzergrenadierbataillon 122 ist es gar noch drastischer, hier haben sich erst 181 Freiwillige auf für die 640 Dienstposten gefunden.
Sind es doch die Laufbahnen die auch so schon die höchste Fehlquote aufweisen.
Welche sich gerade beim Pzgrenbtl seit der Ausstattung mit Puma zusätzlich noch erhöht hat, genau wie bei allen anderen Pzgrenbtl. Könntest du kurz ergänzen, wie du den Zusammenhang siehst? Unterscheidet sich die Besatzungs-Zusammensetzung zwischen Marder und PUMA diesbzgl. oder woren machst du es fest, dass der Personalmangel mit der Waffensystem-Umstellung einhergeht?
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Beim SPZ Puma ist die maximalgrösse auf 1,84 m festgeschrieben zur Sicherstellung des Minenschutzes.
Für die Besatzung (Fahrer, Kommandant, Richtschütze) gilt glaub ich aber eine maximale Größe von 1,91 Metern.
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(Gestern, 22:33)alphall31 schrieb: Beim SPZ Puma ist die maximalgrösse auf 1,84 m festgeschrieben zur Sicherstellung des Minenschutzes.
Für die Besatzung (Fahrer, Kommandant, Richtschütze) gilt glaub ich aber eine maximale Größe von 1,91 Metern. Ah, danke für die Erklärung. Ich dachte allerdings, man hätte das mit einem neuen Rüststand einigermaßen in den Griff bekommen, bzw. zumindest ein paar Zentimeter raus geholt.
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Man hat zwar eine Möglichkeit gefunden 3 der 6 Sitze etwas abzusenken aber das ist noch nicht freigegeben .
Problem ist halt dass die Sitzabsenkung nicht für alle Sitzplätze realisiert werden kann und dass alle Soldaten des Schützentrupps aus taktischen Gründen auch auf jedem Sitz im Kampfraum Platz nehmen können.
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(Gestern, 23:03)Broensen schrieb: Ah, danke für die Erklärung. Ich dachte allerdings, man hätte das mit einem neuen Rüststand einigermaßen in den Griff bekommen, bzw. zumindest ein paar Zentimeter raus geholt.
Durchschnitt Grösse deutscher Männer 2024/25: 1,81m
Allerdings weiß ich nicht, ob da die ganzen islamischen "Passdeutschen" mit gerechnet sind... Die sind generisch deutlich kleiner (1,76m)als traditionelle echte Nord europäische deutsche Männer.
Sollte im schnitt (gauss Kurve) also für deutsche Soldaten reichen... Bei Holländern wäre es knapp (größten Männer weltweit im Schnitt)
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Die Reihen in den PzGrenbtl sind bei weitem nicht voll, da schmerzt jede zusätzliche Einschränkung gleich doppelt, vor allem dann, wenn nicht nur Nachwuchs ausbleibt, sondern auch fertiges Personal die Kompanie, den Zug oder die Gruppe verlassen muss.
Beschränkungen gibt es in anderen Truppengattungen ja auch , z.B. Panzer , Piloten usw . Soldaten die 1,90 m überschreiten haben auch schlechte Karten im Enok oder Eagle V .
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