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(05.03.2026, 22:02)Quintus Fabius schrieb: Über Einsätze der US Streitkräfte in Ecuador:
https://www.youtube.com/watch?v=VFpK8CA5Moo ergänzend Zitat:Gemeinsame Angriffe
US-Streitkräfte unterstützen Ecuador im Kampf gegen Drogen
07.03.2026, 08:57 Uhr
Ecuador ist wichtiger Umschlagplatz für Drogen. Präsident Noboa will das ändern und bezieht nicht nur die eigenen, sondern auch die Streitkräfte der USA in seinen Kampf mit ein. Eine gemeinsame Aktion soll erfolgreich gewesen sein.
Streitkräfte der USA und Ecuadors haben im Rahmen eines laufenden Einsatzes zur Bekämpfung des Drogenhandels gemeinsame Angriffe in dem südamerikanischen Land ausgeführt. Der Leiter des Südkommandos der US-Streitkräfte (Southcom), Francis Donovan, habe auf Befehl von Pentagon-Chef Pete Hegseth "die gemeinsamen Streitkräfte angewiesen, die ecuadorianischen Streitkräfte bei der Durchführung tödlicher Operationen gegen ausgewiesene terroristische Organisationen in Ecuador am 6. März zu unterstützen", erklärte Southcom am Freitag (Ortszeit) bei X. Zu möglichen Todesopfern wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Der rechtsgerichtete Präsident Ecuadors, Daniel Noboa, erklärte auf Instagram, die Angriffe seien auf ein Trainingslager einer abtrünnigen Fraktion der Guerillagruppe Farc gerichtet gewesen. Der Einsatz fand demnach in der nordöstlichen Provinz Sucumbíos nahe der Grenze zu Kolumbien statt.
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Etwa 70 Prozent der Drogen, die von Kolumbien und Peru - dem weltweit größten und zweitgrößten Kokainproduzenten - hergestellt werden, werden über Ecuador verschifft. Ecuador galt einst als eines der sichersten Länder Südamerikas. Seit es zu einer Drehscheibe für den Drogenhandel geworden ist, hat die Gewalt extrem zugenommen. Seit der Machtübernahme Noboas im Jahr 2023 haben Ecuador und die USA ihre Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit verstärkt.
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Hier wird unter anderem über die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Mercosur und der EU diskutiert.
Auf der anderen Seite bastelt DT an einer neue Militärkoalition gegen Drogenkartelle.
Zitat:Trump hat eine neue Militärkoalition gegen Drogenkartelle angekündigt. Bei der Aktion »Schild Amerikas« machen jedoch nur befreundete Länder mit. Die wichtigsten Staats- und Regierungschefs Lateinamerikas fehlen.
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An dem »Schild Amerikas« getauften Treffen am Samstag in Florida nahmen Vertreter von zwölf Ländern in Lateinamerika und der Karibik teil, die Trump nahestehen. Unter den Gästen waren etwa der ultraliberale argentinische Präsident Javier Milei und der Präsident von El Salvador, Nayib Bukele . Nicht vertreten waren dagegen die bevölkerungsreichsten Länder der Region: Brasilien, Mexiko und Kolumbien, die linksgerichtete Regierungen haben.
,,,
Zeichnet sich da eine Spaltung der Lateinamerikaner ab?
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Schlag gegen das Kartell
Zitat:Militär findet 35 Meter langes Drogen-U-Boot im Sumpf
Ecuadorianische Truppen haben im Naturschutzgebiet Cayapas-Mataje an der Grenze zu Kolumbien ein riesiges Semi-U-Boot entdeckt. Das 35 Meter lange Schiff lag versteckt in einem Mangrovensumpf, war mit Tausenden Litern Treibstoff beladen und offenbar bereit für eine lange Schmuggelreise.
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Der selbsternannte Anwärter auf den Friedensnobelpreis wird wieder aktiv:
Zitat:Die USA legen den nächsten Gang ein
Zwei Militäroperationen im amerikanischen "Krieg gegen Drogen" werfen Fragen auf. Trump will eine Militärallianz gegen die Kartelle, doch das könnte nach hinten losgehen.
Im Schatten des Iran-Kriegs eskalieren die USA ihren "Krieg gegen Drogen" in Lateinamerika. Anfang März hielt die US-Regierung unter Leitung von Verteidigungsminister Pete Hegseth die "Amerikanische Konferenz zur Bekämpfung von Kartellen" mit 13 Regierungsvertretern lateinamerikanischer Staaten ab.
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er kann anscheinend nicht genug davon bekommen
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US-Einsatz im Pazifik
Fast 170 Tote bei Angriffen auf mutmaßliche Drogenboote
Zitat:Aktualisiert am 13.04.2026, 12:54 Uhr
Das US-Militär hat am Sonntag erneut mutmaßliche Drogenschmuggler im Pazifik angegriffen. Mehrere Menschen starben, ein Überlebender wird noch gesucht.
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(Video)
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(07.03.2026, 11:26)Kongo Erich schrieb: Zitat:Gemeinsame Angriffe
US-Streitkräfte unterstützen Ecuador im Kampf gegen Drogen
07.03.2026, 08:57 Uhr US Naval Skies über Facebook
Gestern um 10:42
Zitat:On April 7 and 8, 2026, the USS Nimitz (CVN-68) paused its transit to conduct a high-impact Bilateral Engagement with the Ecuadorian Navy, reinforcing maritime security partnerships in the Eastern Pacific. This exercise was far more than a ceremonial "passing exercise"; it focused on the gritty, real-world challenges of Counter-Illegal, Unreported, and Unregulated (IUU) Fishing and narcotics interdiction. By integrating Ecuadorian naval officers onto the Nimitz’s bridge and launching joint search-and-rescue drills, the "Old Salt" of the U.S. fleet acted as a floating classroom and command center. This engagement allowed the two nations to synchronize their "Common Tactical Picture," sharing high-altitude sensor data from the carrier's aircraft with Ecuadorian patrol boats to better track "dark vessels" operating near the Galápagos Marine Reserve.
The April engagement served as a vital bridge for Regional Interoperability during a time of increased maritime tension. For the crew of the Nimitz, working with the Ecuadorian Navy provided invaluable experience in "Small Boat Operations", learning how to coordinate a massive nuclear carrier with the agile, fast-attack craft that define South American coastal defense. The highlight of the two-day event was a series of communication drills that tested the ability of both navies to switch between encrypted channels during a simulated chase of a "high-speed" smuggling target. By the time the Nimitz turned back toward open water on April 8, the engagement had solidified a "united front" against maritime crime, proving that even a legendary warship's most powerful weapon is often its ability to build lasting, human-to-human alliances with regional partners.
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US-Armee im Ostpazifik:
Zitat:US-Militär greift erneut mutmaßliches Drogenboot an
Das US-Militär meldet zwei Tote bei einem Angriff auf ein angebliches Drogenboot im Ostpazifik. Bei solchen Attacken sind inzwischen mehr als 170 Menschen getötet worden.
Aktualisiert am 25. April 2026, 7:31 Uhr
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Ich hatte es schon einmal erwähnt, dass US-Kräfte in Mexiko auch "unter der Hand" bzw. inoffiziell im Einsatz sind. Diese Meldung geht in diese Richtung:
Zitat:In Mexiko verunglückte US-Agenten sollen dort ohne Erlaubnis gearbeitet haben
Zwei mutmaßliche CIA-Agenten sind nach einer Drogenrazzia in Mexiko bei einem Autounfall ums Leben gekommen. [...]
Die Beamten, die Berichten zufolge für die CIA arbeiteten, hatten an einer Razzia gegen mutmaßliche Drogenlabore im nördlichen Bundesstaat Chihuahua teilgenommen. Auf dem Rückweg kam ihr Fahrzeug von der Straße ab. Neben den beiden US-Amerikanern starben auch zwei Mitarbeiter der mexikanischen Ermittlungsbehörde. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hatte eine Untersuchung angeordnet. [...] »Beide besaßen keine formale Akkreditierung für die Teilnahme an operativen Tätigkeiten innerhalb des Staatsgebiets«, so das Ministerium.
https://www.spiegel.de/ausland/cia-in-me...da21109208
Schneemann
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(02.12.2025, 08:45)muck schrieb: Es gibt sowieso keinen Sinn, dass nicht versucht wird, möglichst viele angebliche Drogenkuriere aufzubringen und zwecks Informationsgewinnung auszuquetschen. Das wäre doch aus Sicht der Trump-Regierung wunderbare PR, wenn einer von denen einem US-Gericht kompromittierende Details über die mutmaßliche Beteiligung des venezolanischen Staates an den Drogengeschäften geben könnte. ... Das passt dann wohl auch hier rein:
Zitat:18:18 Uhr
Europäischer Rekord: Spanien bringt Schiff mit 30 Tonnen Kokain auf
Die spanische Polizei hat vor den Kanarischen Inseln 30 Tonnen Kokain auf einem Schiff beschlagnahmt und damit den bislang größten Fund dieser Droge in Europa gemacht. Die 23-köpfige Besatzung des unter der Flagge der Komoren fahrenden Schiffes "Arconian" sei in Untersuchungshaft genommen worden, teilte der Nationale Gerichtshof in Madrid mit. Die Guardia Civil habe den Frachter bereits am 1. Mai abgefangen. Den Wert der Ladung bezifferte das Gericht auf mehr als 812 Millionen Euro. Mit der Menge von 30 Tonnen übertrifft der Fund den bisherigen europäischen Rekord von 25 Tonnen, die die deutsche Polizei im Juni 2024 im Hamburger Hafen sichergestellt hatte. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Kokain auf offener See auf Schnellboote umgeladen und auf das spanische Festland geschmuggelt werden sollte. Bei der Durchsuchung seien zudem Schusswaffen und Munition gefunden worden, hieß es weiter. Sechs der 23 Besatzungsmitglieder hätten sich beim Eintreffen der Beamten versteckt. Sie stammten aus den Niederlanden und Suriname, während die übrigen 17 Seeleute von den Philippinen kämen. An den Ermittlungen waren auch niederländische und amerikanische Behörden beteiligt.
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Zitat:Zwei Tote bei US-Angriff auf angebliches Drogenboot
Erneut hat das US-Militär angebliche Drogenschmuggler im Pazifik angegriffen. Dabei sollen zwei Männer getötet worden sein. Einer habe überlebt.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, sbo
9. Mai 2026, 5:18 Uhr
Bei einem weiteren Angriff auf ein Boot angeblicher Drogenschmuggler im Ostpazifik sind nach Angaben des US-Militärs zwei Männer getötet worden. Bei der Attacke habe es auch einen Überlebenden gegeben, teilte das für die Region zuständige Südkommando (Southcom) auf der Online-Plattform X mit. Deshalb sei die US-Küstenwache für Rettungsmaßnahmen eingeschaltet worden. Es gab zunächst keine Angaben dazu, ob die Person geborgen wurde.
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ich weiß nicht, warum es den Europäern möglich ist, "möglichst viele angebliche Drogenkuriere aufzubringen und zwecks Informationsgewinnung auszuquetschen." während es der viel größeren und bessser ausgestatteten US-Navy und Küstenwache nur möglich sein soll, verdächtige Boote zu versenken.
Ich vermute da eher eine politische Grundsatzlinie dahinter, die wohl durch eine andere (auch ethisch unterschiedliche) Mentalität begründet sein dürfte.
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