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(See) Flugzeugträger der Gerald-R.-Ford-Klasse - Druckversion

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Flugzeugträger der Gerald-R.-Ford-Klasse - Schneemann - 01.02.2026

Über die britischen, russischen und chinesischen Trägerklassen gibt es bereits Stränge, ebenso über verschiedene US-Navy-Klassen bei kleineren Einheiten, insofern könnte es Sinn ergeben, den Trägern der Gerald-R.-Ford-Klasse, immerhin die leistungsstärksten Flugzeugträger der Welt, jenseits des US-Navy-Stranges etwas mehr Platz einzuräumen.
Zitat:Neuester Flugzeugträger der US Navy

Die USS John F. Kennedy sticht erstmals in See

Der zweite Flugzeugträger der Ford-Klasse hat seine Seeversuche begonnen. Als erster der neuen Carrier kann er das Stealth-Kampfflugzeug der US Navy einsetzen. [...] Am 28. Januar stach die USS John F. Kennedy erstmals in See, wie das Werftunternehmen Huntington Ingalls Industries (HII) mitteilte. Die CVN-79 ist der neueste Flugzeugträger der Gerald-Ford-Klasse.

Die Versuche auf dem offenen Meer erfolgen knapp sechs Jahre nach der Taufe des Carriers. Beim Vorgänger, der USS Gerald Ford CVN-78, hatte der Zeitraum nur rund dreieinhalb Jahre gedauert. Dafür kann sie noch nicht die Lockheed Martin F-35C Lightning II einsetzen. [...]

Ein weiterer Unterschied zur USS Ford liegt in der Wahl des Radars. Bei der Kennedy kommt das AN/SPY-6(V)3 von Raytheon zum Einsatz, eine Variante des Systems der Arleigh-Burke-Flugkörperzerstörer. Das Dual-Band-Radar (DBR) der CVN-78 hatte sich als unverlässlich erweisen. Dabei handelte es sich um eine Kombination aus dem AN/SPY-3 und AN/SPY-4, um zwei Frequenzbereiche abzudecken. Beide Carrier der Ford-Klasse verfügen weiterhin über elektromagnetische Katapulte, obwohl US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, die Rückkehr zu den Dampf-Ausführungen anzuordnen.
https://www.flugrevue.de/neuester-flugzeugtraeger-der-us-navy-uss-john-f-kennedy-sticht-erstmals-in-see/

Betrüblich, dass sich die Zeit von der Taufe bis zu den ersten Seeversuchen anscheinend erhöht hat, während Westtaiwan Kriegsschiffe im Akkord baut.

Schneemann


RE: Flugzeugträger der Gerald-R.-Ford-Klasse - Schneemann - 14.03.2026

Auf der Ford hat es wohl einen kleineren Unfall gegeben:
Zitat:Carrier USS Gerald R. Ford Suffers Fire, At Least 2 Sailors Injured [...]

“On March 12, USS Gerald R. Ford (CVN 78) experienced a fire that originated in the ship’s main laundry spaces,” reads a U.S. Central Command statement posted to social media website X. “The cause of the fire was not combat-related and is contained. There is no damage to the ship’s propulsion plant, and the aircraft carrier remains fully operational. Two sailors are currently receiving medical treatment for non-life-threatening injuries and are in stable condition. Additional information will be provided when available.”
https://news.usni.org/2026/03/12/carrier-uss-gerald-r-ford-suffers-fire

Insgesamt gesehen ist es erstaunlich, dass es bislang in den ersten beiden Wochen des Irankriegs keine Unfälle gegeben hat und dass alles recht reibungslos ablief. D. h. dass es so glatt ging, ist auch ein Zeichen für den guten Ausbildungsstand und die Qualität von Crew und Schiff.

Gleichwohl sehe ich das Risiko der Überbelastung, den gerade z. B. die Ford hätte eigentlich nach dem Venezuela-Einsatz nach der Heimat zurückkehren sollen, wurde dann aber postwendend und quasi ohne Pause in den Nahen Osten geschickt. Unter der Hand wurde das auch durchaus von Marine-Offiziellen kritisiert. Sollte es so kommen, dass der Irankrieg Mitte April endet (?) und dass die Ford dann nach Hause zurückkehrt, so wäre sie immerhin seit Juni 2025 faktisch ununterbrochen im Einsatz gestanden.

Schneemann


RE: Flugzeugträger der Gerald-R.-Ford-Klasse - Kongo Erich - 28.03.2026

Der Unfall war wohl so klein, dass " rusty USS Gerald R. Ford" von Kreta aus nach Split (Spezialwerft für technisch anspruchsvolle Reparaturen) schippert, und danach in die Heimat soll
[Bild: https://www.vol.at/2026/03/vwCNhg9KY1SlZg4HHhC0-1.jpg]


RE: Flugzeugträger der Gerald-R.-Ford-Klasse - Schneemann - 29.03.2026

Naja, dass ein Schiff Rostspuren zeigt, nachdem es seit acht Monaten kreuz und quer im Einsatz ist auf den Weltmeeren, ist im Grunde nichts neues. Solche Rostspuren sieht man auch an anderen Schiffen, etwa Zerstörern der Arleigh Burke-Klasse, wenn diese nach vielen Monaten mal wieder heimatliche Gefilde anlaufen.

Uns, da unsere Schiffe eher wenige lange Einsätze bestreiten, erscheint das dann allerdings als "heruntergewirtschaftet". Aber nur als Vergleich: Als z. B. die Mecklenburg-Vorpommern 2023 die Roosevelt begleitete, war auch die deutsche Fregatte etwas angerostet. Soll ja sowas wie Korrosion durch Salzwasser geben... Wink

Schneemann