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Szenario Nordkorea vs. Südkorea - Druckversion

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- tienfung - 01.12.2010

hunter1 schrieb:
Zitat:Hier paar Landungen aufm Träger, darunter auch nen südkoreanischer Jet.

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.youtube.com/watch?v=nmq2VKT3AY0">http://www.youtube.com/watch?v=nmq2VKT3AY0</a><!-- m -->
Wo siehst Du da einen südkoreanischen Jet? Ich seh da nur Hornets. Allenfalls hockt da ein südkoreanische Pilot drin.

Sorry mein Fehler, hatte mir auf dem Jet von 0,13:0,15 ein Ying-Yangzeichen eingebildet. :oops:


- Juhu - 01.12.2010

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,732144,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 44,00.html</a><!-- m -->

Weiter gehts.


- Erich - 01.12.2010

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.marineforum.info/html/daily_news.html">http://www.marineforum.info/html/daily_news.html</a><!-- m -->
Zitat:...
30 November

....

THE KOREAS
On the third day of the joint military exercises in the Yellow Sea, South Korean and US Navy ships held a maritime interdiction drill and air defensive exercises. Scenario reportedly involved a North Korean ship that violated the Northern Limit Line, resulting in an Allied operation to inspect it for weapons of mass destruction.

....


01 December

...

THE KOREAS

* The US Navy is seeking charter of a medium-range oil tanker to move at least 30,000 tonnes of jet fuel from Japan to South Korea.
* South Korea reportedly would like another joint exercise with the US Navy in the Yellow Sea before the end of the year.


UPCOMING / PLANNED EVENTS

THE KOREAS (06 Dec)
Yonhap: South Korea is planning large-scale artillery firing exercises in 29 locations along the coast, including the offshore islands between 6 and 12 December.
...
(noch mehr news auf der hp des MF und im neuen Heft !)


- upmeier - 03.12.2010

mal was zu lächeln aus südkorea.der designierte verteidigunsminister präsentiert thermosflaschen als angebliche nordkoreanische granaten
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,732672,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 72,00.html</a><!-- m -->
hab mal meine thermosflasche nach gemessen Durchmesser der flasche ist 76mm.wie haben die nordkoreaner fertig gebracht dass man diese Dinger als granaten verwenden kann und diese auch noch rund 17-18km fliegen können :?:


- Venturus - 03.12.2010

Ach, bei Nordkorea würde mich nicht mal das wundern. Wer mit alten Autoreifen seine Züge befeuert, der würde auch Thermosflaschen als Munition verwenden. Wobei Artilleriemunition vermutlich eine der wenigen Dinge sind, an denen in NK kein Mangel besteht. :roll:


- Erich - 05.12.2010

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.marineforum.info/html/wochenschau.html">http://www.marineforum.info/html/wochenschau.html</a><!-- m -->
Zitat:Die gemeinsamen Übungen von südkoreanischer Marine (ROK Navy) und US Navy im Gelben Meer wurden planmäßig am 1. Dezember beendet.

Sie waren begleitet von nordkoreanischen Kriegsdrohungen und chinesischen Protesten. Kurz vor Übungsbeginn hatte Nordkorea allerdings zusätzliche Küsten-FK-Batterien und Mehrfachraketenwerfersysteme sowie Flugabwehr-FK SA-2 in Stellung gebracht und seine Marineeinheiten (8. Marinekommando) in der betroffenen Region in Alarmbereitschaft versetzt. Zu neuen Zwischenfällen an der umstrittenen Seegrenze kam es allerdings nicht; die übenden Einheiten hielten hier aber auch deutlichen Abstand.

Die ROKN hatte nach offiziellen Angaben nur zwei Zerstörer, ein Wachschiff und ein Seefernaufklärungsflugzeug abgestellt. Angesichts der Teilnahme der kompletten GEORGE WASHINGTON Carrier Strike Group der US Navy sind allerdings Zweifel an dieser Anzahl angebracht. Informationen zum genauen Übungsverlauf blieben relativ spärlich. Als Übungsinhalte wurden u.a. Flugabwehr und Luftraumverteidigung sowie Maritime Interdiction genannt. In einem Szenario soll das Überqueren der Seegrenze durch ein nordkoreanisches Schiff simuliert worden sein; dieses wurde dann abgefangen und auf Massenvernichtungswaffen durchsucht.

Um den Druck auf Nordkorea aufrecht zu halten, würde Südkorea gern noch vor Jahresende eine weitere Übung mit der US Navy im Gelben Meer durchführen. Ob die USA diesem Ansinnen folgen werden, bleibt allerdings abzuwarten. Zunächst einmal sind ausschließlich südkoreanische Manöver geplant. Ab dem 6. Dezember sind vor den Küsten Südkoreas 29 militärische Sperrgebiete eingerichtet, in denen vermutlich Schießabschnitte geplant sind. Ein solches Schießen sollen ROK Navy Einheiten offenbar auch vor der Insel Daecheong durchführen, die wie das von Nordkorea beschossene Yeonpyeong weit nördlich der Demarkationslinie in von Nordkorea beanspruchten Gewässern liegt. Nach Yeonpyeong (und vermutlich auch den anderen, ähnlich ausgesetzt liegenden Inseln) wurden zusätzliche 130-mm Mehrfachraketenwerfersysteme verlegt.
da fragt man sich doch, ob diese provokatorischen Schießübungen im umstrittenen Seegebiet wirklich sein müssen ...


- Nightwatch - 05.12.2010

Natürlich müssen sie sein!
Wann wirst du es endlich mal begreifen, das dich Appeasement keinen Schritt weiterbringt?
Im Angesicht des Feindes muss eine Linie gezogen werden hinter die man nicht zurückweicht, egal ob es dem Feind passt oder nicht.
Wer nicht den Mut findet für etwas einzustehen sondern immer gleich zurückweicht wird am Ende wenn es wirklich drauf ankommt nicht mehr in der Lage sein sich bis zum letzten Mann und Quadratmeter zu verteidigen.
Nordkorea akzeptiert die international anerkannte Grenze nicht?
Klasse, das heißt für Südkorea dort Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr die Fahne hochzuhalten.
Selbstvertständlich inklusive Manöver mit allem drum und dran.
Alles andere bedeutet Nachgeben und wird den Norden nur bestärken.


- Erich - 05.12.2010

:roll: Ich hab mal ein paar Buchstaben ausgewechselt:

Wann wirst du es endlich mal begreifen, das dich Appeasement keinen Schritt weiterbringt?
Im Angesicht des Feindes muss eine Linie gezogen werden hinter die man nicht zurückweicht, egal ob es dem Feind passt oder nicht.
Wer nicht den Mut findet für etwas einzustehen sondern immer gleich zurückweicht wird am Ende wenn es wirklich drauf ankommt nicht mehr in der Lage sein sich bis zum letzten Mann und Quadratmeter zu verteidigen.
Südkorea akzeptiert die international anerkannte Grenze nicht?
Klasse, das heißt für Nordkorea dort Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr die Fahne hochzuhalten.
Selbstvertständlich inklusive Manöver mit allem drum und dran.
Alles andere bedeutet Nachgeben und wird den Süden nur bestärken.


kapierst Du immer noch nicht, dass man solche Dinge besser am Verhandlungstisch löst, also an einer bestreitbaren Maximalforderung fest zu klammern?


- Nightwatch - 05.12.2010

Da gibt es nichts zu verhandeln!
Der Feind hat Unrecht, wir sind im Recht, damit hat es sich.
Wir gehen nicht zurück nur weil irgendein durchgeknallter Diktator meint er könne uns rumschuppsen.
Es ist nicht Nordkorea das Seegrenzen nach Lust und Laune festzulegen hat.
Diese Grenzen bestehen seit dem Koreakrieg, wenn das dem Norden nicht passt muss er Krieg führen, der Süden darf hier keinen Meter zurückweichen. Sonst wird man am Ende garnichts mehr verteidigen können und wollen.
Appeasement führt stehts in die Katastrophe, gefragt ist Standhaftigkeit.


- Erich - 05.12.2010

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.de.rian.ru/politics/20101203/257805267.html">http://www.de.rian.ru/politics/20101203/257805267.html</a><!-- m -->
Zitat:Südkorea droht dem kommunistischen Norden mit Bombardements
Thema: Artilleriegefecht zwischen Nord- und Südkorea

13:08 03/12/2010
© REUTERS/ Kim Jae-Hwan
MOSKAU, 03. Dezember (RIA Novosti).
...
Der Feind hat Unrecht weil er der Feind und schwach ist ...
die von einem UNO-Vertreter einseitig festgelegten Grenze an der Northern Limit Line (NLL) wurde von den Nordkoreanern nicht anerkannt.
Sie greift weit über die anerkannte militärische Demarkationslinie nach Norden aus.


- Shahab3 - 05.12.2010

Nightwatch schrieb:Da gibt es nichts zu verhandeln!
Der Feind hat Unrecht, wir sind im Recht, damit hat es sich.
Wir gehen nicht zurück nur weil irgendein durchgeknallter Diktator meint er könne uns rumschuppsen.
Es ist nicht Nordkorea das Seegrenzen nach Lust und Laune festzulegen hat.
Diese Grenzen bestehen seit dem Koreakrieg, wenn das dem Norden nicht passt muss er Krieg führen, der Süden darf hier keinen Meter zurückweichen. Sonst wird man am Ende garnichts mehr verteidigen können und wollen.
Appeasement führt stehts in die Katastrophe, gefragt ist Standhaftigkeit.

Irgendwas sagt mir, dass mit "wir", "uns" und "man" nicht die Koreaner gemeint sind. Verteidigen wir etwa schon wieder irgendwelche westlichen Werte in Ostasien? :lol:

Ein Krieg liegt nicht im Interesse der Koreaner aus Süd und Nord. Aber das scheint Dir ja herzlich egal sein.


- Mondgesicht - 05.12.2010

Erich schrieb:Der Feind hat Unrecht weil er der Feind und schwach ist ...
die von einem UNO-Vertreter einseitig festgelegten Grenze an der Northern Limit Line (NLL) wurde von den Nordkoreanern nicht anerkannt.
Sie greift weit über die anerkannte militärische Demarkationslinie nach Norden aus.
Genau das ist die Crux.

Was tun? Zuckerbrot und Peitsche?
Nur hart sein hilft jedenfalls nicht weiter.
Ziel kann es nur sein den Status Quo zu verteidigen.


- Erich - 05.12.2010

Mondgesicht schrieb:...
Ziel kann es nur sein den Status Quo zu verteidigen.
was ist am "Status Quo" so wichtig, dass er um den Preis eines Krieges mit hundertausenden von Toten verteildigt werden muss?

Hinter dem "Status Quo" stehen andere Fragen - die eigentlichen Interessen. Und die sind im Länderdossier zu Korea auch dargelegt. Es geht um "Blaue Krabben" .... also reine Wirtschaftsinteressen, von denen bei einem Krieg (der wesentlich mehr kostet als die Gewinne der Krabbenproduktion sind) auch nichts übrig bleibt.

Daher haben Nichtregierungsorganisationen vorgeschlagen, eine gemeinsam genutzte Fischereizone entlang der NLL einzurichten – allerdings sperrt sich Südkoreas Regierung gegen diesen Vorschlag.
Sie will eine Einigung an der Demarkationslinie zur See nur im Rahmen einer umfassenden Vereinbarung.

Und da frag ich mich - warum nicht mit Mosaiksteinen anfangen, um das Puzzle zusammen zu legen?


- Nightwatch - 05.12.2010

Erich schrieb:Der Feind hat Unrecht weil er der Feind und schwach ist ...
die von einem UNO-Vertreter einseitig festgelegten Grenze an der Northern Limit Line (NLL) wurde von den Nordkoreanern nicht anerkannt.
Sie greift weit über die anerkannte militärische Demarkationslinie nach Norden aus.
Der Feind hat immer Unrecht. Sonst wäre er nicht der Feind.
Es ist vollkommen gleichgültig welche Grenzen von wem nicht anerkannt wurden.
Das sind so unsere Grenzen wie wir sie festgelegt haben und damit hat es sich. Diese Grenzen müssen verteidigt werden so wie sie sind. Ein Zurück kann es nicht geben, da dies nur ein weiteres Zuürckgehen zur Folge hätte.
Appeasment funktioniert nicht.
Nordkorea hat unseren Willen zu akzeptieren oder muss Krieg führen. Eine andere Ausgangsbasis kann es nichts geben, sonst wird Südkorea nur noch mehr Angriffe durch den Norden erleiden.

Erich schrieb:was ist am "Status Quo" so wichtig, dass er um den Preis eines Krieges mit hundertausenden von Toten verteildigt werden muss?
Der Status Quo garantiert die Freiheit Südkoreas und stellt das Bollwerk der westlich zivilisierten Welt gegen die Hölle auf Erden dar.
Aber klar, Menschen wie du müssen wohl tatsächlich ernsthaft fragen warum die Freiheit denn verteidigt werden muss.


- Erich - 05.12.2010

Quatsch:
"Freiheit Südkoreas verteidigen" - so ein hanebüchener Unsinn kann in dem Zusammenhang nur einem US-Amerikaner einfallen - ich erinnere mich an den Thekennachbarn, der vor einigen Jahren aus den USA mit dem Motorrad nach Deutschland zum Besuch fahren wollte .... sobald der Krieg dort vorbei ist.
Es geht um einige Quadratkilometer Meeresfläche, konkret um ein paar Krabben - und sonst um nichts !!!!