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Re: Ukraine - Erich - 23.03.2014

die Pipelines vom Iran in die Türkei <!-- m --><a class="postlink" href="http://greatgame.no.sapo.pt/mapas/PIPELINE.jpg">http://greatgame.no.sapo.pt/mapas/PIPELINE.jpg</a><!-- m -->
innerhalb der Türkei <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.geni.org/globalenergy/library/national_energy_grid/turkey/graphics/botasmap.gif">http://www.geni.org/globalenergy/librar ... tasmap.gif</a><!-- m -->
und weiter in die Ukraine <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.gasreview.de/wp-content/uploads/2012/09/Major_russian_gas_pipelines_to_europe.png">http://www.gasreview.de/wp-content/uplo ... europe.png</a><!-- m -->
und nach Europa bestehen schon (und die Türkei wird sich einen Deibel drum scheren, ob sie jetzt Gas aus Aserbaidschan oder dem Iran über diese Pipelines in die Ukraine schickt)


Re: Ukraine - Luetzow - 23.03.2014

Ja die EINE Leitung führt in die Türkei für iranisches Gas. Die Türkei gehört aber auch nicht zur EU und unterliegt nicht den Sanktionen der EU. Außerdem warum sollte der Iran der EU helfen einen Wirtschaftskrieg gegen Russland zu führen? Es ist wohl eher wahrscheinlicher das der Iran die Gelegenheit nutzen wird um gemeinsam mit Russland den Gaspreis in die Höhe zu treiben und die wirtschaftliche Zusammenarbeit auszubauen.
Aber wir werden ja sehen...leider.

Edit: Dir ist aber klar das die Bluestream durch Russland führt?

Außerdem sollte man vielleicht bedenken , je mehr Zwischenhändler (sprich Durchleitungsländer) je teurer das Gas. Die Ukraine kann doch jetzt schon nicht mehr bezahlen.


Re: Ukraine - Mitleser - 23.03.2014

Diese ganzen Optionen und Ideen sind derart absurd, dass es schon wieder Hoffung auf eine Einigung macht.


Re: Ukraine - Erich - 23.03.2014

Luetzow schrieb:...
Edit: Dir ist aber klar das die Bluestream durch Russland führt?
Bluestream schon, aber es führt auch eine Leitung über Bulgarien und Rumänien - und der Iran hat durchaus Interesse, sein Gas los zu werden. Da könnte eine "stillschweigende" Kooperation durchaus denkbar sein, zumal sich ja eine Einigung im Atom-Streit abzeichnet.


Re: Ukraine - Luetzow - 23.03.2014

Die Einigung im Atomstreit ist sogar sehr wahrscheinlich. Russland wird dem Iran an Atomtechnik einfach liefern was es braucht und Russland vermarktet das iranische Gas zu "günstigen" Preisen.

Fall es Gemecker aus der westlichen Ecke gibt wird der Iran einfach sich der Ukraine anschliesen und aus dem Atomwaffensperrvertrag aussteigen...scheint ja für den Westen kein Problem mehr zu sein.


Re: Ukraine - Patriot - 24.03.2014

Kleiner Exkurs zum Thema NPT:

Luetzow schrieb:Fall es Gemecker aus der westlichen Ecke gibt wird der Iran einfach sich der Ukraine anschliesen und aus dem Atomwaffensperrvertrag aussteigen...scheint ja für den Westen kein Problem mehr zu sein.

Das geht rein rechtlich nicht so einfach wie es auf den ersten Blick erscheint.
Zwar gibt es im Vertrag eine Ausstiegsklausel im Art. X Abs. 1 NPT, jedoch greift diese nicht bzgl. einer tatsächlichen Entpflichtung des jeweiligen Staates vom Vertragsinhalt. Ein Nichtverbreitungsregime, welches dauerhaft darauf abzielt die Welt langfristig so weit es geht frei von Kernwaffen zu halten, hat wenig Sinn, wenn es allein auf eine vertragliche Basis gestellt wird. Daher geht man im Völkerrecht davon aus, dass die Nichtverbreitung, unabhängig vom Vertrag als solchen(welcher aktuell von fast allen Staaten der Welt unterzeichnet worden ist und auch technisch normbildenden Charakter hat), bereits universelles Gewohnheitsrecht darstellt und somit das generelle Prinzip und die Zielsetzung auch außerhalb vom Vertrag, global und universell Wirkung entfalten. Eine Ausstieg aus dem Vertrag würde letztlich ins Leere laufen. Gleiches gilt übrigens für die Staaten die nie beigetreten sind. Auch diese sind (eigentlich) an den Inhalt gebunden. Wie es aber im Völkerrecht leider so ist, hängt der Grad der Toleranz und Akzeptanz gegenüber Verstößen von der Macht der jeweiligen Staaten ab. Da die Iraner es sich politisch, wirtschaftlich und militärisch nicht erlauben können auf diese Regeln zu pfeifen, würde es ihnen am Ende nur ärger einbringen und sie auf eine Stufe mit Nordkorea stellen(die ja 2003 "ausgestiegen" sind). Gleiches gilt für die Ukraine. Der Rest der Welt würde es schlicht und einfach nicht akzeptieren und damit würde ihr Ausstieg faktisch nicht gelten. Es würden die entsprechenden Strafen folgen, ob mit oder ohne Unterzeichnung/Ratifikation des Vertrages.


Re: Ukraine - Luetzow - 24.03.2014

<!-- m --><a class="postlink" href="http://de.ria.ru/society/20140324/268108034.html">http://de.ria.ru/society/20140324/268108034.html</a><!-- m -->

Versöhnliche Töne aus Kiew/Berlin, gut dass sich die Russische Bevölkerungsminderheit keine Sorgen mehr machen muss.

Zitat:„Ich würde all meine Beziehungen geltend machen und die ganze Welt erheben lassen, damit von Russland nur ausgebrannter Boden übrig bleibt“, sagte Timoschenko in einem am Montag bei YouTube veröffentlichten zweiminütigen Video. Timoschenko selbst bestätigte auf ihrer Twitter-Seite die Echtheit des Gesprächs, dessen Mitschnitt auch auf dem Internetportal vesti.ru abrufbar ist.

„Ich bin selber bereit, eine Maschinenpistole in die Hand zu nehmen… um diese Hunde samt ihres Anführers kalt zu machen“, sagte Timoschenko seinem Gesprächspartner bei der Erörterung der Lage auf der von Kiew an Moskau abgespaltenen Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Sie bedauerte, dass sie nicht dabei gewesen war und die Prozesse nicht selbst leiten konnte. „Einen Dreck statt Krim hätten sie (Russen) von mir bekommen“, schimpfte Timoschenko.

Schufritsch solidarisierte sich mit der Ex-Regierungschefin und fragte, was mit acht Millionen Russen auf dem Territorium der Ukraine passieren sollte, die alle Schurken seien. Timoschenko zufolge könnten dagegen nur Atomwaffen helfen.

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.youtube.com/watch?v=5vT_FMlstaQ">http://www.youtube.com/watch?v=5vT_FMlstaQ</a><!-- m -->

Youtube: Telefonmitschnitt samt Übersetzung.


Re: Ukraine - Erich - 24.03.2014

das halte ich für reine und böswillige Propaganda - und dazu bestimmt, die Ukraine bei der eigenen russischen Bevölkerung als "die Bösen" hinzustellen


Re: Ukraine - Luetzow - 25.03.2014

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/timoschenko-telefonat-putin-in-die-stirn-schiessen-a-960554.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 60554.html</a><!-- m -->

Zitat:Auf der Aufnahme ist die Stimme Timoschenkos zu hören, sie spricht mit Nestor Schufritsch, einem langjährigen Weggefährten. Beide hegen offenbar keinen Verdacht, dass sie abgehört werden. Zumindest fällt Timoschenkos Wortwahl wenig staatsmännisch aus. Sie sei "bereit, eine Maschinenpistole in die Hand zu nehmen und diesem Drecksack in die Stirn zu schießen", sagt die Oppositionsführerin.
...
Timoschenkos Tirade geht noch weiter. Man müsse zu den Waffen greifen und die Russen "fertig machen, zusammen mit ihrem Anführer". Timoschenko benutzt für die Russen dabei die abfällige Bezeichnung "Kazap". Überhaupt würzt sie den Dialog mit allerlei russischen Schimpfworten, die mit deutschen Begriffen wie "verdammt", "Dreck" oder "russische Hunde" eher harmlos übersetzt sind.

Brisant wird es noch einmal gegen Ende des Gesprächs. Schufritsch fragt, wie man denn in Zukunft mit den "acht Millionen Russen auf dem Territorium der Ukraine" umgehen solle, worauf Timoschenko antwortet, man solle "sie mit Atomwaffen erschießen".

Via Twitter hat Timoschenko inzwischen zu dem abgehörten Telefonat Stellung bezogen. Die Unterredung mit Schufritsch habe tatsächlich stattgefunden, ihre Aussage über die acht Millionen Russen sei allerdings "eine Montage. Tatsächlich habe ich gesagt: Die Russen in der Ukraine sind auch Ukrainer."

Ja ne ist klar..."Die Russen in der Ukraine sind auch Ukrainer." passt auch super zum restlichen Tenor des Gesprächs.
Abgesehen davon , hat der Spiegel das "Gespräch" selbst schon erheblich "schöngeschrieben" ums höflich zu formulieren.

<!-- m --><a class="postlink" href="http://de.ria.ru/politics/20140325/268110240.html">http://de.ria.ru/politics/20140325/268110240.html</a><!-- m -->

Zitat:Das ukrainische Innenministerium hat den Tod des Nationalisten Alexander Musytschko (alias „Sascha Belyi“ bzw. "Saschko Bilyi") bestätigt. Der radikale Politiker und Koordinator des nationalistischen Rechten Sektors sei bei einem Sondereinsatz im Raum Rowno von der Polizei erschossen worden.

Tja ... die Revolution frisst ihre Kinder...

Zitat:Der Verdächtige habe versucht zu fliehen und habe das Feuer das die Polizei eröffnet. Ein Polizist sei verletzt worden. Bei einem Schusswechsel sei Musytschko erschossen worden. Drei weitere Verdächtige seien festgenommen und mehrere Kalaschnikow-Sturmgewehre und PM-Pistolen seien sichergestellt worden.

Das Stadtgericht der Stadt Jessentuki im russischen Nordkaukasus hatte am 12. März einen Haftbefehl gegen Musytschko erlassen. Der 51-Jährige steht im Verdacht, während des Tschetschenien-Kriegs gefangene russische Soldaten gefoltert und mindestens 20 von ihnen auf brutale Weise umgebracht zu haben.

"Geschichte wiederholt sich...das erste Mal als Tragödie und das zweite Mal als Farce" (Ernst Röhm)

(bei dem Autor kann ich mich irren) :lol:


Re: Ukraine - Mitleser - 25.03.2014

Luetzow schrieb:....
Tja ... die Revoltion frisst ihre Kinder...

Seit dem 11. September heißt es korrekter "die Reaktion beißt ihre Väter" ....


Re: Ukraine - Luetzow - 25.03.2014

Schön finde ich ja auch die Phrasen unserer Regierung zu Swoboda ...es wird geleugnet das es Neofaschisten sind. Gern werden sie als rechtspopulistisch und nationalistisch umschrieben. (So von dem Staatsminister im Auswertigen Amt - Michael Roth)
Dies ist schon so dämlich , dass es sogar der rechtspopulistischen und nationalistischen FPÖ sauer aufstößt.


<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/616403_Strache-haelt-EU-Sanktionen-gegen-Putin-fuer-unnoetig.html">http://www.wienerzeitung.at/nachrichten ... oetig.html</a><!-- m -->

Zitat:Als "besonders bemerkenswert" bezeichnete am Mittwoch der Wiener FPÖ-Stadtrat David Lasar zudem, dass "in der neuen ukrainischen Regierung offenbar eine Neonazi-Partei vertreten sei, die völlig ungeniert und offen mit der NS-Vergangenheit sympathisiert". "Unfassbar" sei auch die Tatsache, dass Jurij Michalchyschyn, der Chefpropagandist dieser Partei ("Swoboda"), eine Denkfabrik mit dem Namen "Joseph Goebbels Forschungszentrum für Politik" gegründet hat. "Bei so viel Chuzpe bleibt einem wirklich die Spucke weg", so Lasar.

Fehlt nur noch die Verleihung des "Rudolf - Hess - Friedenspreises" an Frau Merkel.


Re: Ukraine - Mitleser - 25.03.2014

War der zurückgetretene Verteidungsminister nicht ein Swoboda-Mann ?
Dann noch die Exekution Alexander Musytschkos.
Möchte man die nicht vorzeigbaren Mitstreiter loswerden ?


Re: Ukraine - Luetzow - 16.04.2014

<!-- m --><a class="postlink" href="https://www.youtube.com/watch?v=ny1ysLQXSRs&feature=player_embedded">https://www.youtube.com/watch?v=ny1ysLQ ... r_embedded</a><!-- m -->

Das nenn ich Mut!

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-panzer-der-ukrainischen-armee-wechseln-seiten-a-964690.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 64690.html</a><!-- m -->

Zitat:Die ukrainischen Soldaten sollen in der Ostukraine eigentlich für Ruhe sorgen - doch ihre Unterstützung für die neue Regierung in Kiew schwindet. In Kramatorsk haben am Mittwochmorgen sechs Panzer der ukrainischen Armee die Seiten gewechselt.

Mit russischer Flagge und der Fahne der Region Donezk fuhren sie unter den erstaunten Blicken der Bevölkerung durch die Stadt. Ein paar Menschen jubelten ihnen zu.

"Wir haben seit Wochen nichts Vernünftiges zu essen bekommen, Kiew hat uns vergessen. Jetzt reicht es uns", rief einer der Soldaten. "Wir sind das Volk", rief ein anderer. Auf jedem der alten Panzer saßen rund ein Dutzend ukrainische Soldaten.

Sollten die Nationalgarde und die Milizen wirklich auf die Leute der Ostukraine schiessen, dann ist der Bürgerkrieg perfekt.

Wer hierbei bei von Terroristenbekämpfung redet, hat seinen Verstand schon lange abgegeben.

<!-- m --><a class="postlink" href="http://de.ria.ru/society/20140416/268289986.html">http://de.ria.ru/society/20140416/268289986.html</a><!-- m -->

Zitat:Der Mann, der sich nach der Besetzung des Polizeireviers in der ostukrainischen Stadt Gorlowka durch die Selbstverteidigung Mitte April als ein „Oberstleutnant der russischen Armee“ vorgestellt hat, ist ein ukrainischer Friedhofsdieb. Das meldete die ukrainische Agentur UNIAN am Mittwoch unter Berufung auf das Internetportal Ostrow.

<!-- m --><a class="postlink" href="http://de.ria.ru/security_and_military/20140416/268291000.html">http://de.ria.ru/security_and_military/ ... 91000.html</a><!-- m -->

Zitat:Von der Krim abgezogene und im Osten der Ukraine eingesetzte Soldaten der ukrainischen Armee verweigern den von den Machthabern in Kiew erteilten Schießbefehl....
„Heute Morgen begann die Offensive. In Kramatorsk (zwölf Kilometer von Slawjansk – Anm. der Redaktion) sahen wir aber friedliche Einwohner. Sie teilten uns mit, dass es hier keine Besatzer gibt. Sie versorgten uns mit Essen und unterhielten sich mit uns“, sagte ein Soldat, der anonym bleiben wollte.
„Wir werden den Befehl nicht erfüllen, auf diese Menschen zu schießen. Jemand von uns beschloss, auf ihre Seite überzugehen. Andere bewahren Neutralität. Wir warten ab, was dann passiert“, sagte er...
Auf die Frage, wie lange sie im Gebiet Donezk bleiben werden, sagte er: „Bis zum Referendum. Wir werden die friedlichen Bürger schützen.“ Ein Referendum über den künftigen Status des Gebiets Donezk ist zum 11. Mai angesetz



Re: Ukraine - Erich - 30.04.2014

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ukraine-uebergangspraesident-setzt-armee-in-kampfbereitschaft-12917593.html">http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 17593.html</a><!-- m -->
Zitat: Ukraine: Übergangspräsident setzt Armee in Kampfbereitschaft

Regierung ohne Kontrolle
Milizen sollen Ostukraine retten

30.04.2014 · Der ukrainische Übergangspräsident Turtschinow hat bestätigt, über Landesteile im Osten die Kontrolle verloren zu haben. Seinen Sicherheitskräften warf er Versagen vor. Nun will er Milizen aus Freiwilligen gründen.
...



Re: Ukraine - Luetzow - 30.04.2014

Der hellste ist der Typ aber nicht gerade. Statt sich mal zu überlegen warum ihm die eigegen Leute weglaufen, versucht er lieber "Freikorps" aufzustellen.
Eventuell ist es aber auch genau der Grund warum die Menschen genug von der "Regierung" haben. Wer die Armee gegen seine eigene Bevölkerung in Marsch setzt verspielt nun mal vertrauen. Dann kann es ganz schnell sein das die 70% passive Masse des Volkes eine Entscheidung für eine Seite trifft.
Selbst Janukowitsch war nicht so dämlich das Militär zu hilfe zu rufen, bzw. dies weigerte sich schon damals etwas zu unternehmen. Daraus hätte man vielleicht was lernen können...

Abgesehen davon verstößt der Plan Milizen aufzustellen massiv gegen das Genver Abkommen. Man könnte meinen die legen es darauf an das es 25.05. keine Wahlen gibt, sondern einen Ausnahmezustand.