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Euro, die EU-Währung - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Blickpunkt Europa und der Westen (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=89) +--- Forum: Sicherheitspolitik und Wirtschaft (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=93) +--- Thema: Euro, die EU-Währung (/showthread.php?tid=2848) |
RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 14.11.2025 Der Club wird größer - der Euro wird in Bulgarien am 1. Januar 2026 eingeführt. Ab dem Zeitpunkt der Einführung des Euro erfolgt der Umtausch von bulgarischen Lewa (BGN) in Euro zum offiziellen Wechselkurs von 1,95583 BGN für 1 Euro Zitat:Ab 2026: Bulgarien bekommt den Euroich denke, das ist nicht nur für Münzsammler bzw. Numismatiker und Reisende bzw. Urlauber interessant. Umso erstaunlicher, dass das im Forum irgendwie vorüber geht. Der Bundestag hat schon vor längerer Zeit die Einführung des Euro in Bulgarien begrüßt. Die IHK Regensburg - die sind in Deutschland über die "Donau-Schiene" am nächsten "real dran" informiert über die wirtschaftliche Bedeutung Bulgariens für Deutschland. Rein geographisch - Bulgarien passt zu Griechenland und erweitert so den Binnenmarkt innerhalb des Euro. Und sonst? a) ich verspreche mir eine Stabilisierung der Wirtschaft und damit der bulgarischen Eingliederung in die EU b) wenn der Wert einer Währung die Wirtschaftskraft wiederspiegelt, dann gewinnt der Euro etwas dazu c) und ich warte jetzt auf die Unkenrufe, die vom schwächsten Glied in der Kette palavern und den Euro untergehen sehen ... RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 19.11.2025 Die EZB warnt vor einem Überschwappen der US-Probleme: Zitat: EZB schlägt Alarm: Warnung vor „beispiellosen Schocks“ – auch Insolvenzen möglich RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 15.12.2025 (24.05.2012, 22:13)Tiger schrieb: Der ®Austritt von Griechenland aus der Euro-Zone und wohl auch der EU ist beschlossene Sache:es ist immer wieder schön, sich voreilige Grabreden in Erinnerung zu rufen: Zitat:Rettungspaket aus 2010 RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 22.12.2025 (14.11.2025, 22:40)Kongo Erich schrieb: Der Club wird größer - der Euro wird in Bulgarien am 1. Januar 2026 eingeführt. ...mit dem Thema befasst sich Aktuell die NZZ: Bulgarien und der Euro: Kann das gutgehen? Ein Land mit zweifelhaftem Rechtsstaat hat ab Januar die gemeinsame Währung Zitat:Inmitten einer neuen innenpolitischen Krise und von Strassenprotesten, die sich gegen den Oligarchen Deljan Peewski richten, schickt sich das ärmste Land der EU an, der Euro-Zone beizutreten. Doch die Devise zu Bulgarien lautet: zu klein, um Schaden anzurichten.und mit dem Euro wird Bulgarien auch eine stabile Währung erhalten - zu groß, um durch innenpolitische Wirren in Probleme zu geraten! RE: Euro, die EU-Währung - lime - 22.12.2025 (22.12.2025, 19:43)Kongo Erich schrieb: mit dem Thema befasst sich Aktuell die NZZ: Und wieder einmal wird der Euro gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung eingeführt. Ab 2026 wird es zu massiven Preissteigerungen in Bulgarien kommen. RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 26.12.2025 Zitat:Wechselkurs: „Der starke Euro frisst sich Stück für Stück in die Marge“abgesehen davon, dass die Aufwertung gegenüber dem US-Dollar auch der seit Jahren beobachteten schleichenden und immer stärkeren US-Wirtschaftskrise geschuldet ist - und damit alle internationalen Geschäfte betrifft, die in US-$ gehandelt werden. Es gilt allen Jammer- und Unkenrufen zum Trotz: Die Exporte in die Euro-Staaten machen nach wie vor den Löwenanteil des deutschen Außenhandels aus: Für das Jahr 2024 betrugen die Exporte aus Deutschland insgesamt Waren im Wert von 1.556 Mrd. Euro. Davon gingen 1.060,8 Mrd. Euro nach Europa, und hier wieder 846,2 Mrd. Euro in die EU - wovon wiederum 589,2 Mrd. Euro in die Euro-Zone gingen. Nach ganz Asien (also inclusive China, Japan usw.) wurden Waren im Wert von 232,1 Mrd. Euro exportiert, nach ganz Amerika (also inclusive den USA, Kanada und Lateinamerika) waren es nur Waren im Wert 219 Mrd. Euro. (Quelle) Um es in Prozentualen Angaben auszudrücken: 2/3 aller deutschen Exporte gehen nach Europa. Rund 80 % davon gehen in die EU, und wieder 2/3 der EU-Exporte in die Euro-Länder. Alle asiatischen und amerikanischen Länder zusammen erreichen nicht annähern das Niveau der Euro-Zone. Es liegt also im wohlverstandenen eigenen Interesse, den Austausch innerhalb Europas, innerhalb der EU und insbesondere innerhalb der Euro-Staaten zu fördern und zu stärken. Und der Trend ist ungebrochen: Zitat:In die Staaten der Eurozone wurden alleine im September 2025 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 51,4 Milliarden Euro (+1,4 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 38,9 Milliarden Euro (-0,7 %) aus diesen Staaten importiert. Um nun zur bulgarischen Euro-Einführung zurück zu kommen: (22.12.2025, 20:57)lime schrieb: ... Ab 2026 wird es zu massiven Preissteigerungen in Bulgarien kommen.Alleine die Exporte nach Bulgarien waren von Januar bis Oktober 2025 um 7,2 % höher als im Vorjahreszeitraum. Das geht nicht, wenn es zu massiven Preissteigerungen kommt, die jetzt schon den stabilen Wechselkursen zwischen bulgarischer Währung und Euro geschuldet wären. Denn mit der Einführung des Euro ändert sich das Wertverhältnis bzw. der Wechselkurs auch nicht weiter. Der Wert ist schon seit längerer Zeit in Form stabiler Wechselkurse fest geschrieben. Massive Preissteigerungen könnte es nur geben, wenn der Euro eine deutlich höhere Inflationsrate hätte. Da wäre aber eine nationale bulgarische Währung wesentlich massiver gefährdet. RE: Euro, die EU-Währung - lime - 27.12.2025 (26.12.2025, 23:14)Kongo Erich schrieb: Denn mit der Einführung des Euro ändert sich das Wertverhältnis bzw. der Wechselkurs auch nicht weiter. Der Wert ist schon seit längerer Zeit in Form stabiler Wechselkurse fest geschrieben. Diese Argumentation gab es bei jeder Euro-Einführung und immer wieder zeigte die Realität danach dass es doch zu massiven Preissteigerungen kam. RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 27.12.2025 was verstehst Du unter "massiven Preissteigerungen"? Eine Preisentwicklung von < 5 % ist noch normal und nicht "massiv", allerdings nicht in der Zielvorgabe der EZB. Die Zielvorgabe für Preissteigerungen im Euroraum ist ein symmetrisches Ziel von mittelfristig 2 Prozent, das von der Europäischen Zentralbank (EZB) festgelegt wird, um Preisstabilität zu gewährleisten und ein gesundes Wirtschaftswachstum zu fördern. RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 13.01.2026 Bisher sind im Wesentlichen diverse Krisen für ein Zusammenwachsen der EU-Staaten begünstigend gewesen. Nun scheint Trump auch die Verbreitung des Euro zu fördern: Zitat:Nach „Euro, nein danke“ – Trump treibt Schweden in die EU-Währung RE: Euro, die EU-Währung - lime - 13.01.2026 (13.01.2026, 23:16)Kongo Erich schrieb: Bisher sind im Wesentlichen diverse Krisen für ein Zusammenwachsen der EU-Staaten begünstigend gewesen. Nun scheint Trump auch die Verbreitung des Euro zu fördern: Nach Aussage des letzten Wahlverlierers? Wird wohl ein Grund mehr für viele schwedische Wähler werden die dortigen Sozialdemokraten nicht mehr zu wählen. RE: Euro, die EU-Währung - Broensen - 14.01.2026 (13.01.2026, 23:54)lime schrieb: Wird wohl ein Grund mehr für viele schwedische Wähler werden die dortigen Sozialdemokraten nicht mehr zu wählen.Der Artikel macht eine andere Aussage: FR schrieb:Im September wird neu gewählt, bei Umfragen liegt die oppositionelle Sozialdemokratie haushoch vor Premier Ulf Kristerssons konservativer Partei. Die tritt schon lange ohne großes Wenn und Aber für den Wechsel zum Euro einAlso der Gewinner der letzten Wahl ist auch dafür und aktuell sieht es so aus als würden die Sozialdemokraten die kommende gewinnen... Ergänzend das Handelsblatt: Zitat:Schweden kann den Euro nur nach einem neuen Referendum einführen, und in der Bevölkerung ist die Skepsis weiterhin spürbar. Umfragen zeigen keine klare Mehrheit. Aber anders als noch vor zehn Jahren gilt ein Euro-Beitritt nicht mehr als politisches Tabu, sondern als denkbare Option.Das spricht alles nicht dafür, dass diese Positionierung zum Euro die Wähler sich von der Sozialdemokratie abwenden ließe. RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 19.01.2026 (03.06.2025, 21:27)Kongo Erich schrieb: ...Ich denke, zur Stabilität trägt auch die Besetzung der Chefposten der EZB bei - und da fällt mir ein wichtiger Unterschied zur Fed auf: Zitat:Euro-Finanzminister nominieren Kroaten Vujcic als neuen EZB-Vizees sind hier also die Fachminister, die jemand nominieren - und nicht ein erratisch egomanischer, selbstverliebter Präsident, der sich für ein Genie hält. Und die Auswahl geht nicht irgendwo ins Land, sondern betrifft die Chefs der jeweiligen Notenbanken, also die Personen, die ein erhebliches Maß an Fachkenntnis und Praxis mitbringen und sich bewährt haben: Zitat:Vujcic steht in seiner dritten Amtszeit an der Spitze der kroatischen Notenbank. Der studierte Ökonom steuerte sein Land 2023 als 20. Mitglied in die Euro-Zone – gefolgt von Bulgarien – und war 2013 maßgeblich an den Verhandlungen zum EU-Beitritt beteiligt.Auch das ist wohl mittel- und langfristig ein Vorteil des Euro gegenüber dem US-Dollar. RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 10.02.2026 Ich schreib das mal hierher - könnte auch unter US-$ stehen: Zitat:Mehr Macht für den Euro(Kopie hier) Das ist eine schon fast natürliche Entwicklung, die aktuell nur einen Auslöser brauchte. RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 12.02.2026 Eine Chance für den Euro? Zitat:Zweifel am »sicheren Hafen«das mit den gemeinsamen Staatsanleihen schreibt ähnlich auch das Handelsblatt: Zitat:Vertrauliche „Checkliste“ RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 15.02.2026 Zitat:Business-Ticker:ich hätte ja eher geschrieben: "DT macht den Euro attraktiver", denn die EZB partizipiert nur an den Fehlern jenseits des Atlantiks und nutzt die Steilvorlagen von dort. |