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- TimuCin - 11.09.2004 Thomas Wach, Einerseits hast du Recht wenn du behauptest, dass Sonderstatuten und Ausnahmeregelungen für diverse europäische Staaten aufgegeben werden müssen. Es kann nun mal nicht sein, dass man Wettbewerb fodert und fördert sowohl in der Inustrie wie auch im Dienstleistungssektor aber gleichzeitig die Landwirtschaft schützt und subventioniert. Frankreich ist hier ein Negativ-Beispiel, aber eben nur eines. Aber andererseits muss ich deinen europäischen Enthusiamus bespötteln, denn er ist wohl doch illusionär. Versteh mich nicht falsch, die Vision eines wirklich geeinten Europas mag in den Köpfen mancher Brüsseler Politiker und Intellektueller herumschwirren aber was zählt ist das Volk. (Zumindest in der Theorie siehe Deutschland, Österreich,.. ) Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ein Josef Jedermann aus Berlin wirklich an sein 'Deutschsein' verzichten könnte / verzichten wollte. Das Weißbier, die Weißwurst, ....(ich weiß sind eigentlich bayrisch aber der Gedanke kommt ja wohl durch oder) natürlich würde auch ein kulturbewusster Franzose niemals auf die Errungenschaften und den in Sparten Kunst und Kultur berechtigten Stolz Frankreichs verzichten. Und ein Engländer? Oder ein Spanier? Was wäre mit solchen 'Sonderlingen' wie Griechenland und gegebenfalls der Türkei? Könnten die Griechen mit ihrem orthodoxen Erbe und der kulturellen Eigenart zu Westeuropa wirklich 'gleichgeschaltet' werden? Was wäre mit einem Partner Türkei? 700 Jahre anti-europäisch/anti-christlch und heute alles vergessen? Keine Erinnerungen mehr an die Türkenkriege und die Türkennot? Wäre es der Wunsch eines Türken seine islamische Gesittung zugunsten einer europäischen 'Ethik' aufzugeben? Auch gibt es ja im Europaparlament nicht umsonst, eine Parteienunion mit dem Namen *Europa der Nationen*. Noch etwas, den Erfolg der europäischen Idee macht nicht die Menschenrechtsideologie oder die westlich inspirierte Wirtschaftsphilisophie aus, sondern das Prinzip der *Wohlstandverteilung*. Die Reichen werden ärmer und die Armen reicher, so lautet doch dieses Prinzip. Für dieses Prinzip zahlt Deutschland jedes Jahr knapp 30 Milliarden € (bei einem Gesamtetat der EU von knapp 120 Milliarden €) Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/EU#Wirtschaftspolitik_der_EU">http://de.wikipedia.org/wiki/EU#Wirtsch ... tik_der_EU</a><!-- m --> Welcher Deutsche, welcher Franzose,... glaubt denn wirklich an die erfolgreiche Emission *Geeintes Europa*? Nicht der Duft der Ideale sondern der Gestank des Geldes lockt die Nachbarn und Anrainer, leider :misstrauisch: - Rob - 11.09.2004 Zitat:Noch etwas, den Erfolg der europäischen Idee macht nicht die Menschenrechtsideologie oder die westlich inspirierte Wirtschaftsphilisophie aus, sondern das Prinzip der *Wohlstandverteilung*.Da stimme Ich TimuCin zu. Nicht umsonst ist der angebliche "Musterschüler" Frankreich das Land das am meisten EU-Regeln bricht um Wirtschaft und Unabhängigkeit zu schützen. - TimuCin - 13.09.2004 @Rob Zitat:Da stimme Ich TimuCin zu. Nicht umsonst ist der angebliche "Musterschüler" Frankreich das Land das am meisten EU-Regeln bricht um Wirtschaft und Unabhängigkeit zu schützen.Na na, wir wollen die Briten nicht vergessen - die Karikatur eines auf eine Insel zusammengeschrumpften Imperiums, dass sich aber immer noch allmächtig gebärdet, siehe Falklandkrieg (wie kann man nur um ein paar Felsen, tausende Kilometer fern der Heimat weiterhin beanspruchen und darum sogar Krieg führen. Da hätte ich eher mal Krieg um Hong Kong geführt, aber da war wohl ne knappe Milliarde Chinesen ein besseres Argument als eine dilettantische argentinische Militärjunta es je hätte sein können )Und in puncto europäische Solidarität sind die Briten das zur Zeit negativste Beispiel, zusammen mit den Polen.(->Irak) Von der europa-kritischen Bevölkerung und der destruktiven Haltung zur inner-europäischen Neugestaltung möcht ich noch nichtmal was sagen
- Rob - 13.09.2004 Zitat:Na na, wir wollen die Briten nicht vergessen - die Karikatur eines auf eine Insel zusammengeschrumpften Imperiums, dass sich aber immer noch allmächtig gebärdet, siehe Falklandkrieg (wie kann man nur um ein paar Felsen, tausende Kilometer fern der Heimat weiterhin beanspruchen und darum sogar Krieg führen. Da hätte ich eher mal Krieg um Hong Kong geführt, aber da war wohl ne knappe Milliarde Chinesen ein besseres Argument als eine dilettantische argentinische Militärjunta es je hätte sein können )GB gibt wenigstens zu dass es Europa nicht unbedingt liebt, im Gegensatz zu Frankreich die so tuen es aber nicht ernst meinen. - Marc79 - 13.09.2004 @ TimuCin Zitat:Da hätte ich eher mal Krieg um Hong Kong geführt, aber da war wohl ne knappe Milliarde Chinesen ein besseres Argument als eine dilettantische argentinische Militärjunta es je hätte sein könnenIch würde sagen, Geschichte 6 und setzen. Es gibt da schon kleine aber feine Unterschiede zwischen Falklands und Hong Kong: 1. Hong Kong wurde nur von England "geliehen" und man hatte einen Vertrag, den beide Seiten erfüllten. 2.So wurde auch Hong Kong von GB freiwillig zurück gegeben. 3. China hat Hong Kong nicht besetzt, oder anektiert, als es noch britisch war. Also waren die Ausgangslage eine ganz andere. - Rob - 13.09.2004 Der 99-Jahre Vertrag war nur auf die "New Territoies" begrenzt (macht aber heute den Großteil der Stadt aus), es wurde erst 1984 (als Maggie alles verscherbelte) vereinbart dass die ganze Kolonie (Hong Kong Island und die New Territorries) 1997 zurückgegeben wird. Aber im Grunde gebe Ich Marc recht, es war etwas anderes. Bei den Falklands hatte GB eine Britische Bevölkerung die es zu schützen gab, jetzt haben zwar viele Hong kong Chinesen den Abzug auch nicht so toll gefunden, man hat aber mit China vereinbart die demokratischen Strukturen zu erhalten. Es gab also für GB keinen Kriegsgrund in Hong Kong, den es jedoch in den Falklands gab. Hätte China 1987 Hong Kong angegriffen könnte Ich mir eine Verteidigung Hong Kongs gut vorstellen. - pharao - 13.09.2004 Zitat:wie kann man nur um ein paar Felsen, tausende Kilometer fern der Heimat weiterhin beanspruchen und darum sogar Krieg führenWarum soll man dafür keinen Krieg führen? Es lebten Britische Bürger auf der Insel und die Insel wurde gewaltsam von Argentinischen Truppen besetzt Das ist ein nationaler Verteidigungsfall und deshalb ist ein Angriff berechtigt Und was für einen Anspruch hat Argentinien ein paar Felsen weit von der eigenen Küste entfernt, auf der noch niemals Argentinische Bürger, leben zu besetzen? Und wenn man mal bedenkt, dass die Briten Millitärisch mehr drauf haben als Türken, Iraner und wahrscheinlich auch die Russen, hat es schon einen kleinen Anspruch darauf sich mächtig aufzzspielen - Popeye - 14.09.2004 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.bmlv.gv.at/omz/ausgaben/artikel.php?id=231">http://www.bmlv.gv.at/omz/ausgaben/artikel.php?id=231</a><!-- m --> Der Streit um Gleichgewicht und Hegemonie in der Europäischen Union Zitat:Der Verfasser hat in der ÖMZ 05/02 im Rahmen der "Strategischen Allianzen in der internationalen Politik" das Problem "Unipolarität versus Multipolarität" in seinen Grundzügen dargestellt. Im Anschluss daran wies er in seinem Beitrag "Strategische Allianzen in der europäischen Politik" (ÖMZ 05/03) in einem historischen Abriss darauf hin, dass das Problem "Hegemonie und Gleichgewicht" auch in der europäischen Politik eine große Tradition hat. - Skywalker - 11.10.2004 Zitat:EU-Außenminister heben Waffenembargo gegen Libyen aufQuelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml;jsessionid=P0XP4KXV03CBUCRBAEZSFFA?type=topNews&storyID=601239§ion=news">http://www.reuters.de/newsPackageArticl ... ction=news</a><!-- m --> - kurosh - 13.10.2004 <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.news.yahoo.com/041013/286/48vmm.html">http://de.news.yahoo.com/041013/286/48vmm.html</a><!-- m --> Ich hab selten so laut gelacht und musste mir den Text ein paar Mal durchlesen , damit ich sicher war , ob ich grad nicht geträumt hab:laugh::laugh::laugh: Zitat:Iran wirft EU "unverhohlene Menschenrechtsverletzungen" vor - Shahab3 - 22.10.2004 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,324330,00.html">http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,324330,00.html</a><!-- m --> Zitat:EU-STUDIEWie gesagt : Bis auf Frankreich, Italien, Spanien, Protugal und Benelux und D alle wieder raus schmeissen ! - Cluster - 22.10.2004 Zitat:Wie gesagt : Bis auf Frankreich, Italien, Spanien, Protugal und Benelux und D alle wieder raus schmeissen !Was ja wohl sehr kurzsichtig und auch nicht sonderlich schlau wäre. Schau dir mal den deutschen Staatshaushalt an und dann überlege mal, wieviel 9,5 Mrd im Vergleich zum Gesamtumfang sind. - Shahab3 - 26.10.2004 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,324748,00.html">http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,324748,00.html</a><!-- m --> Zitat:Lamborghini auf dem AckerDie Förderung vorkriegszeitlicher Landwirtschaft ist genau das, was die EU braucht ! Aber immerhin hilft es das politisch instabile Polen in allen Lagern auf europäischen Kurs zu bringen.... <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,324821,00.html">http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,324821,00.html</a><!-- m --> Zitat:EU schafft Strafzölle gegen US-Produkte ab. <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,324757,00.html">http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,324757,00.html</a><!-- m --> Zitat:EU kapituliert vor Wirtschaftsmacht Amerika:heul: Aber wenn man sich die heutigen EU-Mitglieder anschaut, sollte man sich wohl auch andere Vergleichkandidaten suchen... - ThomasWach - 26.10.2004 Shahab postete Zitat:Wie gesagt : Bis auf Frankreich, Italien, Spanien, Protugal und Benelux und D alle wieder raus schmeissen !*hust, hust, hust, sehr laut hust* Also wenn ich sowas lese, dann frag ich mich echt... Ich denke ich hab zu dieser Meinung schon an anderer Stelle mal was deutliches gesagt gehabt und ich hätte an sich auch lust das in verstärkter form zu wiederholen, nur könnt ich mich garantiert nicht beherrschen und ich wäre den mod-posten los :evil: Von daher laß ich es bleiben bzw. für mich ist so ne ASussage genauso gut durchdacht wie zum beispiel: die ausländer nehmen den deutschen die arbeistpätze weg bzw. ausländer raus aus deutschland, dann geht es uns besser.... :bonk::pillepalle::wall::motz: Und das lustigste dabei: Staaten wie Spanien oder auch Portugal, die erst in den letzten Jahren ( ergo in den 90gern ) dank der Eu-Miliarden aufholen konnten zum "westeurpäischen standard" sollen drinne bleiben. no further comment. - Shahab3 - 26.10.2004 @Thomas Wach Im Gegensatz zu durch persönliche Ressentiment gerpägte Äusserungen wie "ausländer raus aus deutschland" ist meine Aussage vorwiegend aus rational wirtschaftlichen Gründen geprägt. Die EU ist ein Wirtschaftsraum weit entwickelter Nationen mit kulturellen Gemeinsamkeiten und kein kontinental-europäisches Großreich. Aus dem Grund stehe ich weiterhin zur Aussage : "Bis auf Frankreich, Italien, Spanien, Protugal und Benelux und D alle wieder raus schmeissen !" :baeh: |