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Re: Europäische Union - Exirt - 12.06.2011 Zitat:Das EU-Parlament fordert die EU-Außenminister nun offiziell auf, die Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen zu forcieren <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34924/1.html">http://www.heise.de/tp/artikel/34/34924/1.html</a><!-- m --> Re: Europäische Union - Schneemann - 24.06.2011 Zitat:EU-Gipfel macht den Weg frei<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/kroatien126.html">http://www.tagesschau.de/ausland/kroatien126.html</a><!-- m --> Schneemann. Re: Europäische Union - Shahab3 - 29.06.2011 Zitat:Iran protests EU sanctions on IRGC<!-- m --><a class="postlink" href="http://presstv.com/detail/186670.html">http://presstv.com/detail/186670.html</a><!-- m --> Re: Europäische Union - Schneemann - 06.07.2011 Der Zoff um die dänischen Grenzkontrollen gewinnt an Fahrt... Zitat:Schengen-Streit<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,772424,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 24,00.html</a><!-- m --> Schneemann. Re: Europäische Union - Tiger - 06.07.2011 Ein Interview mit Professor Schachtschneider, der mit einigen anderen Verfassungsbeschwerde gegen das Rettungspaket für Griechenland eingelegt hat: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/artikel/S30638/karl-albrecht-schachtschneider-ich-bin-euro-gegner-voll-und-ganz-30454182.html">http://www.faz.net/artikel/S30638/karl- ... 54182.html</a><!-- m --> Zitat:„Ich bin Euro-Gegner. Voll und ganz“ Re: Europäische Union - Schneemann - 19.07.2011 Der Streit um die dänischen Grenzkontrollen scheint sich allmählich von einem verstärkt deutsch-dänischen Streit zu einem richtigen Zoff in der EU auszuweiten... Zitat:Streit um dänische Grenzkontrollen<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/daenemark140.html">http://www.tagesschau.de/ausland/daenemark140.html</a><!-- m --> Schneemann. Re: Europäische Union - Samun - 19.07.2011 Letztlich ist die Teilnahme am Schengen-Raum freiwillig. Wenn die Dänen nicht wollen, dann müssen sie nicht. Die Grenzkontrollen sind eh nur Wahlkampf ohne jeglichen praktischen Nutzen. Im Zweifel sollte Deutschland gegen Dänemark auch Grenzkontrollen einführen. Am Ende wird man sehen, dass es niemanden Vorteile bringt und es wieder aufgeben. Bis dahin gibt sich Dänemark der Lächerlichkeit preis; was solls. Re: Europäische Union - Erich - 19.07.2011 aks ein Wahlk®ampfspektakel, das die Dänen da abziehen? Mir geht sowieso die Begeisterung ab, die früher für die Europäische Idee aufgebracht wurde - offenbar ist diese Idee in der Zeit von Kohl zu Tode geritten worden, denn seither köchelt der europäische Traum nur noch auf Sparflamme, und das liegt wohl nicht nur an Frau Merkels ostdeutscher Biographie und (Er-)Lebenswirklichkeit: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/die-zukunft-europas-kosmopolitische-vision-1.1122136">http://www.sueddeutsche.de/kultur/die-z ... -1.1122136</a><!-- m --> Zitat:Die Zukunft Europas Re: Europäische Union - Tiger - 19.07.2011 Bei dieser EU kann natürlich keine Begeisterung aufkommen: <!-- m --><a class="postlink" href="http://derstandard.at/1310511309783/Europa-am-Scheideweg-Die-Schweinedoktrin">http://derstandard.at/1310511309783/Eur ... inedoktrin</a><!-- m --> Zitat:Die Schweinedoktrin @Erich Die europäische Idee hat sich überlebt. Mittlerweile sind wir wieder eine Generation weiter. Ideale, die unseren Vorfahren Freiheit und Würde sicherten können uns heute zu schlimmster Sklaverei gereichen - und umgekehrt. Die neue Generation hat die EU als eine Bedrohung erfahren. Re: Europäische Union - Schneemann - 20.07.2011 Zitat:Mittlerweile sind wir wieder eine Generation weiter. Ideale, die unseren Vorfahren Freiheit und Würde sicherten können uns heute zu schlimmster Sklaverei gereichen - und umgekehrt.Zwar nicht an mich gerichtet, aber dennoch Bullshit. Angesichts der Gespenster einerseits, die aus den Schützengräben Flanderns sich erheben und aus dem Wald von Compiegne hervorkriechen könnten, angesichts der Katastrophen jener vergangenen Jahre und Jahrhunderte, und andererseits ob der gnadenlosen international-geostrategischen Rivalität hinsichtlich wirtschaftlicher Konsequenz, sollte die Frage einer "Diktatur Europas" als zweitrangig angesehen werden. Schneemann. Re: Europäische Union - Samun - 20.07.2011 Ich seh das wie Schneemann. Es gibt keine objektiven Indikatoren , dass es der EU schlechter ginge als irgendwann vorher. Das es Dinge gibt, die verbesserungswürdig sind ist unbestritten. Aber die gibt es überall; was auch unbestritten ist. Ich seh das größte Problem darin, dass sich die Mitgliedsländer trotz EU immernoch die gleiche Anzahl an Verwaltung-/Regierungsebenen halten, wie vorher. Das ist völliger Unfug und entfernt die europäischen Entscheidungsebenen von den Bürgern. Faktisch macht die EU viele Dinge die vorher in den Staaten gemacht wurden. Wobei man sich da fragt, was die überhaupt noch machen. Das ist aber kein Problem, das die EU lösen muss. Sondern das Problem kann nur auf nationaler Ebene gelöst werden. Viele der Probleme die von den Unken der EU angelastet werden, haben ihren Ursprung in den Mitgliedsländern und müssen dort gelöst werden. Das gilt auch für die aktuelle Finanzkrise in einigen Mitgliedsländern, die wohl kaum von der EU verschuldet wurden. Im Gegenteil, die EU versucht die Probleme zu lösen, die andere geschaffen haben. Aber die Schuldigen schieben die Verantwortung lieber weiter. Das ist einfacher und hilft im Wahlkampf - siehe Dänemark. Die europäische Idee ist aktueller denn je. Denn die Krisen der Zukunft werden nur in größeren Staatenbünden lösbar sein. Tatsächlich haben sich Nationalstaaten überlebt. Diese Relikte aus ferner Vergangenheit mit denen wir immernoch rumkrebsen und die aufgrund ihrer Marginalität von vielen Akteuren garnicht mehr ernstgenommen werden, sollten endlich mal angepasst werden. Die Regulierung der Wirtschaft einschließlich der Finanz- und Arbeitsmärkte findet nicht auf nationaler Ebene statt und einzelne Nationen - selbst die größten - haben nicht die geringsten Handlungsmöglichkeiten. Und das ganze Gelabere bringt sowieso nichts und ist nur Augenwischerei und Geldverschwenung. Aber wer davon Vorteile hat dürfte offensichtlich sein. Re: Europäische Union - Erich - 20.07.2011 ich schließe mich Samun an :!: Re: Europäische Union - Erich - 05.09.2011 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,784189,00.html">http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1 ... 89,00.html</a><!-- m --> Zitat:04.09.2011<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/artikel/C31325/schengen-raum-bruessel-beansprucht-vetorecht-bei-grenzkontrollen-30497614.html">http://www.faz.net/artikel/C31325/schen ... 97614.html</a><!-- m --> Zitat:Schengen-Raum<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/artikel/C30638/im-gespraech-karstadt-investor-nicolas-berggruen-das-europaeische-parlament-braucht-mehr-rechte-30497588.html">http://www.faz.net/artikel/C30638/im-ge ... 97588.html</a><!-- m --> Zitat:Im Gespräch: Karstadt-Investor Nicolas Berggruen Re: Europäische Union - Tiger - 08.09.2011 Ein Artikel, der zeigt wie sehr inzwischen schon der deutsch-französische Motor der EU stottert und wie desolat die Lage der EU inzwischen ist: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.welt.de/debatte/article13587789/Europas-Integration-hinter-dem-Ruecken-der-Buerger.html">http://www.welt.de/debatte/article13587 ... erger.html</a><!-- m --> Zitat:Europas Integration hinter dem Rücken der Bürger Es ist gut, das dieser machtgierige Monnet jetzt hoffentlich posthum gescheitert ist... Re: Europäische Union - Erich - 14.09.2011 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/politik/europa/:eu-schuldenkrise-barroso-dringt-auf-eurobonds/60104184.html">http://www.ftd.de/politik/europa/:eu-sc ... 04184.html</a><!-- m --> Zitat:14.09.2011, 15:26<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/artikel/C30638/debatte-im-europaparlament-permanenter-krisenrat-ohne-echo-30686372.html">http://www.faz.net/artikel/C30638/debat ... 86372.html</a><!-- m --> Zitat:Debatte im Europaparlamentich bin versucht zu sagen: "Das ist so bei einem Parlament, das nichts zu entscheiden hat und nur debattieren kann." Aber damit würde ich dem Parlament Unrecht tun. Es hat zu entscheiden - das wird im nächsten Zitat angesprochen: Zitat:...denn das BVerfG hat doch für die Einführung von Euro-Bonds eine parlamentarische Beteiligung angemahnt - insoweit, als das Haushaltsrecht des Bundes nicht "ausgelagert" werden kann, der Bund also nicht in x-beliebiger Höhe für schwache Staaten eintreten darf. So, und jetzt kommt ein Gedanke, der mich schon länger beschäftigt: Was jetzt, wenn Europa solche Eurobonds auflegt? Was, wenn ein bestimmter Teil der Staatsschulden (die Verschuldensgrenze ist in den Verträgen mit maximal 60 % des BIP festgelegt) - sagen wir mal x % - eben nicht mehr selbst über Bundesschatzbriefe sondern über primär Euro-Bonds finanziert wird? Also über Kredite, die die EU auf dem Markt aufnimmt und an die Mitgliedsstaaten weiter reicht. Es liegt am Bundesparlament - immer noch - zu entscheiden, ob die Verschuldung im Bundeshaushalt 10, 20 oder 30 % des BIP ausmacht. Wo diese Kredite aufgenommen werden, ist Sache der vollziehenden Gewalt - der Verwaltung. Die hat aber nun viele Möglichkeiten, die Möglichkeit, das Geld über Bankkredite, staatliche Schuldverschreibungen oder (künftig ?) auch Euro-Bonds zu beschaffen. Das kann dann in gewissem Umfang jeder EU-Staat. Und der ist und bleibt auch für die Rückzahlung gegenüber der EU verantwortlich. Kreditnehmer auf dem "Markt" ist aber nicht mehr der einzelne EU-Staat (der ist es nur gegenüber der EU) sondern eben die EU selbst, die diese Euro-Bonds auflegt. Die EU arbeitet damit ähnlich wie eine Bank. Sie nimmt Kredite (bei der Bank heißen die Einlagen) auf - z.B. von China - , besichert diese mit Euro-Bonds und gibt den Mitgliedsstaaten diese Gelder in bestimmten Umfang weiter. Wer dann Euro-Bonds zeichnet, hat nicht einen notleidenden Staat sondern eben die EU als Partner. Das hat mehrere Vorteile: z.B. für den Kreditgeber oder Anleger, weil er damit einen sichereren Schuldner hat und für das einzelne EU-Mitglied, weil es weniger Zinsen zahlen muss als bei eigenen Schuldverschreibungen - und auch nicht in so massive Abhängigkeitsverhältnisse - z.B. zu China - kommt, da ja die EU "dazwischen geschaltet" ist. .... Die EU kann aber nicht zum Selbstbedienungsladen der EU-Mitglieder verkommen. Und genau da setzt das Parlamentarische Recht des EU-Parlaments dann an. Eine solche Regelung bedarf natürlich parlamentarischer Kontrolle, und setzt dementsprechende Beschlussfassungen des europäischen Parlaments voraus. |