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- Erich - 25.02.2010 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/politik/europa/:beschaeftigungspolitik-eu-strategie-setzt-auf-wachstum-durch-bildung/50080565.html">http://www.ftd.de/politik/europa/:besch ... 80565.html</a><!-- m --> Zitat:25.02.2010, 18:11 - Ingenieur - 03.03.2010 Ich war letzte Woche im EU-Parlament auf der Presse-Tribüne als über die EU2020-Strategie diskutiert wurde und der Vorschlag wurde ordentlich zerpflückt. Vor allem die Liberalen, Grünen und die Nordischen Grünen/Linke wollten erst mal eine Bestandsaufnahme der wohl gescheiterten Lissabon-Strategie. Ein "Weiter-so" wollten auch die Christdemokraten und die Sozialistische/Sozialdemokratische Fraktion nicht tolerieren. Die Konservativen und Freidemokraten (nicht mit der FDP verwechseln, die ist bei den Liberalen) haben erst für mehr Subsidiarität und weniger Staatseingriffe im Zuge der EU2020-Strategie ausgesprochen. Dann kam jedoch wieder der Euroskeptiker durch und ein Redner bezeichnete den neuen anwesenden EU-Ratspräsidenten Van Rompoy als "nassen Lappen" und "Buchhalter". Dann war natürlich Krieg im Plenum und die Journalisten fielen vor Lachen fast von der Tribüne. - Erich - 06.03.2010 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/cordoba102.html">http://www.tagesschau.de/ausland/cordoba102.html</a><!-- m --> Zitat:EU-Außenminister treffen sich in CórdobaWie koordiniert man einen Hühnerhaufen mit eigensinnigen Hähnen, von denen jeder "den Ton angeben" möchte? Ashton ist nicht zu beneiden. - Erich - 19.03.2010 die Kleingeister schachern weiter <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/312/506492/text/">http://www.sueddeutsche.de/finanzen/312/506492/text/</a><!-- m --> Zitat:Streit um Griechenland:roll: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:eu-finanzpolitik-barroso-fordert-eu-hilfssystem-fuer-griechenland/50090881.html">http://www.ftd.de/politik/deutschland/: ... 90881.html</a><!-- m --> Zitat:19.03.2010, 20:25<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/griechenland462.html">http://www.tagesschau.de/wirtschaft/gri ... nd462.html</a><!-- m --> Zitat:EU-Kommissionchef ergreift die Initiativetja, da wird sich Merkel wohl nicht entziehen können (zumal auch unsere Industrie kräftig von den Importen der Griechen profitiert) - denn die Idee mit dem "Europäischen Währungsfonds" kommt (so interessant sie scheint) anscheinend nicht schnell genug aus den Startlöchern. - Erich - 20.03.2010 inzwischen sind wir einen Tag weiter: Zitat:19. März 2010mehr => <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~E81E32DB146444D70A24EC9C097125416~ATpl~Ecommon~Scontent.html">http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E7 ... ntent.html</a><!-- m --> dazu auch <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/griechenland462.html">http://www.tagesschau.de/wirtschaft/gri ... nd462.html</a><!-- m --> Zitat:EU-Kommissionschef will Direkthilfen für Griechenland - Erich - 21.03.2010 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/politik/europa/:etatplanung-eu-will-bei-nationalen-haushalten-mitregieren/50091287.html">http://www.ftd.de/politik/europa/:etatp ... 91287.html</a><!-- m --> Zitat:21.03.2010, 14:18 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/403/506572/text/">http://www.sueddeutsche.de/finanzen/403/506572/text/</a><!-- m --> Zitat:Vorstoß aus Brüsseldas ist jetzt die Frage: vorbeugend einbinden (wie? - Anhörung und Mitberatung?) oder erst (wie bei Griechenland) an die Kandarre nehmen, wenn die Karre im Graben steckt? Dann aber mit massiver Mitbestimmung bis hin zur finanziellen (haushaltstechnischen) Entmündigung? - Erich - 25.03.2010 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/politik/europa/:kampf-um-stabilitaet-tschues-europa/50093019.html">http://www.ftd.de/politik/europa/:kampf ... 93019.html</a><!-- m --> Zitat:25.03.2010, 13:40 - Schneemann - 01.04.2010 Mal was positives... Zitat:Europas Industrie kommt kräftig in SchwungLink: <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE63007T20100401">http://de.reuters.com/article/economics ... 7T20100401</a><!-- m --> Schneemann. - Erich - 02.04.2010 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/politik/europa/:lissabon-vertrag-gelenkte-demokratie-in-der-eu/50095937.html">http://www.ftd.de/politik/europa/:lissa ... 95937.html</a><!-- m --> Zitat:02.04.2010, 13:00(das sollte kein Aprilscherz sein) - revan - 03.04.2010 Erich schrieb:(das sollte kein Aprilscherz sein) Hat sich ja mit der EU auch alles zu schön angehört mit der Demokratie. Sehe es aber positiv eines Tages kann man so Russland in der EU aufnehmen da kein Unterschied mehr in demokratischem Verständnis herrscht. Um ehrlich zu sein verkommt, die ganze Sache mit den EU Referenden bald zu einer reinen PR Nummer den zu den “Idiotischen“ kann man nach EU Aussage ja vieles zählen, z.b eine Petition gegen EU Steuer zum Finanzieren der EU Bürokratie oder auch eine Petition gegen Online Speeren bzw. eher Zensur. Letztendlich ist die EU genau so Undemokratisch wie sie es vor den Lissabon Vertrag war nur eben aber noch gefährlicher. Biss her war die EU ja nur ein Parasit das den EU Bürger das Geld über Umwegen aus der Tasche zog, aber nun wird die EU zu eine ganz offiziellen Parasit das den EU Bürger nun auch noch mit sinnlosen Gesetzen terrorisiert. Da ist mir die USA teils lieber, denn da kann man wenigstens die Übeltäter abwählen und strafen.
- parabellum - 03.04.2010 Die EU kann man in ihrem jetzigen Zustand durchaus als Gelenkte Demokratie bezeichnen, diese wird allerdings von demokratisch gewählten bzw. legitimierten Regierungen gelenkt. Merkels "In Europa passiert nichts, was ich nicht will." führt einem eigentlich die Hauptprobleme der EU vor Augen: der Einfluss der nationalen Regierungen und der Mangel einer echten, nur vom EU-Parlament abhängigen Kommission (Regierung). @ revan Im Übrigen hat sich das durch den Lissaboner Vertrag gestärkte Parlament bereits auf die Seite der Bürger gestellt (siehe SWIFT-Abkommen) und verglichen mit dem Petitionsrecht in Deutschland geht die Möglichkeit einer vom Volk eingebrachten Gesetzesinitiative auf EU-Ebene sogar noch weiter. Und zu deinem rechtlichen geistigen Dünnschiss kann ich nur sagen, dass die EU nicht anders ist als die Bundesregierung, da gibt es genauso Verschwendung und sinnlose Gesetze. Und was die USA angeht, da würde ich dir mal empfehlen deine rosarote Brille abzusetzen, oder wurde ein gewisser Präsident mit dem Namen Nixon jemals zur Verantwortung gezogen? - Tiger - 29.04.2010 Dieser Artikel zeigt ganz gut, was für eine Bedrohung für die pure Existenz der EU die derzeitige Finanzkrise darstellt: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E4D9A0B67B33C423CB70A8EB5B15DDF52~ATpl~Ecommon~Scontent.html">http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402 ... ntent.html</a><!-- m --> Zitat:Europa vor einer Existenzkrise Wieviel wäre die EU eigentlich noch wert, wenn ihr Wirtschaftsraum zusammenbricht, wie es Roubini für die nächsten Tage prophezeit hat? - Cluster - 29.04.2010 So eine Krise ist auch eine gute Chance, um den Laden noch mehr zusammenzuschweißen. Weg von supranational hin zu echter Konföderation eines Kerneuropas. Es könnte eine logische Reaktion sein, die Basis zu vergrößern und Macht der Nationalregierungen auf die Konföderation zu übertragen. - Tiger - 29.04.2010 @Cluster Nur: Welche Regierung würde da mitmachen? Sogar der deutsch-französische Motor droht auseinanderzufallen. - Cluster - 29.04.2010 Krisen zeigen die Schwächen eines Systems in der Regel recht schonungslos. Wenn die Krise groß genug gewesen ist, reagiert selbst die/das schwerfälligste Politik/System mit Adaption. Ein Abtreten weiter nationaler "Rechte" an eine Konföderation, könnte ein logischer Weg nach der Krise sein, um für die nächste Krise besser gewappnet zu sein. Außer natürlich, dass sich die europäischen Zwerge mit ihrer Bedeutungslosigkeit arrangieren und als Zwerge in der geschichtlichen Bedeutungslosigkeit verschwinden für die nächsten Jahrhunderte. Einem globalisierten Wirtschafts- und Finanzraum kann man nicht als Zwerg regulieren. Kein einziges Land der Welt wäre dazu in der Lage. Ergo muss sich das herrschende politische System anpassen und entsprechend große Regelungsräume schaffen. Eine europäische Konföderation wäre ein denkbares Gefährt. |