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- europa - 10.06.2005 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.n-tv.de/542481.html">http://www.n-tv.de/542481.html</a><!-- m --> Zitat:Schröder trifft Chirac - europa - 12.06.2005 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.n-tv.de/542950.html">http://www.n-tv.de/542950.html</a><!-- m --> Zitat:Neues Angebot im EU-Streitund <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.n-tv.de/542952.html">http://www.n-tv.de/542952.html</a><!-- m --> Zitat:"Erweiterungstempo drosseln" - Mr NoBrain - 15.06.2005 Zitat:15. Juni 2005Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,360657,00.html">http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 57,00.html</a><!-- m --> - Mr NoBrain - 17.06.2005 Zitat:17. Juni 2005Ganzer Artikel: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,360967,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 67,00.html</a><!-- m --> - europa - 18.06.2005 Eigentlich haben die Briten ja recht. Es ist einfach unsinnig was die EU den Bauern bezahlt, man stelle sich vor das mehr als 40% aller EU Ausgaben die Bauern bekommen. <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.n-tv.de/545204.html">http://www.n-tv.de/545204.html</a><!-- m --> Zitat:Trotz Kompromissen - Erich - 18.06.2005 noch eine Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=15745">http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe ... m?id=15745</a><!-- m --> Zitat:EU-KriseBush jr. wirds freuen .... - AGM - 18.06.2005 Nunja Erich, ich finde das der User "Europa" recht hat, denn zurzeit fließen 49,1% der EU-Gelder in Agrarsubventionen und diese sind überflüssig/überaltet/unwirtschaftlich/.......genauso wie die Steinkohlesubventionen in Deutschland, in NRW sind im letzten Jahr 35.000-40.000 Jobs im Handwerkbereich weggefallen, ist das denn Fair?(Wenn man über die Kumpel und Fairness spricht...) Seit 1997 hat Deutschland über 35 Milliarden€ in die Steinkohlesubventionen einbezahlt! Eine Frechheit einfach, um einige Jonbs zu erhalten, dabei wäre es besser die Steuern zu senken um den Konsum anzutreiben, Monat für Monat kommen Berichte die immer wieder über die Konsumflaute in Deutschland berichten. Da fragt man sich manchmal ob man der einzige ist der solche Berichte ließt und warum SPD/Grünen solche Berichte übersehen/nicht wahrhaben wollen.(Realitätsverlust) Das waren nur Beispiele, ich finde das Blair Recht hat, man sollte das Geld in die Forschung und nicht in Bauernhöfe investieren. <!-- m --><a class="postlink" href="http://reuters.de/newsPackageArticle.jhtml;jsessionid=L1J4BM3ZW3XB0CRBAEZSFEY?type=topNews&storyID=759882§ion=news">http://reuters.de/newsPackageArticle.jh ... ction=news</a><!-- m --> - Rob - 18.06.2005 Tja jetzt hauen alle Politiker und Journalisten auf GB ein, dabei haben sie wohl keine Ahnung was die Aufgabe des Rabatts bedeuten würde, GB würde (bei vollständiger Aufgabe) jährlich Netto 90-mal soviel wie Frankreich einzahlen. (basierend auf 2003 Zahlen) Zitat:So- hypothetically speaking - if the UK did not get a rebate, then France's contribution to the EU would be just 100m euros while the UK's contribution would be 9bn euros.Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/business/4094652.stm">http://news.bbc.co.uk/1/hi/business/4094652.stm</a><!-- m --> - ThomasWach - 18.06.2005 @ AGM Tja alles schön und gut. Nur mit der Rammbockmethode bewegt sich nunmal nichts. Und selbstlos war das britische Vorgehen auch nicht. Immerhin hätte man dem Konsens zu liebe den Vermittlungsversuch der Osteuropäer annehmen können. Aber man bestand darauf seine politischen Ziele durchzusetzen und das ist nunmal etwas uneinsichtig. Von dem Vorgehen der Niederlande mal ganz zu schweigen. Wer in einen europäischen Gipfel mit einer Maximalforderung als Ziel reingeht und jene auch durchsetzen will, der muss politisch wohl an Realitätsverlust leiden. Letztlich blieben die Niederländer und Briten hart unsd bei ihren Maximalforderungen. Unabhängig von der Sache, die sie vertreten haben, ist solch ein Vorgehen kritikwürdig, da dann die anderen sich automatisch auch nicht bewegen wollen. Blockade als Ergebnis, so wie es passitert ist. Allerdings zeigt das ganze auch, dass das System jetzt eben doch inzwischen H<andlungsunfähigkeit generiert, da Europa zwischen den nationalen Interessen zermahlen wird. Erfrischend aber war der Vorstoß der Ostmitteleuropäer auf EU-Zuwendungen zu verzichten um den Gupfel zu retten. Tja, das ist eben noch echter europäischer Spirit. Wohltuend im Vergleich zur puren Vertretung nationaler Interessen, wie es bei der Niederlande, Großbritannien und wohl auch Frankreich der Fall war. Aber auch Spanien lehnte letztlich Junkers Vermittlungsversuche ab aus Angst vor Verlusten aus dem lieb gewonnenen Strukturfonds der EU. Tja, man kann viel über strukturkonservierende Maßnahmen diskutieren, letztlich steckt immer eine gewisse politische ratio dahinter. Die Agrarzuwendungen machen deutlich zu viel des EU-Haushalts aus, nur sowqas ändert man nicht von heute auf morgen, da da organisierte Interessen dahinter strehen. Und genauso warum sollte ein land einen rabatt haben. Letztlich zahlt jeder brutto so viel wie er kann. Die Vergabe der Mittel ist dann wiederum ein anderer Prozess. Beides muss nicht notwendigerweise verkettet werden, insbesondere wenn da siche rnicht nur franz. Bauern die EU-ZUwendungen erhalten. - AGM - 18.06.2005 @ Thomas Wach Mann muss hier zwischen der Forderung und den Tatsachen differenzieren. Blair wollte um jeden Preis etwas durchsetzen und hat nicht nachgegeben, dieses Vorgehen ist nicht Beispielhaft, das stimt. Wenn man das aber nun unter die Lupe nimmt wird deutlich das einige europäische Staaten mehr Geld von Großbritanien, gleichzeitig erklärt sich Chirac bereit nur einen Teil der Agrarsubventionen zu streichen. Großbritanien sollte also seinem Konkurrenten indirekt Geld zahlen.Anscheinend ist sich Chirac nicht bewusst das es auch in Großbritanien Bauern gibt. ![]() Klar könnte/sollte Blair Kompromisse eingehen doch auch Chirac ist Blair zuwenig entgegengekommen. - Atahualpa - 18.06.2005 Mal abgesehen ob Blair jetzt einfach nur stur war oder wirklich wusste was er tat, bewundere ich ihn für seinen haltung. Im Gegensatz zu allen anderen Staatschefs hat er Rückrat bewiesen und hat der ganzen Bürokratie in Brüssel die Stirn geboten. Nicht zuletzt hat er das erreicht was auch die Bevölkerung wollte. Natürlich war ihm klar das das für GB Aussenpolitisch nicht unbedingt von Vorteil ist. Aber er hats dennoch bis zum bitteren Ende durchgezogen. Im Gegensatz zu anderen ist im klar das die EU so nicht weiterexistieren kann. So einen wie Blair wünsche ich denen in Brüssel ![]() Leider gibts zuwenig dieser Politiker, die sich auch mal durchsetzen und nicht so knieweich sind wie der Rest>
- ThomasWach - 18.06.2005 Wenn alle so denken würden wie Blair und so gehandelt hätten wie Blair, dann gäbe es keine europäische Union und allein wirtschaftlich würden alle europäischen Staaten um einiges schlechter dastehen. ganz zu schweigen davon, dass womöglich der Nationalismus wieder eingekehrt wäre bei all den heutigen Problemen, die ohne EU uns auch heimgesucht hätten und teilweise uns auch härter getroffen hätten ( immerhin sind wir so ein riesiger Wirtschaftsblock mit 450 Millionen Einwohnenr und dem weltgrößten BIP). Blairs Verhalten war primär rein von innenpolitischen, euroskeptischen Gedanken geprägt... eben von nationalen Egoismus ( genauso wie bei Balkenende). Aber so wird es nix mit Europa. Nun zu sagen, die Briten hätten es aus Reformwillen oder aus Willen zur Veränderung getan, würde ich auch für übertrieben halten. Und was nun die Maximalforderungen und die Standfestigkeit angeht: So funktioniert aber kein supranationales System! - Rob - 19.06.2005 Zitat:Wenn alle so denken würden wie Blair und so gehandelt hätten wie Blair, dann gäbe es keine europäische Union und allein wirtschaftlich würden alle europäischen Staaten um einiges schlechter dastehen.Also bitte, was ist denn mit Chirac? Er hat genausowenig einem Kompromiss eine Chance eingeräumt! Der einzige Unterschied ist das er sich gut darauf versteht von Frankreichs Art und Weise von der EU zu profitieren abzulenken, und die Schuld sofort, leider mit Hilfe Schröders, auf GB abzuschieben. Damit vergisst man wiegesagt eben die Fakten sehr leicht, eben dass [1] GB weit mehr als Frankreich Netto einzahlt. [2] Der Rabatt aufgrund der geringen Bauernanzahl in GB immer noch berechtigt ist. [3] Die Agrarpolitik eine nichtzukunftsfähige EU garantiert. Zitat:Blairs Verhalten war primär rein von innenpolitischen, euroskeptischen Gedanken geprägt... eben von nationalen Egoismus ( genauso wie bei Balkenende). Aber so wird es nix mit Europa.Dabei sollte man aber verstehen dass außer Deutschland und ein paar sehr wenigen anderen Ländern, alle so handeln inklusive und im Besonderen der Moralapostel Chirac. Das Blair nicht dummrumsteht und zulässt das die Franzosen durchdrücken dass GB ein vielfaches von Frankreich netto einbezahlen ist klar, das hätte jeder halbwegs ordentliche Politiker in dieser Situation gemacht. Es scheint ein seltsames Gefühl in D zu geben dass nur weil D sich von den anderen EU-Ländern geldtechnisch (leider) melken lässt, das auch andere machen müssten. - pseunym - 19.06.2005 @Rob: Fakt bleibt weiterhin, das GB sehr viel weniger einzahlt, als es nach den, auch von GB mitbeschlossenen, Richtlinien müsste. Fakt bleibt weiterhin, das GB und Blair vor gut 2 Jahren den Agrarsubventionen für die Jahre 2006 bis 2013 so zugestimmt hat, wie sie nun sind. Sich jetzt darüber zu beschweren ist etwas merkwürdig. Fakt ist auch, das GB und dessen Landwirtschaftspolitik grossen Schaden für _alle_ Bauern in der EU angerichtet haben........ BSE lässt grüssen. Blair hätte die Chance gehabt, wenn er wirklich kompromiss bereit gewesen wäre und beim Rabatt wirklich hätte verhandeln lassen, mit gutem Beispiel voranzugehen und damit auch die anderen, insbesondere Irland, Spanien und Frankreich, unter Druck zu setzen, damit diese auch zu Kompromissen bei den ihnen am meisten nutzenden Regelungen bereit gewesen wären. Wenn ich in solche Verhandlungen als einer dejenigen gehe, der bisher am meisten profitiert hat (auf Kosten speziell der Niederländer, diese tragen nämlich die meiste Last des Briten Rabattes), und von vorherein sehr kategorisch ablehne, über meine Vergünstigungen wirklich zu diskutieren (geschweige denn, darauf zu verzichten), dafür aber verlange, andere (Frankreich) müssten bei den Regelungen, die ihnen am meisten nutzen (und denen ich vor noch nicht allzulanger Zeit selbst zugestimmt habe), erstmal nachgeben, bevor ich überhaupt bereit bin, über meine Regelungen zu reden, dann ist das nicht sonderlich nützlich und vernünftig oder zukunftsfähig. Blair hat (wieder mal) gehandelt, ohne gross über die langfristigen Folgen (Schwächung der EU) nachzudenken...... Aber vielleicht ist das ja beabsichtigt. Vielleicht macht Tony mal wieder was gemeinsam mit seinem Freund George...... Weil die USA werden diejenigen sein, die von der Krise der EU am meisten profitieren werden.. Aber jetzt mal alle Polemik beiseite: Die EU hat Regelungen, wie sich der jeweilige Beitrag eines Landes berechnet, was aber in der momentanen Diskussion (m.M. von bestimmten Personen beabsichtigt), untergeht, solange immer nur GB gegen F aufgerechnet wird. Zentraler Punkt dabei ist das BNP. Diese war in GB auch in dem 80igern sehr hoch und ist seitdem weiter gestiegen, auch solcher sonderfälle wie Isle of Man oder die Kanalinseln. Was in GB in den 80igern das grosse Problem war, war, dass es trotz hohem BNP wirtschaftlich sehr schlecht aussah und es ein extremes Ungleichgewicht bei der Verteilung des Nationaleinkommens gab. Soll heissen, es gab eine grosse Masse an armen Menschen, deren Los durch die Maßnahmen der Tatcherregierung nur noch verschlimmert wurden. Wegen dieses Ungleichgewichts und wegen der wirtschaftlichen Probleme (und auch wegen einer Haushaltschieflage, auch wegen Falkland) forderte Tatcher den Rabatt und bekam ihn auch, dank Kohl sogar in grösserem Umfang als erhofft und gefordert. Die Landwirtschaftssubventionen waren damals (anders als heute), zumindest den Presseberichten nach, nur ein kleiner Teil des Problems, auch, weil die Regierungen wussten (und auch immer noch wissen), dass die geringe nach GB gehende Subventionsmenge nicht, wie von Rob behauptete, von der geringen Zahl der britischen Bauern bedingt ist, sondern in der Struktur der britischen Landwirtschaft (der grösste Teil des landwirtschaftlich genutzten Landes ist in der Hand weniger Großgrundbesitzer (Kirche, königliche Familie, andere Adlige) auch wenn es mit Hilfe etwas archaischer (Lohn)Pachtstrukturen von quasi unabhängingen Landwirten bewirtschaftet wird) begründet ist. - Erich - 19.06.2005 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4446400_NAV_REF1,00.html">http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... F1,00.html</a><!-- m --> Zitat:Nach gescheitertem EU-Gipfeldazu Zitat:"In manchen Bereichen bleiben 99 Prozent den einzelnen Staaten erhalten, und wir diskutieren hier über das letzte eine Prozent. Das ist lächerlich und enttäuschend und für uns neue EU-Mitglieder absolut unverständlich." |