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Tschetschenien - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Blickpunkt Welt (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=90) +--- Forum: Sicherheitspolitik und Wirtschaft (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=96) +--- Thema: Tschetschenien (/showthread.php?tid=82) |
- VSS - 10.05.2004 @Shahab3 Die Quellen die ich zu diesem Thema benutze sind meistens auf russisch da es auf deutsch oder in englisch wenig Information gibt!(außer der üblichen Mechenrechtverletzungen) Zitat:Echt ? Das hat die Russen aber in Afghanistan wenig gestört...Tschetschenien ist nicht Afghanistan und von den Taliban hatten die Russen nach dem Krieg nicht zu befürchten außer den Drogen! Schau dir mal die Lage von Tschetschenien an in dieser Region verlaufen dutzende Pipeline's u.sw! Das heist das die Russen den Tschetschenen niemals die unabhängigkeit geben werden es steht zuviel Geld auf dem Spiel! - Shahab3 - 10.05.2004 @Vss Zitat:Die Quellen die ich zu diesem Thema benutze sind meistens auf russisch da es auf deutsch oder in englisch wenig Information gibt!(außer der üblichen Mechenrechtverletzungen)Dann sind sie für mich wenig glaubwürdig. Nicht weil sie russisch sind, sondern weil es sie ausschliesslich in dieser Sprache gibt. Das lässt begründete Zweifel aufkommen. Zitat:Tschetschenien ist nicht Afghanistan und von den Taliban hatten die Russen nach dem Krieg nicht zu befürchten außer den Drogen!Das sind ja auch jetzt andere Argumente. Ich bezog mich auf die Aussage von Dir, daß die Russen niemals einen Islamischen Staat neben sich dulden würden. Das wäre mir nämlich äusserst neu. Btw ist Afghanistan für Piplines mindestens so interessant, wie das kleine Tschetschenien ! Aber Afghanistan ist nicht kontrollierbar, wie die Russen selbst gemerkt haben. Zu befürchten haben die RUssen auch nichts von einem eigenständigen Tschetschenien. Ganz im Gegenteil : Es würde das Leben vieler Russen und Tschetschenen ( Soldaten, Separatisten und Zivilisten ) schonen... Aber Herr Putin wird schon seine Grtünde haben.
- VSS - 10.05.2004 @Shahab3 Zitat:Dann sind sie für mich wenig glaubwürdig. Nicht weil sie russisch sind, sondern weil es sie ausschliesslich in dieser Sprache gibt. Das lässt begründete Zweifel aufkommen.Das ist doch normal das es mehr Artikel auf russ. zu diesem Thema gibt als in irgendwelchen anderen Sprachen da es im eigenen Land geschieht und so sehr intressiert sich die Welt über die Lage in Tschetschenien nicht außer wenn es große Anschläge gibt. Die russ.Nachrichtenagenturen berichten auch nicht über jedes Ereignis das in Deutschland geschieht. ![]() PS:Es gibt auch einige Berichte die auf deutsch sind! z.B <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.aktuell.ru">http://www.aktuell.ru</a><!-- m --> Zitat:Das sind ja auch jetzt andere Argumente. Ich bezog mich auf die Aussage von Dir, daß die Russen niemals einen Islamischen Staat neben sich dulden würden. Das wäre mir nämlich äusserst neu. Btw ist Afghanistan für Piplines mindestens so interessant, wie das kleine Tschetschenien ! Aber Afghanistan ist nicht kontrollierbar, wie die Russen selbst gemerkt haben. Zu befürchten haben die RUssen auch nichts von einem eigenständigen Tschetschenien. Ganz im Gegenteil : Es würde das Leben vieler Russen und Tschetschenen ( Soldaten, Separatisten und Zivilisten ) schonen... Aber Herr Putin wird schon seine Grtünde haben.Es geht nur um geld und sonst garnichts! Und da die meisten Tschetschenen gegen eine Unabhängigkeit sind außer ein paar Banden wird es nie eine Unabhängigkeit geben. - Popeye - 11.05.2004 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/604/31573/">http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/604/31573/</a><!-- m --> Rächer von Moskaus Gnaden In dem Kriegsgebiet zählt Feuerkraft mindestens soviel wie die politische Überzeugung. So machte Kreml-Chef Putin den erst 27 Jahre alten Sohn des ermordeten Tschetschenen-Präsidenten Kadyrow quasi zu dessen Nachfolger -für den nötigen Kampfeseifer sorgt schon das Gesetz der Blutrache. Zitat:Was das politische Profil angeht, ist Ramsan Kadyrow ein Niemand. Im Kriegsgebiet Tschetschenien zählt aber Feuerkraft mindestens soviel wie die politische Überzeugung: Ramsan Kadyrow kommandiert eine schlagkräftige Miliz. Von seinem Vater zum „Sicherheitschef“ Tschetscheniens ernannt, hat er sich eine mehrere tausend Mann starke Truppe aufgebaut. Sie ist mittlerweile zur dritten Kraft im Tschetschenienkrieg geworden – neben der russischen Armee und den Rebellengruppen................ - Jacks - 18.05.2004 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,300273,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 73,00.html</a><!-- m --> Zitat:TSCHETSCHENIENhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,299792,00.html Zitat:TSCHETSCHENIEN - Popeye - 18.05.2004 <!-- m --><a class="postlink" href="http://derstandard.at/standard.asp?id=1668970">http://derstandard.at/standard.asp?id=1668970</a><!-- m --> Versickert auf dem Weg in den Kaukasus 2,5 Mrd. Dollar spurlos verschwunden - Der Krieg in Tschetschenien ist eine Goldader für Militärs und Beamte Zitat:Es ist kein Geheimnis, dass viele russische Militärs an einem Ende des Tschetschenienkonfliktes nicht besonders interessiert sind. Der Krieg bietet ihnen und Beamten einzigartige Möglichkeiten, an den in den Kaukasus fließenden Geldern mitzuschneiden. Das Ganze beginnt in Moskau, wo Medienberichten zufolge schon die Hälfte der für Tschetschenien bestimmten Gelder versickert. Von der ankommenden Hälfte verschwinden dann Schätzungen zufolge 25 bis 30 Prozent durch überhöhte Rechnungen für Bauarbeiten oder andere Projekte.[Bild: http://images.derstandard.at/20040518/grafik-chechenia.jpg] - Demon Wojny - 18.05.2004 Ist die Pipeline eigentlich noch in Betrieb? Sie ist ja einer der Hauptgründe für die Russen, Tschetschenien zu behalten. (Inoffiziel) Kann mir gut vorstellen das die Rebellen ständig versuchen Teile davon hochzujagen. - AKINCI - 19.05.2004 Der Krieg in Tschetschenien dauert schon seit über 300 Jahren. Die Meinung dass er zu Ende gehen wird, weil es kein Geld für Söldner mehr gibt, teile ich überhaupt nicht. Dies kann nur jemand behaupten, der nicht begreift dass dieses Volk nur deshalb seit über 300 Jahren kämpft weil es die russische Herrschaft niemals akzeptieren wird. Es gibt dort keine Söldner sondern nur Freiwillige aus allen möglichen islamischen Staaten. Diese sind zum Teil Menschen nordkaukasischer Abstammung mit patriotischen Gefühlen und zum anderen Teil gläubige Moslems die an einem Dschihat teilnehmen wollen. Weder die einen noch die anderen sind Söldner die für Geld kämpfen. (Die könnte Russland vielleicht gebrauchen da die eigenen korrupten Militärs sowieso keine Lust haben den Kopf zu riskieren) Es gibt für Russland nur zwei Möglichkeiten den Krieg ein für alle mal zu beenden: Die erste wäre dass Russland die Unabhängigkeit Tschetscheniens anerkennt und seine Truppen abzieht; die zweite wäre das ganze tschetschenische Volk auszurotten so dass es keinen Widerstand mehr gibt. Russland hat sich die globale Antiterrorpolitik des schwachsinnigen Bush zunutze gemacht und den zweiten Weg gewählt – die Vernichtung eines ganzen Volkes. - Demon Wojny - 19.05.2004 Zitat:Es gibt dort keine Söldner sondern nur FreiwilligeDu weisst selber, das das nicht stimmt. Zitat:(Die könnte Russland vielleicht gebrauchen da die eigenen korrupten Militärs sowieso keine Lust haben den Kopf zu riskieren)Korrupte Militärs gibt es dort, aber wir wollen es doch nicht direkt verallgemeinern und auf alle Generäle beziehen! - AKINCI - 19.05.2004 Natürlich stimmt es! Sag mir aus welchem Grund ich es abstreiten sollte – ich behaupte ja schließlich nicht das es dort keine fremden Kämpfer gibt. Ich sage nur das deren Motivation nicht Geld ist. - Merowig - 19.05.2004 Hab auch zweifel das die islamistische Internatinale da sind wegen Geld - wobei aber sicher einer der ohne Perspektive ist sich dann doch leichter fuer solche "Ideen" begeistern laesst dies aber sicher die Ausnahme ist. Meisten der auf tschetschenischer Seite kaempfenden Auslaender sind aus Ueberzeugung da. Ruhe wird es kurzfristig da unten kaum geben - langfristig aber schon da die Russen einen laengeren Atem haben und ansonsten zurecht ein Dominoeffekt zu befuerchten ist wo dann nicht nur die kleinen muslemischen Gebiete sondern auch Teile Sibiriens wegbrechen koennten. Tschetschenien ist nicht Afghanistan wo der Rueckzug kaum groessere Konsequenzen hatte. - VSS - 19.05.2004 @AKINCI Also in Tschetschenien kämpfen so rund 40% Kämpfer aus dem eigenen Volk dann 30 % sind ausländische islamistische Kämpfer und 30% sind Söldner die nur wegen des Geldes da sind. Aber in denn letzten 2 jahren hat sich die Lage für die tschetschenischen Kämpfer ziemlich verschlechtert da die Geldquellen in dem russ.Kernland zum grössten Teil ausgeschaltet wurden und der russ.Geheimdienst FSB schon damit angefangen hat die ausländischen Geldquellen auszuschalten wie man vor zwei Monaten sehen konnte. Und ohne Geld lässt sich auch kein Wiederstand finanzieren da die Kämpfer auf die Söldner angewiesen sind da der Nachschub aus dem eigenen Volk so langsam nachlässt weil das tschetschenische Volk während des 10 jährigen Krieges ziemlich ausgeblutet ist und die bereitschaft in einen Krieg zuziehen wo die überlebenschance ziemlich niedrig ist will auch keiner die Jugendlichen gehen lieber nach Moskau studieren oder so. Dazu kommt noch das die Russen in T. nur noch Spezialeinheiten (Spetnaz,Omon,Alfa,GRU .....) einsetzen die um einiges besser Ausgebildet sind als die Wehrdienstleistende Soldaten und diese Einheiten kämpfen aus überzeugung und sind nicht bestechlich oder korrupt den in den 90er haben sich die tsche.Kämpfer immer wieder freikaufen können. - AKINCI - 21.05.2004 diese nachricht ist von interfax: May 18 2004 9:13AM 11 Interior Troops die in Chechnya KHANKALA. May 18 (Interfax) - Eleven Interior Troops died in Urus- Martan district of Chechnya on Monday, a source at headquarters of the federal force in the North Caucasus told Interfax on Tuesday. "Servicemen driving on an UAZ truck were ambushed in Urus-Martan district on Monday. Rebels blasted the vehicle and opened fire at the servicemen," the source said. An armored vehicle drove to the clash area as reinforcement but was also blasted and the servicemen in it came under fire. "As a result 11 Interior Troops died, five were wounded and one is missing in action," the source said. <> <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.interfax.ru/e/B/0/0.html?id_issue=9701166">http://www.interfax.ru/e/B/0/0.html?id_issue=9701166</a><!-- m --> - Popeye - 24.05.2004 <!-- m --><a class="postlink" href="http://derstandard.at/standard.asp?id=1673806">http://derstandard.at/standard.asp?id=1673806</a><!-- m --> Tschetschenien: Mindestens drei Tote bei Feuergefecht Pro-russische Polizisten eröffneten das Feuer auf russische Soldaten Zitat:Grosny - Bei einem Feuergefecht zwischen russischen Soldaten und pro-russischen Polizeikräften sind in Tschetschenien mindestens drei Menschen getötet und vier weitere verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag bei Katar-Jurt im Osten der nach Unabhängigkeit von Moskau strebenden Kaukasusrepublik, als Soldaten den Fahrer eines Tanklastzuges zum Halten aufforderten, wie der Polizeichef der Region Aschchoi-Martan, Scherip Kurajew, am Montag mitteilte. - Popeye - 25.05.2004 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.taz.de/pt/2004/05/25/a0155.nf/text">http://www.taz.de/pt/2004/05/25/a0155.nf/text</a><!-- m --> Der Friede hat in Grosny keine Chance Am 29. August sollen die Tschetschenen einen Nachfolger für den ermordeten moskautreuen Präsidenten Achmed Kadyrow wählen. Dessen Clan ist im Volk verhasster denn je. Derweil sucht der Moskauer Kreml nach seinem Wunschkandidaten Zitat:Chambijew ist nicht irgendein Kommandeur. Bis April war er Verteidigungsminister des vertriebenen tschetschenischen Präsidenten, Aslan Maschadow, dann lief er zum moskautreuen Regime der Kadyrows über. Nicht freiwillig. Die Kadyrow-Milizen hatten dutzende Männer seines Clans gekidnappt und mit ihrer Liquidierung gedroht. |