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~Crazy Horse

Es brennt an allen Enden im Vorhof der USA.Jetzt eskaliert die Lage auch in Bolivien.Peinlich für die einzigste Weltmacht.
@Crazy Horse
Zitat:Es brennt an allen Enden im Vorhof der USA.Jetzt eskaliert die Lage auch in Bolivien.Peinlich für die einzigste Weltmacht.
Wieso peinlich? :frag:
Die Krisen in Bolivien und Haiti werden sich auch ohne Hilfe der USA auf kurz oder lang von selbst lösen, und sie bedrohen nicht die Hegemonie der USA. So ist Haiti etwa bettelarm, und die USA sind in keinster Weise auf diesen kleinen Staat angewiesen.
Und Zellen von Al Kaida gibt es auf Haiti wohl auch nicht - kurz: Die USA können die Krise auf Haiti getrost ignorieren. Cool
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Zitat:Haiti

Blutiger Aufstand weitet sich aus

Haiti wird weiter vom Bürgerkrieg erschüttert, der bereits an die 60 Todesopfer gefordert hat. Während die Rebellen auf die Hauptstadt zumarschieren und Präsident Aristide immer mehr an Unterstützung verliert, prüft Frankreich die Entsendung einer Friedenstruppe in den karibischen Staat.



(SZ vom 18.2.2004)
Angesichts der sich zuspitzenden Krise in Haiti werden Rufe nach einem Einsatz internationaler Sicherheitskräfte auf der Karibikinsel laut. Der französische Außenminister Dominique de Villepin prüft die Entsendung einer Friedenstruppe.

Wir wollen darüber nachdenken, was in der Notsituation getan werden kann - kann man eine Friedenstruppe entsenden?", sagte Villepin im Rundfunksender France Inter. "Wir sind mit unseren Partnern bei den Vereinten Nationen im Kontakt um festzustellen, was möglich ist."
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Haitis Polizei ist gegen die Rebellen machtlos

Haitis Polizei ist gegen die sich ausweitenden Aufstände offenbar machtlos. Ein Entwicklungsexperte befürchtet lang anhaltende Kämpfe, sollten die Rebellen auf die Hauptstadt vorrücken.

Zitat:Die Rebellen in Haiti haben vier weitere Ortschaften erobert. Nach Agenturberichten rücken sie auch auf die Großstadt Cap-Haitien im Norden des mittelamerikanischen Landes vor. Flüge von der Hauptstadt Port-au-Prince in die 500.000 Einwohner zählende Hafenstadt wurden bereits eingestellt, nachdem es Gerüchte gab, die Rebellen planten einen Angriff.
Augenzeugen berichteten, Polizisten in Cap-Haitien hätten aus Angst um ihr Leben die Uniformen bereits abgelegt. Auch gab es Meldungen, ein Boot mit Aufständischen nähere sich der Stadt über das Meer. Der Ministerpräsident des Landes, Yavon Neptune, räumte bereits ein, die lediglich 4000 Mann zählende Polizeitruppe habe dem Vormarsch nichts entgegenzusetzen. Haiti hat keine Armee.........
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Zitat:UN: Keine Friedenstruppen für Haiti

Angesichts zunehmender Gewalt hat der UN-Sicherheitsrat zwar vor einer humanitären Krise gewarnt. Die Forderung von Präsident Aristide nach militärischer Unterstützung wurde jedoch zurückgewiesen.
Demnach stößt Aristide mit seiner Forderung nach internationaler Unterstützung zur Niederschlagung des bewaffneten Aufstandes bei der internationalen Gemeinschaft auf taube Ohren.
Nach Angaben von UN-Diplomaten denkt auch der UN-Sicherheitsrat derzeit nicht an eine Entsendung von Friedenstruppen nach Haiti.
Es wird immer schlimmer:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,287131,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 31,00.html</a><!-- m -->
Zitat:HAITI

Bürgerkrieg am Palmenstrand

Von Lisa Erdmann

Verstümmelte Leichen in den Straßen, marodierende Rebellen und ein korrupter Präsident, der nicht weichen will: In Haiti herrscht ein brutaler Bürgerkrieg, der die Menschen noch weiter ins Elend stürzt. Die Welt schaut zu, selbst die USA - noch vor kurzem bemüht, die Krise vor der Haustür zu befrieden - lehnten bislang ein Engagement ab.
Schön das die Amerikaner ihre wahren Absichten offenbaren. Frieden ? Freiheit ? Demokratie ? LOL !!!

Zitat:Und Zellen von Al Kaida gibt es auf Haiti wohl auch nicht - kurz: Die USA können die Krise auf Haiti getrost ignorieren.
Naja, Al Kaida gab es im Irak vor dem Krieg auch nicht.
Haiti ist einfach völlig uninteressant. Es gibt dort keine langfristigen strategischen und wirtschaftlichen Interessen. Deshalb ist man auch nicht gerade "erpicht" dort einzumarschieren. "Demokratie" brauchen nur Länder mit Öl ist wohl die Message..
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,287160,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 60,00.html</a><!-- m -->

Zitat:Die USA wollen für Frieden sorgen

Die Rebellen in Haiti erobern immer mehr Städte, auf Jamaika sind bereits Flüchtlinge an Land gegangen. Jetzt wollen die USA für Frieden in dem Karibikstaat sorgen. Alle Amerikaner sollen das Land sofort verlassen.
....
In dem von Jacks zitierten Artikel heisst es weiter :

Zitat:Die Vorschläge der USA und weiterer Staaten für eine friedliche Lösung sehen nach Angaben von Außenminister Colin Powell dennoch keinen vorzeitigen Rücktritt von Präsident Jean Bertrand Aristide vor, dessen reguläre Amtszeit noch bis Februar 2006 geht. Aristide soll vielmehr dabei geholfen werden, "die öffentliche Ordnung durch verfassungsgemäße Maßnahmen wieder herzustellen", wie die OAS in einer Erklärung mitteilte.
Man will also wieder an Aristide festhalten, wie man es damals schon gemacht hat.
:daumen: :pillepalle:
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Zitat:Aristide will notfalls im Kampf sterben

Notfalls werde er im Kampf gegen die Rebellen sterben, kündigte Haitis Präsident Aristide an. Eine Delegation westlicher Staaten will die Lage in dem Karibikstaat untersuchen.
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Zitat:Port-au-Prince (Reuters) - Die internationalen Bemühungen zur Beilegung des Konflikts auf Haiti haben bislang nur zu einem begrenzten Erfolg geführt.

Während Haitis Präsident Jean-Bertrand Aristide den von ausländischen diplomatischen Vermittlern vorgelegten Friedensplan am Samstag billigte, verweigerte die Opposition vorerst ihre Zustimmung. Die Aristide-Gegner wollen ihre Position bis Montag überdenken.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,287534,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 34,00.html</a><!-- m -->
Zitat:Einwohner bejubeln Vormarsch der Rebellen

Zwei Wochen nach Beginn des Aufstands in Haiti hat die Regierung von Präsident Jean-Bertrand Aristide die zweitgrößte Stadt des Landes an die Rebellen verloren. Die Aufständischen lehnen den internationalen Friedensplan ab und fordern den sofortigen Abtritt des Regierungschefs.
Nicht mal einen gescheiten Bürgerkrieg bekommen die hin, 8 Tote bei Kämpfen um eine 500.000 Einwohnerstadt. Nicht mal die US Armee bekommt das hin...
<!-- m --><a class="postlink" href="http://derstandard.at/standard.asp?id=1578794">http://derstandard.at/standard.asp?id=1578794</a><!-- m -->

USA schicken Soldaten

Fünfzig Marines sollen Diplomaten schützen - Sturm auf Hauptstadt steht bevor - Hälfte des Landes unter Kontrolle der Rebellen.

Zitat:Port-au-Prince - Die US-Streitkräfte fliegen 50 einsatzbereite Marines nach Port-au-Prince, um das amerikanische Botschaftspersonal in der von Rebellen bedrohten haitianischen Hauptstadt zu sichern, wie US-Diplomaten am Montag mitteilten.
Die Aufständischen erklärten am Sonntagabend nach der Einnahme der zweitgrößten Stadt des Landes, Cap-Haitien, auch Port-au-Prince in Kürze anzugreifen. Rund zwei Wochen nach Beginn der Revolte gegen Präsident Jean-Bertrand Aristide kontrollieren die Rebellen bereits die Hälfte des Landes. Frankreich forderte seine Bürger am Montag auf, Haiti zu verlassen. (APA/AP)
[Bild: %7B036A84A8-D9E1-40D2-B80B-1C53B2A19894%7Dpicture.gif]
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Zitat:Marines schützen US-Botschaft

Haiti versinkt im Chaos. Während die Rebellen ihren Vormarsch auf die Hauptstadt Port-au-Prince fortsetzen, bemüht sich die US-Regierung fieberhaft um eine Lösung des Konflikts. Mittlerweile trafen 50 US-Soldaten zum Schutz der Botschaft der Vereinigten Staaten ein.
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<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,288134,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 34,00.html</a><!-- m -->

Zitat:USA wenden sich von Aristide ab

Die Macht von Haitis Präsident Jean-Bertrand Aristide erodiert. Die drittgrößte Stadt des Landes, Les Cayes, ist jetzt auch in die Hand der Rebellen gefallen. Die USA gehen auf Distanz zu Aristide. Als Reaktion drohen seine Anhänger jetzt damit, Ausländer umzubringen.
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