Erste Vorstellung des AW249 in Le Bourget:
Zitat:Leonardo AW249 Fenice
Auge in Auge mit Italiens Kampfhubschrauber-Biest
Leonardo aus Italien baut den größten, schwersten und leistungsstärksten Kampfhubschrauber, der in Europa je entwickelt wurde. Bei der Paris Air Show in Le Bourget bot sich die Chance für ein erstes Rendezvous mit der neuen AW249 Fenice (deutsch: Phönix). [...]
Zum ersten Mal haben die Italiener ihre neueste Hubschrauber-Schöpfung nach Le Bourget mitgebracht, die AW249 ist der (un)heimliche Star im Static Display. Mit dem Vorgängermodell A129 Mangusta aus den 1990er-Jahren hat die AW249 nichts mehr gemeinsam – sie ist eine komplette Neuentwicklung. Gegenüber der eher filigranen Mangusta und auch dem Eurocopter Tiger wirkt der kraftstrotzende Neuling wie ein schlafendes Biest, das nur darauf wartet, endlich entfesselt zu werden. [...]
Mit 8,3 Tonnen Abfluggewicht, 17,63 Metern Länge, einer Höhe von 4,26 Metern und 14,6 Metern Rotordurchmesser konkurriert sie eher mit Boeings Dauerbrenner AH-64 Apache. Der ist – wenngleich fortlaufend modernisiert – aber schon 50 Jahre alt, wohingegen Leonardo die AW249 von Grund auf neu entwickelt hat. Nicht ohne Stolz spricht der Italo-Konzern daher von seiner Fenice als dem modernsten und fortschrittlichsten Kampfhubschrauber weltweit.
https://www.flugrevue.de/italiens-kampfh...49-fenice/
Schneemann
Da das Geld aktuell keine Rolle spielt: gleich mal 215 Stück davon ordern. Damit würden wir für die Verteidigung des Baltikums und Osteuropas viel mehr beitragen als durch die geplanten Panzersbeschaffungen.
(10.07.2025, 19:18)Quintus Fabius schrieb: [ -> ]Da das Geld aktuell keine Rolle spielt: gleich mal 215 Stück davon ordern. Damit würden wir für die Verteidigung des Baltikums und Osteuropas viel mehr beitragen als durch die geplanten Panzersbeschaffungen.
Ich denke auch eine Kooperation mit Italien wäre hier sehr viel versprechend. Mit Italien laufen ja eh schon eine Reihe von Projekten, da würde der AW249 sich gut einreihen.
Dennoch möchte ich sagen, dass ich nicht denke dass mehr Kampfhubschrauber hier besser sind als die geplanten Fahrzeugbeschaffungen. Hubschrauber haben ihren Sinn, aber auch klare Nachteile, genau so wie Panzer auch.
Hier mal ein geringfügig längeres Demo-Video des AW-249 Fenice:
https://www.youtube.com/embed/pqT3J-P0xL0
Für meinen Geschmack ist die Agilität des Helikopters nur durchschnittlich und der Ausblick aus dem Cockpit ist ebenfalls nicht berauschend (vielleicht täuscht hier die Kameraperspektive). Die dicken Metallverstrebungen würden mich doch sehr stören. Da es sich um eine komplette Neuentwicklung handelt, müßte man erstmal abwarten, bis alle Kinderkrankheiten ausgemerzt wurden, und das kann dauern.
@Old Boy: kannst Dich ja evtl. am Original überzeugen:
Zitat:Leonardo AW249 in Berlin: Der ... Kampfhubschrauber kommt nach Deutschland
Erstmals wird die AW249 im Juni auf der ILA in Berlin zu sehen sein. Ist der italienische Apache-Konkurrent auch ein Thema für die Bundeswehr?
Zum ersten Mal überhaupt kommt mit der Leonardo AW249 Fenice ein schwerer Kampfhubschrauber der Apache-Klasse aus Europa. Vier Exemplare des Italo-Drehflüglers sind bereits in der Luft, ein Prototyp und drei Vorserienhubschrauber. Seit dem Erstflug im August 2022 hat Leonardo mit dem Fenice-Quartett über 1000 Flugstunden abgespult und peilt für das kommende Jahr die Indienststellung bei der italienischen Armee an.
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(
Kopie hier)
Wieder mal etwas vom AW249:
Zitat:AW249 Fenice auf der ILA: Was Europas neuer Kampfhubschrauber kann [...]
Auf der ILA Berlin hat Leonardo am 11. Juni 2026 den Kampfhubschrauber AW249 Fenice erstmals einem internationalen Fachpublikum vorgestellt. [...] Dass Leonardo die Weltpremiere ausgerechnet auf der ILA in Berlin inszeniert, ist ein klares Signal an den europäischen Markt. [...]
Die Maschine sei „gezielt auf die anspruchsvollen operativen Anforderungen der nächsten dreißig Jahre und darüber hinaus ausgelegt“. Europa sei ein wichtiger Markt: „Wir sind hier in Deutschland. Deutschland ist für Italien wirtschaftlich, politisch und industriell ein wichtiges Land, und wir sind überzeugt, dass die Präsentation dieser Maschine hier ein starker Impuls für die Zukunft sein kann.“ [...]
Auf die Frage von ES&T, ob sich Sensorsysteme europäischer Partner in die Plattform integrieren ließen und welche technischen Hindernisse dabei zu erwarten seien, antwortete Pretolani: „Wir haben die vollständige Kontrolle über das technische Design. Wenn die Ausrüstung in Bezug auf Größe und Gewicht kompatibel ist, gibt es keine besonderen Hindernisse.“ Selbstschutzsysteme, Elektro-Optiken, elektronische Kampfführungsmittel und alternative Waffensysteme seien damit problemlos einzubinden. Das gelte auch für die Antriebsfrage: „Die Triebwerksoption kann gemeinsam mit potenziellen Kunden geprüft werden.“ Damit spielte Pretolani auf die Möglichkeit an, die amerikanischen GE-Triebwerke durch ein europäisches Muster, etwa von Safran, zu ersetzen.
https://esut.de/2026/06/meldungen/71818/...uber-kann/
Schneemann