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Welches, HK33 oder M4 ?

Wenn du das HK33 Gewehr meinst, HK33 ist ein in den 60er Jahren entwickeltes Konzept und im Prinzip die leicht weiterentwickelte 5,56 mm x 45 mm Version des G3 Gewehrs.
Ein in den 60er des 20. JH entwickeltes Konzept für das 21. JH zu wählen ist leider nicht optimal.
Das hat man in der Praxis immerhin nach 130.000 hergestellten Mustern auch schon festgestellt.

Ich hätte mir das G36 als Standartgewehr der türkischen Armee gewünscht, wofür sich nach Deutschland und Spanien jetzt auch Lettland entschieden haben.

M4 Produktion läuft wie gesagt für die türkischen Spezialeinheiten, jedoch nicht durch Kalekalip, sondern durch Sarsilmaz.
wird das jetzt das standart-gewehr(m4) oder nur für special einheiten?
was is jetzt mit dem G3?
Ayyildiz schrieb:Welches, HK33 oder M4 ?

Wenn du das HK33 Gewehr meinst, HK33 ist ein in den 60er Jahren entwickeltes Konzept und im Prinzip die leicht weiterentwickelte 5,56 mm x 45 mm Version des G3 Gewehrs.
Ein in den 60er des 20. JH entwickeltes Konzept für das 21. JH zu wählen ist leider nicht optimal.
Das hat man in der Praxis immerhin nach 130.000 hergestellten Mustern auch schon festgestellt.

Ich hätte mir das G36 als Standartgewehr der türkischen Armee gewünscht, wofür sich nach Deutschland und Spanien jetzt auch Lettland entschieden haben.

M4 Produktion läuft wie gesagt für die türkischen Spezialeinheiten, jedoch nicht durch Kalekalip, sondern durch Sarsilmaz.

Das G-3/G-33 funktion prinzip ist deutlich älter. Erste Deutsche prototypen gab bereits 1945. Später als CETME weiter entwickelt.

Die M-16/AR-15 familie, wo der M-4 basiert, ist auch anfang der 60er entwickelt. :wink:
was ist eigentlich mit AK`s???
könnte man die nich als standard festlegen. ich mein jtzt nicht die 74 sondern etwas neuere 101 oder so.
was würde das kosten und könnte man die auch in lizenz herstellen??
Also ich würde das HK16 für den Standart wählen ich finde es besser als das G36.
von den Aks und PKM, Dragunovs... waren die türkischen militärs ja sehr zufrieden.
Bieten die russischen hersteller auch ihre Waffen in NATO Kaliber an?
Ich währe eher für 7,62mm als 5,56mm in der Türkei(da Gebirge...)

Zu dem neuen Panzer Projekt. Ich bin sehr froh das die Türkei sich anscheinend für den K-2 entschieden hat.
http://www.defense-update.com/newscast/ ... 07_xk2.htm

Jedoch frage ich mich ob der Merhava nicht perfect für die Türkei währe.
Begründung: Erstens werden zur Zeit türkischen M60 von Israel modernisiert und der Merhava ist meiner Meinung nach gut für die Türkei(vorallem Südosten) geeigent, vorallem in verbindung mit APC a la Namera.

Naja aber der K-2 ist ohne frage eine gute Lösung. Vielleicht beschafft die Türkei in verbindung damit auch den NIFV.
soweit ich weiß ist der merkavapanzer eher für urbane gebiete und ist eher langsam. ich weiß nicht ob dass im gebirgskampf unbedingt nützlich ist. Aber die panzerung ist genial ist von allen seiten gut gesichert.
was ist den der unterschied vom XK2 und Merkava finanziell gesehen?
greywolf schrieb:soweit ich weiß ist der merkavapanzer eher für urbane gebiete und ist eher langsam. ich weiß nicht ob dass im gebirgskampf unbedingt nützlich ist. Aber die panzerung ist genial ist von allen seiten gut gesichert.
was ist den der unterschied vom XK2 und Merkava finanziell gesehen?

Merkava 3 und 4 sind 65 kmh schnell. Also nicht soooo Langsam. Wink
Bei modernen westlichen Kampfpanzern seit der dritten Generation sind Abweichungen auf der Basis der Höchstgeschwindigkeiten soweiso nicht gravierend.

Die absolute Höchstgeschwindigkeit jedoch, die sich meist auf befestigte Straßen bezieht hat keine praktische Aussagekraft.
Das klassische Panzergefecht findet nun mal auf dem Gelände statt und nicht auf den Autobahnen und genau auf diesem Gelände ist es nicht unentscheidend, wie flink und in jeder Hinsicht reaktionsschnell ein Kampfpanzer ist.
was ist eigetlich mit der panzerung vom XK2?
kann die da mit dem Merkava mithalten?
Natürlich der Merkava hat den besseren ballistischen Schutz, auch wenn sich das theoretisch hier nicht belegen lässt.
Der Merkava ist ein Kampfpanzer, der zwar Zugeständnisse bei der mobility Eigenschaften macht, da dafür aber durch seine gute Panzerung einen effektiven Schutz bietet, vor allem von der Front, zumal der Motor des Merkava atypischerweise dort im Frontbereich, also vorne platziert ist und zusätzlichen Schutz bietet.

Mir ist in Bezug auf das süd-koreanische "Spielzeug" K2 sogar zu Ohren gekommen, dass man hier bei der Panzerung Zugeständnisse gemacht hat und das wenn auch die homogene Panzerung zum Teil Aluminiumlegierung enthält.

Man denke da an die in der Türkei bei Ankara hergestellten sage und schreibe 2250 Stück hergestellten FNSS Schützenpanzer (früher FMC-Nurol) der Typen AIFV, AAPC, AMW und ATV.
Die Panzerung dieser in den 90'er Jahren hergestellten Schützenpanzer enthalten auch Aluminiumlegierungen und stellen praktisch die Steigerung der klassichen M113 Konzepte dar.
Das heißt den ballistischen Schutz dieser Schützenpanzer kann man irgendwo zwischen M113 und des Bradley, als mittelmäßig einstufen.
So ähnlich ist es bei dem süd-koreanischen Kampfpanzer K-2.

Wie gesagt das sind praktische Erkenntnisse über die Panzerung und dem ballistischen Schutz. Das Thema Panzerung ist eine sensible Angelegenheit der Firmen und es gibt nicht viele Studien darüber, ausser die Berichte, die Eüber Erprobungen bei Ausschreibungen durchsickern.
aha Danke!
Ayyildiz schrieb:Natürlich der Merkava hat den besseren ballistischen Schutz, auch wenn sich das theoretisch hier nicht belegen lässt.
Der Merkava ist ein Kampfpanzer, der zwar Zugeständnisse bei der mobility Eigenschaften macht, da dafür aber durch seine gute Panzerung einen effektiven Schutz bietet, vor allem von der Front, zumal der Motor des Merkava atypischerweise dort im Frontbereich, also vorne platziert ist und zusätzlichen Schutz bietet.

Zugeständnisse auf mobilität hatten die erste Merkava! (Schwache motor) Die 3/4 haben dieses problem nicht!

Zitat:Mir ist in Bezug auf das süd-koreanische "Spielzeug" K2 sogar zu Ohren gekommen, dass man hier bei der Panzerung Zugeständnisse gemacht hat und das wenn auch die homogene Panzerung zum Teil Aluminiumlegierung enthält.


Quelle?

Zitat:Man denke da an die in der Türkei bei Ankara hergestellten sage und schreibe 2250 Stück hergestellten FNSS Schützenpanzer (früher FMC-Nurol) der Typen AIFV, AAPC, AMW und ATV.
Die Panzerung dieser in den 90'er Jahren hergestellten Schützenpanzer enthalten auch Aluminiumlegierungen und stellen praktisch die Steigerung der klassichen M113 Konzepte dar.
Das heißt den ballistischen Schutz dieser Schützenpanzer kann man irgendwo zwischen M113 und des Bradley, als mittelmäßig einstufen.
So ähnlich ist es bei dem süd-koreanischen Kampfpanzer K-2.


Der AIFV ist sowieso eine verbesserte M-113 und so auch aus Aluminium. Was hat das aber mit Kampfpanzern zu tun?
Der Basis Bradley ist auch Aluminium bedeutet das das M-1Abrams auch aus aluminium ist? :roll: [/quote]
ChrisCRTS du sagst es. Über die Panzerung des K-2 ist überhaupt nichts bekannt. Offziell und jüngst wird angegeben, dass es sich um eine chobham Kompositpanzerung der dritten Generation mit integrierten ERA Blöcken handelt. Mehr ist bisher nicht durchgefloßen. Daher sind irgendwelche Aussagen bezüglich der Einstufung der Panzerungsstärke / gesammtes Schutzniveau, sowie die genaue Zusammensetzung der Materialien, unglaubwürdige und nichtsaussagende Spekulationen.
http://www.defense-aerospace.com/cgi-bi ... ele=jdc_34

Zitat:List of Companies That Received the Request For Information for Landing Platform Dock (LPD) Project

(Source: Turkish Undersecretariat for Defense Industries; dated May 7, web-posted May 10, 2007)

The Turkish Undersecretariat for Defense Industries has released a list of 82, predominantly Turkish, companies that responded to its Request for Information for its Landing Platform Dock project. ...

Die üblichen Verdächtigen, also Navantia, DCN, TKMS, sind auch dabei.